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Hörspiele > Der Orden >

- 1 - Die Reliquie

Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :

Erster Eindruck: Toller Auftakt diese neuen mittelalter Serie

Die beiden Tempelritter Fabin und Gerhard befinden sich in Jerusalem seltsamen Geschehnisse untersuchen. Das düstere Geheimniss liegt in einer tiefen Höhle eines Bergers verborgen. Je näher sie der Reliquie kommen in desto grösser Gefahr begeben sich die beiden. Was stekckt hinter all dem?

Canora-Medien ist ein neues Label das sich hier dem Thema mittelalter widmet. Mit dieser ersten Folge legen die beiden Macher Thomas Tippner und Mario Cuneo ein Hörspiel vor das Lust auf mehr macht. Rein vom Inhalt passiert ihr zwar nicht sonderlich viel, aber als Hörer bekommt man die Charaktere gut und ausführlich vorgestellt, so bleibt also in den nächsten Folgen Platz für viel Handlung. Mir gefällt das Thema sehr und bin schon jetzt gespannt wie es weiter geht. Hoffentlich dauert es nicht all zu lange bis zur nächsten Folge.

Für ihr erstlingswerk haben die Köpfe hinter dem Label Carona Medien eine Reihe sehr bekannter Sprecher vor das Mikrophone gestellt: Eckart Dux als Erzähler, Douglas Welbat, Lutz Mackensy und Andreas von der Meden, um nur einige wenige zu nennen. Namen die allesamt eine qualitativ hochwertige Sprechleistung garantieren. Doch auch die unbekannteren Sprecher wie Jens Wendeland oder Katja Brügger glänzen durch ihre Leistung, sodass es nicht weiter tragisch ist, wenn sich auch mal der eine oder andere Ausreißer nach unten einschleicht.

Die Stimmungsvolle Musik lässt die längst vergangene Zeit und den fremden Ort näher und greifbarer erscheinen. Hier wird sie nicht ,,ständiger Begleiter,, sonders als positiver übergang zwischen den Szenen genutzt. Verantwortlich hierfür war Mario Cuneo, der auf die mitteralterlichen Klänge und orientalischen Einflüsse setzt. Auch die Soundeffekte können sich hören lassen. Überzeugend sind sie, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Leider meinte es Canora Medien Team in der Anfangszene etwas zu gut mit dem Stimmverzerrer, sodass eine Sprechparts nun schwer zu verstehen sind. Ein Punkt, bei der in der nächsten Produktion ein wenige mehr Fingerspitzengefühl von Vorteil wäre.

Die Aufmachung insgesamt ist sehr gelungen, schlicht aber passend. Besonders der lateinische ext im kleinen Booklet erweckt Aufmerksamkeit und ließ mich fast meine alten Schulbücher rauskramen. Aber (und das ist ein grosses Aber) die Illustration auf dem Cover -so leid es mir tut- misslungen und wirkt ammaturhaft. Natürlich wirkt sich das nicht auf die insgesamt gute Qualität des Hörspiels an sich aus, aber es ist nun mal das, was potenzielle Käufer als erstes wahrnehmen und den Kauf wahrscheinlich beeinflusst. Aber (und das ist ein hoffnungsvolles und gutgemeintes Aber) ich hoffe, dass sich dieses Manko nicht auf den Verkauf auswirkt, denn diese Serie hat ihre Chance verdient und füllt eine Lücke in der Hörspielwelt.

Fazit: Gelunge erste Folge mit Luft nach Oben

www.poldis-hoerspielseite.de


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> Inhalt des Hörspiels
Seltsames passiert in der Nähe Akkon, in einem kleinen Dorf. Ein Bergarbeiter verschwindet spurlos und der zweite Mann ist von Sinnen und redet von bösen Geistern, die sich in den Steinbrüchen ausgebr ... [ mehr ]

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wolf.1968 (24.01.2008)
steve-rich (17.12.2007)
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