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- 35 - Im Namen des Volkes

Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :

Erster Eindruck: Das Hörspiel zur Bundestagswahl

Woran liegt es, dass in Deutschland immer weniger Leute zur Wahl gehen - ihrer einfachsten Möglichkeit, die Politik des Landes mitzubestimmen? Als Tom Baumann und seine Freunde Pia und Florian auf das Thema aufmerksam werden, geraten sie an eine riesige Verschwörung, die die Zukunft der Welt verändern könnte...

Ein kommerzielles Hörspiel mit aktuellem politischem Hintergrund - in welcher Serie ist dies denkbar wenn nicht in "Offenbarung 23"? Und so dreht sich in der 35. Folge mit dem Titel "Im Namen des Volkes" alles um das sinkende politische Interesse in Deutschland. Um es vorweg zu nehmen: An den unglücklichen Formulierungen der Dialoge hat sich wenig getan, sodass der Einstieg nicht einfach fällt. Auch eine Fortführung der Ereignisse um Toms Entführung findet nicht statt. Davon abgesehen ist "Im Namen des Volkes" eine wesentliche Verbesserung zu den vorigen Folgen. Das Thema ist genauso interessant wie brisant, der Bezug zur Realität größer denn je. Ob die Verschwörungstheorie so wirklich umsetzbar wäre sei einmal dahingestellt - schließlich ist Offenbarung immer noch ein fiktionales Hörspiel und kann mit Themen spielen und auf die Spitze treiben. Trotzdem ist die Geschichte sinnvoll aufgebaut und bietet am Ende einige Spannungsmomente. Auch wenn auch hier noch einige Sachen hätten verbessert werden können, "Im Namen des Volkes" ist ein echter Lichtblick für die Serie und lässt Hoffnung auf eine wesentliche Verbesserung aufkommen.

Auch hier wurde wieder viel Wert auf eine ausgewogene Mischung von Sprechern gelegt, die allesamt eine gute Leistung abliefern. Gelobt werden muss an dieser Stelle einmal Helmut Krauss als Erzähler. Er schafft in seinen Texten die richtige Mischung aus Ruhe und Sachlichkeit. Lutz Riedel ist als Graf Eberhard zu hören und überzeugt mit einer dynamischen Aussprache. In einer kleinen Nebenrolle als Museumsführer ist Storyerfinder und Regisseur Lars Peter Lueg zu hören. Zudem darf man sich noch auf Lutz Mackensy, Björn Schalla und Andy Martern freuen.

Letztgenannter ist auch für die Musik in dem Hörspiel zuständig. Er schafft eine eher schlichte Atmosphäre, die mit dem Einsatz weniger Musikstücke ein wenig Pepp erhält. Auch in dieser Folge hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr akkusitische Stilmittel gewünscht.

Der erhabende deutsche Bundestag ist das gewählte Covermotiv für diese Folge - sehr passend, wie ich finde. Die restliche Gestaltung ist wieder extrem schlicht und unauffällig, der Klappentext verrät einmal mehr nur wenig über die Folge, indem er nur das Thema nennt.

Fazit: Eine recht gute Folge für "Offenbarung 23" mit hochaktuellem Thema und spannenden Theorien.

www.poldis-hoerspielseite.de


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