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- 2 - Der Graf von Monte Christo

Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :

Erster Eindruck: Literarisches aus Europas Anfangszeit

Edmond Dantés, ein junger engagierter Seemann, bekommt nach dem Tod des Kapitäns die Befehlsgewalt über das Schiff und wird auch an Land weiter als Kapitän eingesetzt. Doch damit zieht er auch Feinde an und fällt einer Intrige zum Opfer, die ihn ins Gefängnis bringt. Dort begegnet er einem alten Mann, der ihm zur Flucht verhilft… und zu unermesslichen Reichtümern. Von nun an nennt er sich Graf von Monte Christo

Europa Die Originale ist eine Reihe, die verloren geglaubte Hörspiele aus den Anfängen des damals jungen Labels neu auflegt. So widmete man sich im Jahr 1971 dem Literaturklassiker Der Graf von Monte Christo, der die zweite Folge der Serie bildet. Neben diversen politischen Verwicklungen zu den Zeiten Napoleons beschäftigen wir uns mit dem Schicksal von Edmond Dantés, dem übel mitgespielt wird. Doch Fortuna meint es gut mit ihm und macht ihm vom verstoßenen angeblichen Staatsverräter zum reichen Edelmann, der auf Rache sinnt und seinerseits seine Feinde zu bezwingen verlangt. Dass er am Ende plötzlich einsieht, dass Vergeltung nicht der richtige Weg ist, obwohl er kurz davor noch halb blind vor Wut war, wirkt vielleicht etwas gezwungen oder pathetisch, führt aber zu einen schönen Ende der Geschichte. Und irgendwie darf ein wenig Moral in einem Literaturklassiker ja nicht fehlen. Auch wenn diese Art von Hörspiel nicht jedermanns Sache ist, ein gut produziertes Hörspiel mit einem gelungenen Spannungsbogen ist es allemal.

Als Erzähler ist nicht wie so oft Hans Paetsch, sondern Joachim Rake zu hören. Auch er gestaltet seine Passagen lebendig und führt mit sehr angenehmer Stimme durch die Handlung. Als Edmond Dantés ist Rudolf H. Herget verpflichtet worden, der stets glaubhaft bleibt und die Wandlung des jungen Mannes überzeugend darstellt. Besonders hat mir Horst Beck als alter Gefangener und Verbündeter von Dantés, Abbé Faria gefallen, der durch seine List und seine Weisheit den jungen Seemann rettet und ihm ein neues Leben schenkt. Weitere Sprecher sind Heike Kintzel, Edgar Maschmann und Ingeborg Kallweit.

Die Musik ist während der Szenen recht sparsam eingesetzt, typisch für die damalige Zeit. Während der Szenenübergänge wirkt sie zwar nach heutigen Maßstäben etwas merkwürdig, erfüllt aber ihren Zweck, den Verlauf weicher zu machen und nebenbei die Spannung zu erhöhen. Ein echtes Original eben!

Das Cover zeigt uns Edmond Dantés in edler Kleidung mit einer Hafenkulisse im Hintergrund. Auch hier wirkt die Illustration wieder wie ein Ölgemälde und versprüht damit jede Menge Charme. Fast meint man, eine Schallplatte im Inneren der Hülle zu finden. Und tatsächlich ist die CD in Vinyl-Optik gehalten. Schön, dass an eine Szenenübersicht auf der Rückseite gedacht wurde!

Fazit: Der Graf von Monte Christo ist im Jahr 1971 entstanden, und das hört man auch! Die Folge gehört auf jeden fall in diese außergewöhnliche Sammlung und die Nostalgiker und Neuentdecker begeistern.

www.poldis-hoerspielseite.de


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> Inhalt des Hörspiels
Wer ist der Graf von Monte Christo wirklich? Was mag dem jungen Dantès in den 16 Jahren seiner Gefangenschaft auf der einsamen Insel If widerfahren sein, dass ihm maßlose Rache wichtiger ist als unerm ... [ mehr ]

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