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- 43 - Das Haus des Richters (Bram Stoker)

Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :

Erster Eindruck: Geistererscheinung in altem Haus

Um sich in Ruhe auf seine Abschlussarbeit vorzubereiten, sucht der Student Malcolm Malcolmson die Abgeschiedenheit eines lange verlassenen Hauses. Doch er wird gewarnt, der Geist eines grausamen Richters soll dort sein Unwesen treiben. In der ersten Nacht stören ihn allerdings nur die Ratten...

Bram Stoker, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren von Schauerromantik, findet einmal mehr Einzug in das "Gruselkabinett", auch die Geschichte zur 43. Folge stammt von ihm. "Das Haus des Richters" ist eine klassische Geschichte für die Reihe, ein altes Haus, angeblich voller Spuk, und ein mutiger junger Mann, der das Geheimnis dahinter ergründen will. Dem gruseligen Höhepunkt vorangestellt ist jedoch eine recht lange Introszene, in der sämtliche Charaktere recht ausführlich dargestellt werden, so gering ihr Einfluss auf die Handlung auch sein mag. Hier hätte man ruhig etwas kürzen können, auch wenn dieser Abschnitt kurzweilig ist, spannend ist er nicht. Das erste kleine Highlight und der Auftakt der gruseligen Ereignisse ist dann die erste Nacht im Haus des Richters, die folgenden nehmen dann immer mehr an Spannung und Grusel zu, während am Tage weitere Informationen hinzugefügt werden. Die Schlussszene ist dann in bester Tradition der Reihe hervorragend umgesetzt und lässt dem Hörer wohlige Gänsehautschauer über den Rücken laufen. Die übermächtige Figur des Richters steuert den größten Teil des Reizes dazu bei. Der Schluss ist also mal wieder grandios gemacht, der vorige Teil ist aber leider zu lang geraten.

Timmo Niesner ist in der Rolle des Malcolm Malcolmson zu hören und hat dabei den größten Sprachanteil. Mit seiner festen Stimme und der intensiven Betonungsarbeit kann er sowohl in den Dialogen als auch in seinen Erzählpassagen die Spannung aufrecht erhalten. Hasso Zorn gelingt als Erzähler ähnliches, sein einprägsamer Klang ist auch hier eine Bereicherung. In der Schlussszene ist ein hervorragender Otto Mellies zu hören, dessen einzigartige Interpretation seiner Rolle für viel gruselige Stimmung sorgt. Weitere Rollen sprechen Ursula Sieg, Christel Merian und Norbert Langer.

Die Musik tut ihr bestes, um dem langsamen Verlauf des Anfangs mehr Stimmung und Schwung zu verleihen. Tatsächlich kann man sich schnell in die wunderbare Atmosphäre versinken lassen. Am Ende wird wieder die einzigartige Symbiose aus Sprechern, Musik und einer gruseligen Story zu einem wunderbaren Höhepunkt vereint.

Das Cover ist auch dieses mal sehr gelungen. Der Stuhl, der in einem der Räume steht, dazu die fette Ratte und das Seil - alles Motive aus dem Hörspiel. Der Schatten im Hintergrund ist dazu ein weiterer Blickfang, und zusammen mit dem roten Hintergrund wirkt alles recht diabolisch und sehr stimmungsvoll.

Fazit: Vor dem packenden und hochspannnenden Finale ist eine nicht uninteressante, aber recht langsame Einführung zu hören. Etwas mehr Tempo wäre schön gewesen.

www.poldis-hoerspielseite.de


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> Inhalt des Hörspiels
England im ausgehenden 19. Jahrhundert: Der Student Malcolm Malcolmson möchte sich in der Abgeschiedenheit einer fremden Stadt in aller Ruhe auf die anstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten. In Benc ... [ mehr ]

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