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Hörspiele > Der Orden >

- 1 - Die Reliquie

Kommentar von wolf.1968 :

Vorab: Dies ist das Erstlingsmachwerk eines Amateurlabels (?). Erster Eindruck: Eine bodenlose Frechheit. Erfreuliches: Man hört drei doch bekannte Stimmen, aber so schwach habe ich die selten erleben dürfen (s.u.). Unerfreuliches: Fast alles. Die Story, teilweise die Sprecher, das Auspegeln der Lautstärken, die Atmosphäre usw. usw. Handlungsverlauf: Kreuzritter suchen den „Speer des Schicksals“. Cover und Musik: Das Cover fand ich hier auf der Seite immer sehr ansprechend. Im Original ist es leider nicht ganz so toll. Die Musik wird selten, wenn dann meist als Übergangsmusik eingesetzt. Ergebnis: Himmel Hilf!!! Gerne hätte ich mich meinen Vorschreibern angeschlossen, was mir aber aus folgenden Gründen unmöglich ist. In der ersten Hälfte des Hörspiels habe ich (ungelogen) mindestens 10 Mal die Lautstärke nach oben oder unten regulieren müssen, da die Sprecher entweder zu leise oder viel zu laut waren, wobei hier weder geschrieen noch geflüstert wurde. Es gibt auch so eine Art Geist, bei dem die Stimme künstlich verändert wurde. Hier wurde aber anscheinend so sehr und gerne an den Reglern herumgespielt, dass er wirklich kaum noch zu verstehen ist. Auch wurde es geschafft jegliche Atmosphäre aus dem Hörspiel herauszuhalten. Z.B. befinden sich mal zwei Personen (kommt häufiger vor) in einer Höhle. Bei Einem hallt es, bei dem Anderen nicht?!? Insgesamt wird äußerst sparsam mit Geräuschen und der Musik umgegangen. Z.B. bekommt man nur durch den Erzähler mitgeteilt, dass man sich im Orient befindet. Es fehlen aber typische Geräusche, die man jetzt erwarten würde. Die Musik kommt fast nur als Übergangsmusik vor und schafft es zumindest etwas das Geschehen zu unterstreichen. Erstaunlicherweise konnte dieses Label mehrere Veteranen für diese Folge gewinnen. Andreas von der Meden ist noch halbwegs akzeptabel. Aber aus Eckart Dux und Douglas Welbat wurde es tatsächlich geschafft, jegliches schauspielerisches Talent herauszusaugen. Während Herr Dux es zumindest schafft sich im Laufe des Hörspiels etwas zu steigern, war die Leistung von Herr Welbat wohl die schlechteste, die ich jemals von ihm gehört habe. Er spielt einen Geistlichen/Kreuzritter, was aber nicht bedeuten sollte, dass er leicht uninteressiert vom Blatt abliest. Diese Herren können das normalerweise wesentlich besser. Keine Ahnung, ob das die Regie Mist gebaut oder beim Zusammenschneiden nur die langweiligsten Teile zusammengeschnippelt wurde. Das alles könnte man wohl irgendwie noch halbwegs verzeihen, allerdings ist auch die Story so ziemlich das Langweiligste, was ich seit Jahren gehört habe. Es passiert nicht viel und am Ende stürzt eine Höhle. Einem Amateurlabel hätte ich wenigstens noch 2 Gnadenpunkte geben, da jeder mal klein anfängt und evtl. doch noch großes heranwächst. Da dieses Label aber mit großen Namen aufwartet und frecherweise die CD´s in der Preisklasse von z.B. Caine (wobei man natürlich die Serien ansonsten nicht ansatzweise vergleichen kann) rangieren lassen, will das Label wohl gleich rennen, bevor es laufen gelernt hat. Dies geht hier leider voll in die Hose. Punkte: 1 von 5 Punkten.


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> Inhalt des Hörspiels
Seltsames passiert in der Nähe Akkon, in einem kleinen Dorf. Ein Bergarbeiter verschwindet spurlos und der zweite Mann ist von Sinnen und redet von bösen Geistern, die sich in den Steinbrüchen ausgebr ... [ mehr ]

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weitere Kommentare von:

steve-rich (17.12.2007)
poldi @ poldis hörspielseite (24.11.2007)
chrizzz (06.11.2007)

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