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Hörspiele > Mark Brandis >

- 3 - Unternehmen Delphin

[13.07.2016] Meinung von atari7800:
Die Mark Brandis Reihe hat nach 3 Folgen schon einen Level erreicht, an dem sich andere Hörspielproduktionen messen lassen müssen. Die Macher verstehen es, jederzeit die passenden Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Wie besonders die Hauptfigur dargestellt wird, der von Siegestaumel bis hin zur schweren Niederlagen alles durchmachen muss, ist ein klasse Leistung von Michael Lott. Auch die anderen Sprechern sind alle Klasse und es gibt wenig zu kritisieren. Die Musik ist Extraklasse und die Geräusche und Atmosphäre die durch dieses Zusammenspiel erzeugt wird, für mich, Extraklasse. Wie schon erwähnt Kopfkino pur. Die Story hat ihre logischen Schwächen und man merkt auch an manchen Ansichten das die Geschichten aus einer anderen Zeit stammen, aber dies ändert nichts an der gebotenen Leistung. Wer Sci-Fi gut findet für den gehört diese Serie zum Pflichtprogramm!


[09.05.2010] Meinung von jones27:
Der Anfang hat mir beim ersten Hören gar nicht gefallen. Klischeehaft bis schon fast zum rassistischen gesteigerte Rollenbilder, wobei der Part des koreanischen Leutnants auch doch hölzern gespielt war. Beim zweiten Mal war das ganz anders: Klar, der Leutnant MUß sich so verhalten. Hätten Verhörer auf Seiten der Union auch gemacht. Er treibt es absichtlich auf die Spitze. Und sich in einer fremden Sprache aufzuregen kommt eben nicht so flüssig und natürlich rüber, wie in der Muttersprache. Daher also keine Kritik von meiner Seite. Dann natürlich der tolle Vorspann. Mittlerweile bin ich ein großer Fan der Titelmelodie geworden. Die Ereignisse in Beijing (dass manchmal dann aber doch Peking genannt wird) führen wieder vor Augen, um was es eigentlich geht, was auf dem Spiel steht. Schön, dass „unsere Helden“ zur Abwechslung auch mal wieder in große Entscheidungen mit einbezogen werden. Begeistert bin ich auch von der Begegnung mit dem General. Kein Verrückter, sondern ein völlig rational, sogar beängstigend rational, denkender Mensch, der die Situation offensichtlich genau analysiert und durchdacht hat. Er beweist unendlich viel mehr Weisheit und Weitsicht, als 98% der sonstigen Bösewichte. Ganz klasse gemacht. Wenn man den Hintergrund nicht kennen würde, könnte der Mann kann einem direkt sympathisch sein. Weniger gefallen hat mir dagegen die Unterwasserbasis. Damit habe ich scheinbar im Allgemeinen ein Problem und dass sich Menschen mit Delphinen unterhalten, passt nicht so richtig in diese Welt. Wie hat es denn der Widerstand eigentlich geschafft, in so kurzer Zeit Unterwasserbasen zu errichten? Das kann ich mir kaum vorstellen. Was mich interessieren würde ist, wo der Kontaktmann vom Widerstand hinverschwunden ist, nachdem er das Comm-Pult der Delta manipuliert hat. Das hat man leider nicht erfahren. Etwas gewundert habe ich mich auch, dass nur ein paar Stunden vor dem geplanten Angriff auf die Republiken, der ganze Stickstoff noch in der Fabrik sein soll. Das gibt doch gar keinen Sinn. Und wenn man schon eine Fabrik zerstören will, dann wäre doch die Katalysator-Fabrik ein besseres Ziel gewesen. Immerhin ist sie nicht in Metropolis, was das Risiko ziviler Opfer doch deutlich reduziert. Der Angriff war auf jeden Fall extrem spannend in Szene gesetzt. Astrein, da schein Interplanar ein Händchen für zu haben. Ich denke aber mal, dass die Zerstörung der Fabrik, wenn nicht von Anfang an der Plan des Generals, dann doch zumindest Plan B war. So hatte man in jeden Fall einen Gegner vorzuweisen. Dafür spricht auch das praktisch völlige Fehlen von Abwehrmaßnahmen, sowie die Tatsache, dass sie den Angriff mit KL durchführen mussten, eine geächtete, schmutzige Waffe. Auch kommt mir die Nachricht von Ruth spanisch vor. Sie spricht sehr merkwürdig. Natürlich klingt das jedenfalls nicht. Es wäre natürlich interessant zu erfahren, ob nun wirklich so viele Arbeiter beim Angriff auf die Fabrik gestorben sind, oder ob der Widerstand sie vorher räumen konnte. Fall es nämlich ein Plan des Generals war, traue ich ihm durchaus zu, das die Zahl der Toten stimmt und er durch seine Agenten im Widerstand eine Räumung verhindert hat. Das würde Brandis tatsächlich zum Massenmörder machen. Toll, toll. Ich spekuliere noch ein bischen und erfahre hoffentlich irgendwann die Antwort. Wieder einmal wurde eine unglaubliche Menge an Handlung in ein Hörspiel gepackt, ohne dass es gehetzt wirkt. Andere hätten aus dieser Folge drei gemacht. Ein extragroßes Lob hat das Ende verdient. Ein völlig demoralisierter Brandis, irgendwie poppige, aber melancholische Musik und dazu dass leiser werdende donnern der Triebwerke, als die Delta VII in der Unendlichkeit verschwindet. Das ist Atmosphäre pur! Gefühle werden gemacht! Ich sehe die Szene wirklich vor mir. Das schreit nach Fernsehserie! Dafür gibt’s einen Extrastern. Vom Cover über Sprecher, Effekte, Story und besonders bis zur Musik stimmt hier einfach alles. Weiter so, bin gespannt, wie es auf Orion weitergehen wird.


[17.11.2008] Meinung von andy simon:
Drei Folgen, drei Treffer -- besser kann die Bilanz nicht aussehen. Mit dieser Geschichte hat sich das Team von Steinbach, einem eigentlich auf Lesungen spezialisierten altehrwürdigen Verlag, vom Stand weg in die Spitzenliga der Hörspielproduzenten katapultiert.

Mark Brandis ist ein Testpilot für Raumschiffe, der zwischen den Fronten eines Bürgerkriegs versucht, den neuen Machthabern zu entkommen, seine Freunde zu retten und dem General Smith beizukommen. In dieser Folge, die direkt an "Delta VII" und "Verrat auf der Venus" anknüpft, sieht es nun endgültig finster aus: Brandis gerät wiederholt in Gefangenschaft, steht einem Erschießungskommando und sogar dem General (kongenial: Christian Rode) gegenüber und kann eigentlich nicht einmal mehr hoffen, dass er aus dieser Situation noch entkommt. Aber da er der Titelheld ist, muss man sich keine Sorgen machen... Das titelgebende Unternehmen mündet in einem furiosen Actionfinale, in dem einmal mehr auffällt, wie gut es den Produzenten gelingt, ohne Erzähler Bilder im Kopf zu zaubern. Ich habe immer verstanden, was gerade los ist und worum es geht. Kompliment!

Die Geschichte selbst wird fortgesetzt, Folge 4 soll den Abschluss dieses Abenteuers bilden. Ob es danach mit anderen Abenteuern weitergeht? Ich würde es mir wünschen!


[07.11.2008] Meinung von chrizzz:

Die dritte Folge der Serie ''Mark Brandis'' stellt sehr viel in den Schatten, was ich an Science Fiction gehört habe.

Im Mark Brandis-Universum stehen die Zeichen auf einem Vernichtungskrieg. General Gorden B. Smith will einen vergifteten Wirbelsturm auf Asien schicken. Diese wissen Bescheid und hoffen, mit einem Erstschlag zurvorkommen zu können. Dies will Mark Brandis verhindern. Er begibt sich in die Höhle des Löwen und wird dann Rebell. Doch ein wenig muss der Zufall helfen. Doch wem kann Mark Brandis trauen. Er unterstützt eine riskante Aktion: das ''Unternehmen Delphin''...

So muss ein Science Fiction-Hörspiel klingen. Genialer Score, tolle Action, gute Sprecher, fantastische Story. Ich finde auch nicht ein Haar in der Suppe bei diesem Hörspiel.

Ich mag hier keinen Sprecher hervorheben, denn alle tun ihr Bestes. Michael Lott als Hauptfigur ist sicher ein überzeugender Mark Brandis. Gefallen hat mir auch Christian Rode (Sherlock Holmes) als General Smith.

Musikalisch geht bei dieser Folge wirklich die klassische Post ab. Jochim-C. Redeker ist der Name des Mannes, den man sich für den Hörspiel Award merken muss. Absolut starke Umsetzung.

Das Cover ist interessant genug um es super zu finden. Ein Teil der Handlung spielt unter Wasser. Und die Computer-Illustration passt sehr gut.

Fazit: Stark, stark und nochmal stark. Vielleicht sollte man die Vorgänger-Folgen kennen, aber als Folge ist das eine der besten Science Fiction-Stücke, die ich je gehört habe.
Hörspiel der Woche - ohne Frage!

chrizzz findet Ihr unter der Homepage http://www.hoerspiele.de

[01.11.2008] Meinung von poldi @ poldis hörspielseite:
Erster Eindruck: Kann der Krieg noch verhindert werden?

Im Jahr 2120 droht der gesamten Welt Krieg: General Gordon B. Smith, Anführer der Europäisch-Amerikanisch-Afrikanische Union, will nun auch Herrscher über die Vereinugten Orientalischen Republiken erlangen und plant einen Anschlag. Diese wollen unter Verteidigungsminister Tschou Fang-Wu schnellstmöglich einen Gegenanschlag vorbereiten, um Smith zuvor zu kommen. In all dem Trubel wird Commander Mark Brandis dazu aufgerufen, diesen Krieg zu verhindern. Kann er es schaffen?

"Mark Brandis" verspricht anspruchsvolle Science Fiction-Unterhaltung auf hohem produktionstechnischen Niveau, und auch die dritte Folge von Interplanar mit dem Titel "Unternehmen Delphin" kann diese Erwartung erfüllen. Im Vordergrund stehen die politisch brisanten Verwicklungen, die vom Allmachtanspruch von Gordon B. Smith ausgehen. Hieraus entwickelt sich eine spannende Geschichte um Commander Mark Brandis und sein Team, in der riskante Unternehmen und natürlich viel Action nicht fehlen dürfen. Allerdings ist es definitiv kein Hörspiel zum "nebenbei" hören, da bei der dichten Storyline die ganzen 75 Minuten Laufzeit Konzentration verlangt wird. Wer also vielschichte Weltraumgeschichten mag, sollte sich unbedingt Mark Brandis zulegen.

Die Sprecher sind allesamt mit viel Ernsthaftigkeit und Eifer bei der Sache, was sich in einem hohen Sprecherniveau wiederspiegelt. Neben Michael Lott als Mark Brandis kann sich hier besonders Fang Yu als Tschou Fang-Wu profilieren, indem er eine gewisse Härte in seine Stimme legt. Als Gordon B. Smith ist Christian Rode zu hören, der den Herrscher auf seine eigene Weise interpretiert und so glaubhaft wirken lässt. Bordcomputer CORA wird von Christine Mühlendorf mit der richtigen Mischung aus Menschlichkeit und technischer Kühle gesprochen. Weitere Rollen sind von Martin Kunze, Wolf Frass und Dorothea Anna Hagena gesprochen.

Die atmosphärische Gestaltung ist sehr gelungen. Dabei sind sowohl die bombastischen Weltraumeffekte wie auch kleine, nebensächliche Geräusche wie das Knarren einer Tür gut eingebaut. Schön sind die dynamischen wechsel, die sich besonders in einer Szene im Raumschiffzeigen, in der keinerlei Hintergrundmusik zu hören ist.

Das Cover passt mit seinen düsteren Farben wunderbar in die harte Welt des Mark Brandis. Schön sind sie ausführlichen Infotexte über die bisherige Geschichte und wichtige Personen, die einen schnell wieder Erinnerungen in den Kopf rufen. Ungewöhnlich und leicht unübersichtlich sind aber die Kapitelangaben und die Sprecherliste auf der Rückseite.

Fazit: Eine weitere Folge der Mark Brandis-Reihe, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein ausgeklügelter Sound, tolle Sprecher und eine spannende Story garantieren Science Fichtion-Fans einen Hochgenuss.

www.poldis-hoerspielseite.de

poldi @ poldis hörspielseite findet Ihr unter der Homepage www.ichwilldirfressen.beep.de

[27.10.2008] Meinung von pitchfork:
Das "Unternehmen Delphin" hält locker den hohen Qualitätsstandart seiner beiden Vorgänger. Sehr gut und war anders aber auch kaum zu erwarten. Hier passiert soviel, dass es mühsam ist, auf Einzelheiten einzugehen, kurzum die Vorlage wurde grandios umgesetzt. Die Sprecher, die Atmosphäre, eine perfekte Symbiose der Hörspielkunst. Die Geräusche wurden detailverliebt eingesetzt, die Musiken schlicht passend gesetzt, was höchstens noch vergleichbare Hörspielkünstler wie STIL oder Volker Sassenberg hinbekommen. Mark Brandis erlebt in den 76 Minuten Spielzeit Höhen und Tiefen, Gewissenskonflikte, schwierig zu treffende Entscheidungen. Das gerade Gehörte macht doch schon recht nachdenklich ( Macht von Propaganda, eigene Hilflosigkeit, eigene Grenzen pp. ). Hört selbst, es lohnt sich wirklich. Zur Bewertung: Mehr als *****von*****.



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Mark Brandis und die Crew des Raumschiffs Delta VII sind heimatlos geworden. Durch die Schergen der Reinigenden Flamme verfolgt, fasst Brandis einen folgenreichen Entschluss. Als letzten möglichen Ver ... [ mehr ]



Inhalt des Hörspiels
 

     [13.07.2016] - atari7800
     [09.05.2010] - jones27
     [17.11.2008] - andy simon
     [07.11.2008] - chrizzz
     [01.11.2008] - poldi @ poldis hörspielseite
     [27.10.2008] - pitchfork






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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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