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Hörspiele > Gabriel Burns >

- 7 - Die Fänge des Windes

Kommentar von jones27 :

Sehr schön. Wieder einmal zahlt es sich aus, dass man sich in dieser Serie Zeit nimmt. Zeit, die Geschichte behutsam aufzubauen, Zeit den Hintergrund eines Charakters zu erhellen indem man eine ganze Folge dafür „opfert“. Und trotzdem sind noch genug Fragen offen um den Charakter des Bakerman weiterhin mysteriös und damit interessant zu belassen. Toll! Diese Serie hebt sich wohltuend von den meisten anderen Produktionen ab, vor allem weil hier eine echte Serie vorliegt. Also eine durchgehende Geschichte, deren Episoden man in der richtigen Reihenfolge hören muß. Zu oft haben wir schon erleben müssen, dass am Ende jeder Folge der status quo wiederhergestellt, jegliche Veränderung (und damit auch Weiterentwicklung) tabu war und man die Folgen in beliebiger Reihenfolge hören konnte, da es völlig egal war. Gabriel Burns hingegen ist eine Serie, wie ich sie mir wünsche. Das „Babylon 5“ im Hörspielbereich (obwohl vielleicht „Dark Skies“ passender wäre). Das völlig unverbrauchte Setting der italienischen Besatzung von Teilen Nordafrikas trägt einen nicht geringen Teil zur Originalität dieses Hörspiels bei. Nicht die x-tausendste Nazi-Ausgrabung, sondern eine Aktion des Duce. An Leprakranke in einem Hörspiel kann ich mich auch nicht erinnern. Angenehm auch, dass das Intro diesmal fehlt. Ich habe schon früher gesagt, dass es mich stört, und so habe ich auch in keinster Weise vermisst. Das markante „Theme-Riff“ am Anfang ist da und das reicht meiner Meinung nach zur Wiedererkennung. Thomas Danneberg mag ein guter Synchronsprecher sein, als Erzähler jedoch versagt er hier. Vor allem wenn er direkt neben Jürgen Kluckert spricht. Den finde ich jetzt nicht sooo gut, wie die meisten hier, da er meiner Meinung nach manchmal es übers Ziel hinausschießt, damit kann ich aber leben und er passt wunderbar zum Ton der Serie. Außerdem ist es auch mal entspannend, eine Produktion zu Hören, die OHNE Joachim Kerzel auskommt (hat der Mann überhaupt noch Zeit zum Schlafen?). Herr Danneberg machte auf mich hier einen völlig verlorenen und desorientierten Eindruck und war somit nicht in der Lage, mir die Atmosphäre nahezubringen, schlimmer noch, er riß mich mit seiner unpassenden, einförmigen Intonation regelmässig aus dem Hörspielfluß. Die Konversation zwischen Larry und Bakerman am Schluß deutet an, das Larry mehr weiß, als er Steven gegenüber die ganze Zeit vorgab, oder irre ich mich da? Wieder einmal ein Höhepunkt in dieser exzellenten Serie.


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> Inhalt des Hörspiels
Nordafrika 1936. Das besetzte Bengasi ist ein Ort der Willkür... von Gewalt und Verschwendung. Der Kopf des Archäologen sank auf die Brust. Blut flutete sein Hemd. Wenig später macht sich ein geheimer ... [ mehr ]

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