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- 175 - Nachtwanderung mit Schrecken

Kommentar von teekay :

Die Entscheidung fuer die Jubilaeumsfolge auf Retro zu setzen ist verstaendlich, denn bei aller Liebe zu TKKG gibt es ja nicht erst seit gestern eine Durststrecke bei den Geschichten und die 'Verkindlichung' der Faelle hat bisher auch wenig zum Erfolg beitragen koennen. Allerdings bin ich nicht ganz ueberzeugt, ob die Rueckkehr ins Ferienlager (das man leider nicht im Titel erwaehnt, sondern einen ungewoehnlich harmlosen Titel waehlt) die beste Wahl war. Klar, die kurzen Faelle bieten Raum ein kleines Remix-Feuerwerk an bekannten Versatzstuecken abzubrennen die ich aber noch als harmlos-nostalgisch bewerten wuerde. Nur: Trotz ueber 90 Minuten Gesamtspielzeit kommt keine rechte Feierstimmung bei mir auf, denn die Faelle sind zu leicht und 'kindlich', werden aber trotzdem mit behaebigem Ernst vorgetragen. Die Diebstahlserie in der Jugendherberge und der Auftakt zur Nachtwanderung fuellen fast die komplette erste CD aus...ach ja: Jugendliche die zwar beim Akkordeon 'Zugabe, Zugabe' rufen aber zu aegstlich fuer eine Nachtwanderung scheinen gibt es auch noch zu hoeren ;)! Man merkt eben doch die recht konservative Handschrift des Studio Koertings. Die Suche nach Karl (schoen, dass der auch mal dran ist mit Entfuehrung) verlaeuft Dank mittelschwerer Ermittlungsarbeit gradlinig, aber nimmt doch am Ende mehr als eine halbe Stunde Zeit in Anspruch. Die dramatische Bergungsaktion ist sicherlich ein kleines Highlight, aber irgendwie bekommt man das Gefuehl, dass die verbleibende Viertelstunde noch 'rumgekriegt' werden muss-ausser einem Aufloesungsdialog und einer Wohltaetigkeitsaktion 'mit Anlauf' (Frau Brebeck erklaert ja deutlich, dass sie in finanziellen Schwierigkeiten steckt) passiert nicht mehr viel. Alles in allem war mir das zu harmlos und die duemmlich lachenden Dorfjugendtrottel sind auch nicht gerade ein Highlight. TKKG bemuehen sich wie immer und das Zusammenspiel geht in Ordnung-aber es fehlt der Biss, die kultigen Uebertreibungen (Horrormoenche irgendwer?!) und echte Ganoven. Man muss sich schon sehr auf seine Fantasie einlassen und den TKKG-Fan-Modus einschalten, um ueber das eigentuemliche Raum-Zeit-Kontinuum hinwegzusehen in dem Rasputin scheinbar um Jahrezehnte gealtert scheint, waehrend Oma Truels 'nur' im Altenheim lebt und die nach wie vor 14jaehrigen TKKG-Freunde auf juengere Kinder im Jugendlager aufpassen die ihrerseits wieder wie 12- oder 14-jaehrige sprechen. Da aechzt das Logik-Gebaelk doch erheblich. Denn in der Realitaet sind doch ein paar Jahre ins Land gegangen und Douglas Welbat, Lutz Mackensy, Juergen Thormann oder Sascha Draeger und Manou Lubowski - beim Anfangsdialog ist mir das besonders aufgefallen - klingen nunmal alt im Sinne von: zu alt fuer ihre Rollen. Musikalisch gibt es leider keine Reminiszenzen an die alte Zeit. Man kann die Folge 1-2 mal gut durchhoeren, aber irgendwie hatte ich auch ein bisschen Mitleid, da ich als Fan oefter das Gefuehl hatte, dass etwas mit angezogener Handbremse gespielt wird. Selbst bei einer Sonderfolge merkt man, wie schwer TKKG sich mit jedweder Form von Evolution tut, auch wenn neue Buchautoren und hier Kai Schwind ein bisschen frischen Wind in die Serie bringen. Bei den Drei Fragezeichen zum Beispiel hat man das besser geloest und der 'Originalserie' einen kindergerechteren Spin-off an die Seite gestellt. Bei TKKG weiss man offenbar nicht so richtig wohin die Reise denn gehen soll. Wahrscheinlich werden wir auch eine 200. Folge erleben und es gibt ja bereits die eine oder andere brauchbare Buchvorlage, aber Hoerspass und kluge Ideen werden bis dahin wohl eher nicht zunehmen...3 Sterne mit Fan-Brille auf.


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> Inhalt des Hörspiels
Endlich Sommerferien! Wie schon vor einigen Jahren fahren TKKG in das Ferienlager an der Nordsee, doch diesmal nicht nur um Strand, Wind und Sonne zu genießen, sondern auch um dem schusseligen Betre ... [ mehr ]

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