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Hörspiele > Faith van Helsing >

- 7 - S01E07 - Ketten Jack

Kommentar von jones27 :

Da hat man aber die Produktionspause ordentlich genutzt. Ja, so gefällt mir das schon viel besser. Ein großer Schritt in die richtige Richtung, auch wenn das Intro eigentlich eher abschreckt. Es ist einfach VIEL zu lang. Dazu kommt noch dieses nervige „Lindsay! Lindsay!“. Ich war jedenfalls froh, als es endlich vorbei war. Außerdem: Ein Bärenfalle? Also bitte! Sollte dass eine Hommage an die John Sinclair Comedy sein? Ich kann mir nicht vorstellen, dass in England heute noch mit Fangeisen gearbeitet wird. Die neue Erzählerin ist zwar eine bessere Wahl, als die bisherige, aber nur unwesentlich. Die Passagen werden für meinen Geschmack meist immer noch zu leblos, bzw. nicht trocken genug gesprochen. Liegt vielleicht auch an den Regieanweisungen. Die Musik hat mir dafür deutlich besser als bisher gefallen. Auch da scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Gut, gut. Ich kann mich an kein Hörspiel erinnern, in dem sowohl die A- als auch die B-Story so völlig belanglos waren, wie in diesem hier und das mir trotzdem so gut gefallen hat. Die Story um Ketten-Jack ist zwar gut gemacht (besonders gefallen haben mir die Schritte), ist aber ebenso sinnlos und austauschbar wie die Vorgänge im Wald von Shellville. Was das alles vergessen macht, was dieses Hörspiel über viele andere heraushebt und zum bisher eindeutig besten der Serie macht, sind eine handvoll Szenen mit Hunter. Diese sind zwar auch noch recht kurz, aber dermaßen gut, dass sie die ganze CD überstrahlen. Endlich wird das Geschehen auch mal von der Warte der „Bösen“ heraus beleuchtet und schwupps, schon haben wir nachvollziehbare Motivationen, glaubhafte Charaktere. Nicht einfach nur böse um des Bösen Willens, sondern mit der Überzeugung das Richtige zu tun. Alte Schreiberweisheit: Ein interessanter Bösewicht ist der, der sich nicht als Bösewicht, sondern als eigentlichen Helden sieht! Das Resultat sind gefesselte Hörer, denen die Figuren sofort ans Herz wachsen und die ein Interesse an ihnen entwickeln. Bisher waren mir Rufina und Valeria egal, ja, ich fand sie aufgrund des leicht übertriebenen Spiels sogar etwas nervig. Nun aber will ich mehr von ihnen hören, fürchte, dass ihnen etwas zustoßen könnte. Zumal hinter dem Tod von Faith’s Adoptiveltern wohl doch noch mehr steckt, da sie ja sagt „Wir waren dabei als…“. Was ist damals wirklich passiert? Überhaupt ist das mit der „richtigen“ und „falschen“ Seite ja auf einmal gar nicht mehr so eindeutig. Hach, ein Traum! So etwas will ich hören: Zweifel, Dilemma, Intrigen, Enthüllungen. Herrlich! Dann kommen noch die sehr emotionalen Szenen mit Hunter dazu. Großartig! Hunter hat hier eindeutig die tragende Rolle, was sich auch auf dem Cover widerspiegelt. Die Figur entwickelt sich hier unglaublich weiter. Er hat einfach so viele interessante Facetten: Kühler Planer, cooler Kämpfer, grausam, aber nicht bösartig, gequälter Streiter für seine Überzeugung, liebevoller Vater. Jawohl, ich sage Vater, denn mittlerweile bin ich mir sicher, daß Hunter Faith’s Vater ist. Es werden recht eindeutige Bemerkungen in dieser Richtung fallen gelassen. Es würde auch besser passen als Christopher. Dieser kommt ja in der Folge nicht so glanzvoll weg. Erst verhilft er unwissentlich einem Bankräuber und Mörder zur Flucht (obwohl das auch mal was erfrischend anderes ist), und dann muß er noch eine SEHR weit hergeholte Axtszene durchmachen. Na ja. Ein witziges Detail denke ich entdeckt zu haben: Teilweise springt die Handlung bei Umblenden einige Zeit zurück. Bei diesen Umblenden bilde ich mir ein gehört zu haben, wie die einleitende Musik rückwärts läuft. Kann das sein? Finde ich eine gute Idee. So wird die Sache gleich akustisch verdeutlicht, ohne ein „20 Minuten vorher“ der Erzählerin.


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> Inhalt des Hörspiels
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