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- Mankell, Henning - Wallander - 01 - Tod in den Sternen
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Kommentar von
patrickderhörer
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Hörspiel mit TV-Vorlage, könnte auch ein Roman sein, warum eigentlich noch nicht?;-)
Insider wissen zwar, dass die neuen Hörspiele auf der TV-Serie beruhen und ich finde, es wird langsam Zeit, dass man die neuen Geschichten auch bald lesen kann.
Zur Story:
Göran ist geistig behindert und wird von den meisten als Dorftrottel behandelt. Aufgrund seines Interesses an Horoskopen und Sternzeichen nennen ihn alle Astro-Göran, ein Mann also, den man nicht ernst nehmen kann. Unverständlich bleibt zunächst, warum er einen Banküberfall begeht und sich daraufhin mit einer angeblich selbst gebastelten Bombe in die Luft sprengt. Das neue Ermittler-Team um Kurt Wallander ermittelt in diesem Selbstmord, der - wie sich bald herausstellt - überhaupt kein Selbstmord, sondern Mord ist. Die Spuren führen zur dänischen Privatklinik von Erik Lejke, der sich geschickt seine Patienten zuschanzt. Wallander, seine Tochter Linda und ihre Kollegen decken mehr als nur Abgründe der menschlichen Seele auf. Geld verdirbt den Charakter, und wie verdorben manche Charaktere sein können, müssen sie bald hautnah miterleben.
Sven Stricker, der schon Mankelles letzten Roman "Vor dem Frost" gekonnt szenisch umsetzte, hat hier ein Meisterstück abgeliefert. Besonders fesselnd sind die Erzählweisen von andreas Fröhlich. Was mich eher an diesem Hörspiel stört, sind die gewollten lebendigen Monologe von Linda (Ulrike C. Tscharre). Diesen Effekt setzte man schon einmal ein, und zwar bei Macabros. Ihn immer wieder neu aufzupäppen wird langsam langweilig und entspricht im übrigen nicht Mankells Erzählweise. Aber Geschmäcker sind eben verschieden. Die einen werden es lieben, die anderen nicht.
Ansonsten machen alle Sprecher einen guten Job, besonders Linda, wenn sie normale Gespräche führt und Axel Milberg als Vater Kurt Wallander geben eine gute Krimi-Paarung ab. Das Hörspiel ist gut in Szene gesetzt. Lediglich bei der Musik könnte man ein bisschen mehr von der jazzig-schrägen Richtung auf etwas normalere neuzeitlichere Krimimusik eingehen, aber ansonsten ist selbst bei der Musik nicht viel auszusetzen. Sie ist für mich eben durch dieses jazzig-ruhige Flair zu melancholisch und baut von der musikalischen Seite her keine Spannung auf. Ein bisschen poppiger hätte man da schon sein können.
Fazit: Ein im Grunde genommen gutes Hörspiel mit guter Atmosphäre und perfekt ausgesuchten Sprechern.
*** / *****
--> ich möchte das Hörspiel auch bewerten und/oder beschreiben!
> Inhalt des Titels
Ein Banküberfall gerät außer Kontrolle. Ein geistig verwirrter Mann fordert die Überweisung eines hohen Geldbetrages auf ein bestimmtes Konto. Zuerst nimmt ihn niemand ernst, doch dann droht er, die B
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