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Kommentar von
pepsi_moses
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In der Tat verschlägt es dem unvorbereiteten Konsumenten dieser nahezu kriminell miserablen TKKG-Folge innerhalb von ca. 50 Minuten mehrfach den Atem. Sie ist in etwa so schwer verdaulich wie ein flambierter Brocken Dijonsenf mit Himbeerkompott und saurem Kaviarimitat, serviert in einem schmutzigen Wanderschuh. Selbst hartnäckigste Edeltrash-Fans können hieran keinen Gefallen finden! Nur weil ich die MC nicht selbst bezahlt, sondern lediglich entliehen hatte, widerstand ich dem kilometertiefen seelischen Bedürfnis einer sofortigen Vernichtung per Hammer. Ganz offenkundig wird hier aus dutzendfach erprobtem Firlefanz ein „detektivischer“ Popanz inszeniert, so spannend wie ein Schneckenmarathon, um gezielt populistische Botschaften und Vorurteile in Kinderköpfe einzuschmuggeln. Wie zynisch muss man eigentlich sein, um unterschwellig die Vergiftung einiger Tauben auf ein- und dieselbe moralische Stufe mit Holocaust („Ausrotten, Ausrotten. Hat denn keiner [seit Mitte des Jahrhunderts!] hinzugelernt?“) und Kriegsmassakern zu stellen?? Die Dekadenz einer verhätschelten, im Tiefkoma hochmütiger Gedankenarmut schwebenden Yuppiegeneration erreicht ihren ätzenden Höhepunkt in der (wohlwollend formuliert) einfältigen Behauptung, die Natur „habe Mist gebaut“, als sie fleischfressende Tiere hervorbrachte! Systematisch werden gesellschaftlich-kulturelle Eliten (Politiker, Unternehmer, Beamte etc.) als machtbesessene, profitgeile, verkommene Misanthropen diffamiert. Vermittelt wird stattdessen eine krude Mischung von Marx’scher Aldi-Wühltisch-Werkausgabe, bourgeoisem Biedersinn, modisch-schickem Ökofanatismus, kurz: ein bipolares Weltbild, in dem „Gut“ und „Böse“ unverrückbar abgegrenzt werden, wo der Zweck alle Mittel heiligt (u. a. Aufruf zu physischer Gewalt gegen Staatsdiener, hämische Nötigung, intolerante Beleidigungstiraden, Vorverurteilung ohne Beweisgrundlage, Erpressung). Da ist es nur konsequent, dass die „Fälle“ inzwischen am Rande und zufällig aufgelöst werden, schließlich liegen die eigentlichen Motive dieser rundweg redundanten Buch- und Hörspielreihe inzwischen ganz woanders. Wer die verworrene soziobiologische Determinationstheorie einer genetischen Kontinuität von verbrecherischen Neigungen bis hin zu Vergewaltigung und Mord nüchtern zu Ende denkt, findet sich wieder in eine Orwell'schen Gesellschaftsordnung, in welcher schuldlos Schuldige aus einer hierarchisch strukturierten Erbgutklassengesellschaft isoliert werden, um so das überzogene Sicherheitsbedürfnis reinblütiger (= von Geburt unschuldiger) Menschen restlos zu befriedigen. Spätestens mit „Mörderischer Stammbaum“ haben sich TKKG m.E. als eine reaktionäre Clique enttarnt, vier unsympathische Repräsentanten einer verlogenen Mittelklassen-Ideologie, stets bereit, ihren verabsolutierten Dogmen maßlos zu huldigen. Sprechen wir die bittere Wahrheit aus: Wer jetzt noch ihre Kassetten bzw. CDs kauft, finanziert mutwillig qualitativ minderwertigen und extrem abartigen Nonsens. Am Ende heißt es: „Die Hoffnung geht nie verloren.“ In diesem Sinne hoffe ich innig auf ein baldiges Einsehen vonseiten EUROPAs: TKKG? Nein, danke sehr!
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> Inhalt des Hörspiels
In einem kleinen, wenig beachteten Wiener
Kriminalmuseum macht die Touristin Petra D. eine grausige
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