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Hörspiele > Die Drei ??? >

- 3 - und der Karpatenhund

Kommentar von ms. melody :

Inhalt/Klappentext

"Bei mir spukt es!" Mit diesem verzweifelten Ausruf von Mr. Prentice beginnt ein neues Abenteuer für die drei ???. Ein Abenteuer, das immer verwickelter wird und bei dem sogar der sonst so superschlaue Erste Detektiv, Justus Jonas, eine Zeitlang völlig im Dunkeln tappt. - Welche unheimliche Gestalt geht in der Wohnung von Mr. Prentice ein und aus und versetzt diesen in immer größere Ängste und Schrecken? Was ist die Quelle jener gespenstischen Lichtblitze in seinem Arbeitszimmer, sechs Meter über der Straße? Wer hat die wertvolle gläserne Skulptur des Karpatenhundes verschwinden lassen, und wer versucht, allen Mietern den Aufenthalt in dem großen Appartementhaus unmöglich zu machen? Die wenigen Spuren weisen in verschiedene Richtungen, und für unser Detektivtrio gilt es wieder einmal, eine harte Nuss zu knacken. Werden sie Licht in das Dunkel bringen?

Story

Das ist es also, das dritte (Hörspiel)Abenteuer der drei Juniordetektive aus Rocky Beach – und es ist so ganz anders als seine beiden Vorgänger. Waren „Super Papagei" und „Phantomsee" doch stellenweise sehr actionreich, so geht es hier in erster Linie um „echte Detektivarbeit". Mr. Prentice, ein älterer sehr liebenswerter Herr, ruft Justus und seine Kollegen eines Tages zu sich, da er in seiner Wohnung seltsame Lichtblitze bemerkt und nicht nur den Verdacht hat, dass sich jemand hinter seinem Rücken in seine vier Wände schleicht. Noch ehe man sich dem eigentlichen Auftrag widmen kann überschlagen sich die Ereignisse, denn in der Nachbarschaft wird der „Karpartenhund" gestohlen, ein Kunstwerk, dessen Besitzer zufälligerweise Mr. Prentice ist. Doch dies ist noch lange nicht alles......immer mehr Bewohner des Hauses werden Opfer von dramatischen Ereignissen. Auf Ms. Boogle, die überaus neugierige und unsympathische Hausverwalterin, wird ein Anschlag in ihrem Wagen verübt, eine andre Bewohnerin des Hauses entkommt knapp einem Giftanschlag, ein weiterer wird beinahe das Opfer von Flammen. Diese Geschichte funktioniert wunderbar – vor allem weil alle Opfer/Verdächtigen auf relativ engen Raum zusammenleben, die drei ??? ermitteln direkt vor Ort, unter anderem mit Hilfe von damals modernster Technik – Videokamera. Die Auflösung des Falles bzw. das Versteck des Karpartenhundes zu finden, ist mal wieder Justus große Stunde, mit geschickter Kombinationsgabe kommt er dem Täter auf die Schliche. Damals wie heute ist die Story unterhaltsam, kurzweilig und spannend. Ohne jede Nostalgie lässt sich auch heute noch sagen, dass die Geschichte zu einer der besten zählt! Sie bietet alles was man sich von einer Dedektivgeschichte erwartet: Spannung, Rätsel, mysteriöses, Grusel, Action, jede Menge Verdächtige...... Eine glatte 1 mit Stern für diese gut durchdachte kluge Story!

Sprecher

Die Sprecher dieser Folge sind schlichtweg erstklassig. Pasetti führt als Hitchcock gewohnt gekonnt und spannend – durch Hinterfragen und Denkanstösse - durch die Handlung. Hans Hessling als Mr. Prentice macht seine Sache derart gut, dass man diesen sympathischen alten Mann nur zu gerne einmal kennenlernen würde. Gerlach Fiedler verpasst Niedland einen ganz eigenen Touch und eine solch düstre Art, dass man ihn auf Grund dessen lange Zeit auch zu den Verdächtigen zählen möchte. Grandios ist Ms Boogle alias Katharina Brauren, mit dieser Rolle wurde sie unter DDF – Fans zur absoluten Kultsprecherin. Sie macht ihre Sache so fabelhaft, dass sie einem auf Grund dieser Leistung und ihrer doch recht ungewöhnlichen Stimme auf immer unsympathisch bleibt. (Wie grandios, talentiert und vielseitig diese Dame war, lässt sich auch immer wieder in Loriots Klassiker „Ödipussi" bewundern) Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczek und Andreas Fröhlich merkt man den Spass, den sie damals im Studio wohl hatten deutlich an – ihre noch sehr jungen Stimmen, machen unter anderem viel des Karpartenhund-Charmes aus. Selten war Justus so wunderbar neunmalklug wie in den frühen Folgen. Bei den übrigen Sprechern, möchte ich nur auf deren Namen verweisen, die immer wieder für Hörspiel-Spass der Exraklasse stehen! Kurzum: die Sprecher dieser Folge verdienen allesamt ein: sehr gut!

Effekte und Musik

Leider ist mir der Karpartenhund schändlicherweise nur in der Neuabmischung bekannt. Doch hier lässt sich trotz neuer Musik nicht wirklich meckern, die Stücke passen alle recht gut und zaubern im großen und ganzen eine dichte und gelungene Atmosphäre. Soweit mir bekannt ist, wurde an dieser Folge musikalisch nicht all zu viel ersetzt und so dürfte die Neuabmischung gegenüber dem Original nicht allzuviel verlieren. Leider fielen auch hier wieder ein paar Sätze der Schere zum Opfer: Nach der Szene, in der Peter in den Pool fällt, fehlen nach Bobs Satz »Gib mir Deine Hand.« einige Sekunden eines kurzen Dialoges zwischen den beiden und der Satz: „Die Ereignisse zwangen die drei Detektive zu neuen Überlegungen" am Anfang der zweiten Kassettenseite wurde Opfer der neuen Musik. Somit wurden hier Gott sei Dank keinerlei Kultsätze geschnitten wie in einigen der 30er Folgen. Die Effekte sind hier erstklassig, wenn man bedenkt wie alt dieses Hörspiel schon ist, kann man dies auch heute noch ohne schlechtem Gewissen getrost behaupten. Sicherlich ist es nicht vergleichbar mir aktuellen Maßstäben ala Gabriel Burns und Konsorten. Aber diese Produktion aus dem Hause Europa muss sich damals wie heute wahrlich nicht verstecken. Die abendlichen Szenen rund am den Swimmingpool sind sehr atmosphärisch und ein wahres Hörvergnügen! Der Hörer kriegt ein sehr klares Bild vor sein geistiges Auge – und darum geht es hier ja.

Fazit

Bei Karpartenhund handelt es sich definitiv um eine der besten Folgen, die jemals erschienen sind. Was will der Fan mehr? Ein mysteriöser Fall, ein ganzes Haus voller Verdächtiger, die alle selbst zu Opfern werden – eine rätselhafte Atmosphäre die das ganze umgibt – kultige Charaktere wie die neugierige Boogle, den Katzenmann und last but not least Sunny Elmquist? Diese Folge erinnert nicht zu unrecht immer wieder an Hitchcocks Meisterwerk „Das Fenster zum Hof" – auch hier werden die Nachbarn und ihr rätselhaftes treiben ganz genau unter die Lupe genommen. Keine der 120 Folgen hat es mehr verdient den Namen Hitchcock zu tragen als „Karpartenhund"! Denn auch hier kommt die Spannung eher schleichend, dafür dann aber relativ gewaltig. So mag diese Folge beim ersten mal hören sogar etwas langweilig erscheinen, weil sie sich mit all ihren Verzweigungen – was die Verdächtigen Personen betrifft – evtl. nicht gleich erschließt. Spätestens nach dem dritten, vierten hören, zieht sie einen dann aber doch in ihren Bann. Eine Folge, die sich am besten abends zum einschlafen oder an einem regnerischen Tag auf dem Sofa hören lässt, zum nebenbei hören würd ich sie nicht unbedingt empfehlen, dann sie wirkt nur dann, wenn man sich ihrer ganz hingibt und eintritt in das Apartmenthaus des Mr. Prentice. Vor kurzem kam diese Folge als Collector's Edition erneut auf den Markt – als Lieblingsfolge von Oliver Rohrbeck (siehe Bild). Eine absolut verständliche Wahl von Justus! So sei allen die diese Folge noch nicht kennen ans Herz gelegt hier zuzugreifen, obwohl die Folge eher „ruhig" ist, würd ich sie den ganz jungen Hören dennoch nicht unbedingt empfehlen denn die Stelle in der Nieland erklärt, was es mit dem Karpartenhund auf sich hat ist doch relativ „gruselig".

Alle andern DDF-Fans und/oder Neulinge müssen hier unbedingt zugreifen. Die Folge ist definitiv in den ewigen Top-Ten der Serie anzusiedeln.

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