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Hörspiele > Offenbarung 23 >

- 35 - Im Namen des Volkes

[15.10.2010] Meinung von jones27:
Oh, Herr! Wo soll ich anfangen? Am Besten mit etwas, was mich schon seit mehreren Folgen stört: Warum muß Hendrik immer so schreien? Das zehrt an den Nerven und ist absolut nicht notwendig. Sollte er schwerhörig sein, habe ich bisher nichts davon mitbekommen. Die Sache mit der Politikverdrossenheit wird sich hier viel zu einfach gemacht. Obwohl ich gerne über Verschwörungen spekuliere, glaube ich nicht daran, daß die Menschen mit solchen mitteln vom wählen abgehalten werden. Das hat die Politik gar nicht nötig. Sie disqualifiziert sich als Sympathieträger jeden Tag auf’s neue und die Zielgruppe von RTL II und Konsorten hat unterschwellige Botschaften gar nicht nötig. Bei der Wahl per Internet ist nicht nur das Ergebnis manipulierbar sind, sondern auch das Wahlgeheimnis beim Teufel. Auf diese Idee scheint aber niemand zu kommen. Die Sache mit den unterschwelligen Botschaften ist, zumindest in dieser Form, Mist. So etwas wird man kaum heimlich machen können. Irgendjemand kommt über kurz oder lange dahinter und daß EIN Sender in Berlin die Signale ALLER Sender in Deutschland modifiziert ist schlicht Schwachsinn. Und diese extrem kurze Zeit der Pro-Wählen-Signale hebt Jahre der Gegenbotschaft sicherlich nicht auf. Der Zauberkasten von Jens ist schon toll. Einfach neben die Maschine gestellt, macht er alles von alleine. Wie realistisch ist das denn? Ganz zu schweigen davon, daß sich unsere ach so edle Truppe nun derselben schmutzigen Mittel bedient, wie die AfD. Absolut bescheuert ist der Einbruch bei der AfD. Heinemann persönlich macht nachts Rundgänge, um nach dem Rechten zu sehen? Ja, klar. Und daß seine Hunde, die sich gerade noch wie toll gebärdeten von einer Sekunde zur anderen auf einmal schlafen, macht ihn überhaupt nicht stutzig. Läßt er die dann liegen? Oder wartet er, bis sie aufwachen? Da sie ja betäubt wurden, wird er sie nicht so einfach aufwecken können und dann hätte er spätestens mißtrauisch werden sollen. Gibt es denn in dieser Agentur nicht einmal eine Videoüberwachung? Da hätte doch jemand die beiden sehen müssen! Und zum Schluß: Überwacht denn niemand das Signal? Das kann doch nicht sein! Die Manipulation hätte sofort auffallen müssen!! Und wieder diese Holzhammerbotschaften. Es ist zum verzweifeln. Schlecht, ganz ganz schlecht. Diesen Müll braucht niemand über 12.


[24.10.2009] Meinung von oli.w:
Schon der Name der Folge ist Etikettenschwindel, denn um die Judikative geht es hier nicht. Auch ist nicht nachvollziehbar, was der Berliner Senat mit der Bundestagswahl und der Änderung des Bundeswahlgesetzes tun haben soll. Peinlich dann der Schluss: Da meint doch Pia tatsächlich (und alle stimmen ihr unkritisch zu), wer zur Wahl geht und seine Stimme ungültig macht, würde damit prozentual das Ergebnis beeinflussen. Was für ein Unsinn! Jeder Grundschüler weiß, dass bei Bundestagswahlen ungültige Stimmen nicht berücksichtigt werden, sonst würden ja theoretisch Plätze im Parlament freibleiben. Dies gilt bei Bundestagswahlen sowohl für die Sitzverteilung als auch für die Berechnung der 5%-Hürde (§ 6 Abs. 6 BWahlG).

Überhaupt hat die Folge so gar nichts, was einen überzeugen oder auch nur interessieren könnte. Ermüdend werden - zum sechsten mal - alle Charaktere und Schauplätze mit denselben Sätzen wie schon in den letzten fünf Folgen in die Geschichte eingeführt. Nach sechs Folgen könnte man endlich mal eine gewisse Linie im Plot erwarten - Pustekuchen!

Fazit: Ganz schwacher Vortrag. Nur gute Sprecher allein rechtfertigen noch keine Serie. Man hätte sich wenigstens etwas Mühe geben können. ----1,9 Sterne----


[05.10.2009] Meinung von chrizzz:

Ein bisschen mehr Action als sonst. Oder: ''Wählen macht Sexy!''

Ist Politikverdrossenheit eine Verschwörung wert? Dieser Sache geht Tom auf den Grund. Und als wäre es klar: die Sache mit dem nicht-Wählen-gehen hat er schonmal gehört...

Ich will hier nicht zu viel Spoilern, denn wenn es bei Offenbarung 23 - Next generation mal ein wenig spannend wird, dann sollte man das auch so belassen.

Kritikpunkt bleibt aber wie bei Folge 34: die Machart. Die Protagonisten gehen nach und nach zu Ihren Freunden und hören sich die Thesen an. Dann kommt die Verschwörung hinzu.

Die Sprecher agieren überzeugend. Hier kann ich niemanden als schlecht herausstellen. Sogar Regisseur Lars Peter Lueg hat hier einen Cameo.

Die Musik von Andy Matern ist die große Konstante in der ganzen Serie. Die kann sich durchgehend hören lassen.

Das Der Reichstag es auf ein O23-Cover schafft, freut mich. Das sieht mit dem Schatten gut aus.

Fazit: Etwas an den Haaren herbeigezogene Verschwörung. Aber ein paar spannende Momente entschädigen dafür.

chrizzz findet Ihr unter der Homepage http://www.hoerspiele.de

[04.10.2009] Meinung von poldi @ poldis hörspielseite:
Erster Eindruck: Das Hörspiel zur Bundestagswahl

Woran liegt es, dass in Deutschland immer weniger Leute zur Wahl gehen - ihrer einfachsten Möglichkeit, die Politik des Landes mitzubestimmen? Als Tom Baumann und seine Freunde Pia und Florian auf das Thema aufmerksam werden, geraten sie an eine riesige Verschwörung, die die Zukunft der Welt verändern könnte...

Ein kommerzielles Hörspiel mit aktuellem politischem Hintergrund - in welcher Serie ist dies denkbar wenn nicht in "Offenbarung 23"? Und so dreht sich in der 35. Folge mit dem Titel "Im Namen des Volkes" alles um das sinkende politische Interesse in Deutschland. Um es vorweg zu nehmen: An den unglücklichen Formulierungen der Dialoge hat sich wenig getan, sodass der Einstieg nicht einfach fällt. Auch eine Fortführung der Ereignisse um Toms Entführung findet nicht statt. Davon abgesehen ist "Im Namen des Volkes" eine wesentliche Verbesserung zu den vorigen Folgen. Das Thema ist genauso interessant wie brisant, der Bezug zur Realität größer denn je. Ob die Verschwörungstheorie so wirklich umsetzbar wäre sei einmal dahingestellt - schließlich ist Offenbarung immer noch ein fiktionales Hörspiel und kann mit Themen spielen und auf die Spitze treiben. Trotzdem ist die Geschichte sinnvoll aufgebaut und bietet am Ende einige Spannungsmomente. Auch wenn auch hier noch einige Sachen hätten verbessert werden können, "Im Namen des Volkes" ist ein echter Lichtblick für die Serie und lässt Hoffnung auf eine wesentliche Verbesserung aufkommen.

Auch hier wurde wieder viel Wert auf eine ausgewogene Mischung von Sprechern gelegt, die allesamt eine gute Leistung abliefern. Gelobt werden muss an dieser Stelle einmal Helmut Krauss als Erzähler. Er schafft in seinen Texten die richtige Mischung aus Ruhe und Sachlichkeit. Lutz Riedel ist als Graf Eberhard zu hören und überzeugt mit einer dynamischen Aussprache. In einer kleinen Nebenrolle als Museumsführer ist Storyerfinder und Regisseur Lars Peter Lueg zu hören. Zudem darf man sich noch auf Lutz Mackensy, Björn Schalla und Andy Martern freuen.

Letztgenannter ist auch für die Musik in dem Hörspiel zuständig. Er schafft eine eher schlichte Atmosphäre, die mit dem Einsatz weniger Musikstücke ein wenig Pepp erhält. Auch in dieser Folge hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr akkusitische Stilmittel gewünscht.

Der erhabende deutsche Bundestag ist das gewählte Covermotiv für diese Folge - sehr passend, wie ich finde. Die restliche Gestaltung ist wieder extrem schlicht und unauffällig, der Klappentext verrät einmal mehr nur wenig über die Folge, indem er nur das Thema nennt.

Fazit: Eine recht gute Folge für "Offenbarung 23" mit hochaktuellem Thema und spannenden Theorien.

www.poldis-hoerspielseite.de

poldi @ poldis hörspielseite findet Ihr unter der Homepage www.ichwilldirfressen.beep.de

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Inhalt des Hörspiels
 

     [15.10.2010] - jones27
     [24.10.2009] - oli.w
     [05.10.2009] - chrizzz
     [04.10.2009] - poldi @ poldis hörspielseite






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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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