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Hörspiele > John Sinclair >

- 71 - Der Mann, der nicht sterben konnte

[21.11.2012] Meinung von krizz!:
Licht........und etwas Schatten!!!! Nach den eher verhaltenen Kritiken zum "neuen" John Sinclair, hat mich erst ein Angebot von hörspiel24 dazu bewegt die neuen Folgen zu kaufen. Der erste Eindruck ist positiv, vermutlich weil die Erwartungen mehr als gering waren. Der Reihe nach: Die erste Sequenz mit neuer Ansage ist passabel. Dann folgt das Intro: Was soll ich sagen? Ich finds echt schlimm. Der Erzähltext geht ja noch, aber die Trashmusik, die dann folgt ist echt nicht zu ertragen. Meiner Meinung nach hätte man wieder ein hartes Metallstück nehmen sollen, da dies einfach besser zu Sinclair passt. Die neue Erzählerin ist gewöhnungsbedürftig; macht ihre Arbeit aber insgesamt gut. Die Stamm- und anderen Nebensprecher leisten ebenfalls gute Arbeit ab. Die Effekte sind immer noch im oberen Bereich anzusiedeln, allerdings ist die "Wucht" von Döring nicht mehr vorhanden. Die Story selbst wird für Sinclair-Verhältnisse ruhig erzählt, was ich allerdings sehr positiv empfand. Die letzten Folgen von Döring waren fast nur auf Action ausgelegt und dermaßen austauschbar, dass sie keinen mehr fesseln konnten. Einzig die Folgen 69 + 70 zeigten, dass Döring es auch anders und besser kann. Die etwas ruhigere Neuinterpretation fand ich persönlich angenehm und vergebe daher auch (aufgerundet) ****.


[04.05.2012] Meinung von drax:
Die Geschichte ist ganz unterhaltsam und mal etwas anderes. Doch seitdem es bei der Reihe einige Veränderungen gab muss ich doch zugeben, daß die Qualität abgenommen hat. Vorher konnte man schon von Referenz sprechen, jetzt nicht mehr. Ich hoffe die Reihe findet zu seinen alten Stärken zurück.


[17.03.2012] Meinung von jeronimo:
Was zur Hölle....???

Das neue Gewand überfordert mich als altgedienten Sinclair-Fan! Halbherzig zurück zu den Wurzeln heißt hier, eine Sprecherin tut die ganze Zeit so, als sei alles total mysteriös und spooky, Horror, Thrill und Gruselgrusel...
Ich habe mich jedenfalls nicht amüsiert, nicht unterhalten gefühlt und schon gar nicht gegruselt.

Gut, dass ich noch 107 Folgen von TSB rumstehen habe, da kann ich mir noch mal genau anhören, wie 80'er Grusel im Original klingt, da brauche ich keinen 2012'er Abklatsch mehr kaufen. O.Döring - COME BACK!!! KERZEL - COME BACK!!!

1 Gnadenpunkt für das übrig gebliebene Ensemble

Euer Jeronimo


[16.03.2012] Meinung von agentgore:
Nun, nachdem ich die Folge bereits 3x gehört habe, muss ich sagen das mir die Änderungen gar nicht so schlecht gefallen. Die Sprecherin erinnert mich an alte TSB Tage, was ich nicht negativ sehe. Auch mit der neuen Titelmelodie kann ich mich anfreunden. Die wichtigsten Stimmen sind meiner Meinung nach geblieben (zumindestens in Bezug diese Folge) und das ist für mich ausschlaggebend. Okay, zu den bisherigen 70 Folgen ist es ein Break, dies ist nicht mehr zu ändern. Zur Story erspare ich mir grossen Text, wie hier bereits beschrieben gibt die Romanstory auch nicht gerade viel her. Ich werde die Sinclair Reihe weiterhin sammeln, denn Luft nach oben in Sachen Produktion ist definitiv vorhanden. Ich bin gespannt wie sich die Serie weiter entwickeln wird.


[18.02.2012] Meinung von tom fawley:
Es ist schon sehr lustig sich die bisherigen Kommentare hier durch zu lesen. Zusammenfassend kann man wohl von einem kollektiven Aufschrei sprechen, der Herrn Ehrhardt vorwirft, er würde das Erbe von Herrn Döring besudeln. So etwas war natürlich zu erwarten gewesen. Zumindest dann, wenn sich Herr Ehrhardt nicht 100%ig an den einmal etablierten Stil halten würde. Ich muss sagen, dass ich nicht sicher war, was ich von den neuen Machern erwarten sollte. Hatten sie wirklich die Chance einen eigenen Weg zu gehen, oder waren sie gezwungen sich an die vorgegebene Machart zu halten. Immerhin ist die Serie ja anscheinend sehr erfolgreich, ein Umstand den ich noch nie verstanden habe! Da würde man doch kein Risiko eingehen und es sich mit der treuen Fangemeinde verderben. Zu meiner großen Überraschung hat man aber eben dies getan. Meinen größten Respekt dafür. Das ganze hört sich wirklich nicht mehr so an wie vorher, was ich sehr gut finde, da mir diese Serie noch nie viel gegeben hat. Die Änderungen reichen allerdings nicht aus um mich von nun an als regelmäßigen Käufer zu gewinnen. Aber ich denke ich werde auch mal in die neuen Classics reinhören. Untern Strich bleibt Sinclair aber leider weiterhin nur Sinclair und kommt somit nicht über unteres Mittelmass hinaus. Und dies liegt nicht nur an den miesen Vorlagen!


[08.02.2012] Meinung von chrizzz:

Soweit ist es nun schon, dass man Facebook-Seiten installiert, die die Rückkehr von Oliver Döring fordert ...

John Sinclair beobachtet ein Attentat auf Sir Reginalt Rankin. Als er den Täter verfolgt, muss er erleben, dass dieser übermächtige Kräfte hat. Als auch noch seine Freundin Lady Sarah Godwyn in Bedrängnis gerät, greift John beherzt ein ...

Für die Einstiegsfolge hat sich das neue Team für John Sinclair eine inhaltlich mehr als schwache Folge ausgesucht. Da passiert wenig bis auf den Anfang, wo man es dann auch krachen lässt (inkl. bekanntem Schockeffekt). Danach plätschert das Hörspiel aber nur so vor sich hin.
Dabei hat man sich mit Dennis Ehrhardt jemanden ins Boot geholt, der viele gute Sachen schon umgesetzt hat. Bei der vorliegenden Folge konnte man zwar hören, dass man neue Akzente setzt. Aber noch nicht, dass sie besser sind.

Die geänderte Titelmusik ist aufgefallen, für die Zeitansagen würden "Wusch" eingebaut und es gibt eine neue Intro- und Erzählstimme. Warum man einen solch harten Bruch machen musste, dafür gibt es bei und für Lübbe sicher gute Gründe. Für Fans der Serie ist es eher nicht nachvollziehbar.
''Never change a winning team'' oder ''never change a running system'' gilt hier aber nicht. Vermutlich hat man mit Oliver Dörings Weggang die Serie auch wieder auf Kurs gebracht und nötige Änderungen vorgenommen. Man wird sehen, ob das langfristig eine gute Entscheidung ist.

Musik und Geräusche sind aber solide, haben aber nicht so den Pfiff der letzten John Sinclair-Folgen. Vielleicht ist der Bruch noch schlimmer, weil Oliver Döring die letzten Folgen zusätzlich selber geschnitten hat. Denn ear2brain macht es weiterhin - das ist beständig.

Bei den Sprechern gibt es ein paar wirklich gute Performances. Erik Schäffler ist trotz overacting gut und Sven Plate darf mal eine bösere Rolle spielen.

Das Cover zeigt den Mann, der nicht sterben konnte. Das macht Sinn. Es ist ja auch das Romancover, wenn ich nicht irre.

Fazit: Wo wir bei Sprichwörtern sind, die nicht immer stimmen: ''Neue Besen kehren gut'' kann man nach der ersten Folge des neuen Teams noch nicht sagen. Aber: ''Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben''. Warten wir auf die nächste Folge.

chrizzz findet Ihr unter der Homepage http://www.hoerspiele.de

[03.02.2012] Meinung von rockinroll:
Als vor über einem Jahrzehnt die John Sinclair Edition 2000 mit den ersten sechs Folgen veröffentlicht wurde, war das eine echte (positive) Revolution auf dem Hörspielmarkt. Das sich nach so langer Zeit mal etwas ändert, finde ich völlig okay. Die Folge 71 ist jetzt also ein Neuanfang in dieser etablierten Reihe. Mir hat der Wechsel gefallen. Die Erzählerin (Alexandra Lange-Baehr) macht einen sehr guten Job! Vergleicht man die Story mit den anderen über 2000 bisher in Druckform veröffentlichten Abenteuern von John Sinclair ist sicherlich kein Highlight. Aber so schlecht wie in anderen Kritiken zu lesen war, finde ich sie nicht. So mittelprächtig eben. Kurzum, ein vielversprechender Neustart innerhalb dieser tollen Serie. Auf die nächsten 70 Folgen! Vier **** Sterne.


[02.02.2012] Meinung von drachenauge:
Also ich finde die Neuausrichtung der Serie eigentlich ganz gelungen. Okay die Story der Vorlage ist nicht die beste, aber sie ist gut umgesetzt. Die Erzählerin find ich gut, den neuen Titeltrack finde ich allerdings nicht so gelungen. Alle Sprecher agieren auf dem gewohnten sehr guten Level. Leider, so empfinde ich es, merkt man Frank Glaubrecht sein Alter an, im fehlt mit der Zeit ein klein wenig die Dynamik und die spritzigkeit in der Stimme, über seine Leistung an sich gibt es keine Kritik. Mehr Grusel weniger Action kein schlechter Weg für eine der besten Hörspielserien!


[26.01.2012] Meinung von wendigo:
Kann mich voll und ganz Chris Donnerhalls Rezension anschliessen. Für die magere Vorlage kann die neue Hörspielschmiede nix, alles andere ist akzeptabel bis sehr gut. Die Erzählerin finde ich ausgezeichnet - gutes Timing, sympathische Stimme. Ich bin positiv überrascht und hoffe, dass mit besseren Geschichten und nach Legen des ersten Schocks weiterhin eine breite Fan-Gemeinde John Sinclair die Treue hält. Denn das Jason Darks Geisterjäger-Universum hält noch soviele Höhepunkte bereit, dass es sich wirklich lohnt, dem Ganzen eine echte Chance zu geben. Wartet's nur ab, ihr Zweifler und Verunsicherten: ihr werdet noch staunen! P.S. Oliver Döring hat ebenfalls schon gehörig Kritik erhalten, wenn er emotionalen Tiefgang vermissen liess. Insofern ist zwar das kurze Abhandeln von Jane's Schicksal in Folge 71 und die nicht anhaltende Betroffenheit von John tatsächlich ein Manko. Aber Oliver Döring hat man bei solchen Fehlern auch verziehen. Und der war schon länger bei Sinclair dabei, als ihm solches passierte!


[26.01.2012] Meinung von chris donnerhall:
Selten habe ich mit soviel Spannung in den letzen Jahren auf ein Hörspiel gewartet. Nicht etwa weil irgendwas großes tolles angekündigt worden war, sondern weil hier (wie übrigens auch auf vielen anderen Portalen) sich Hörer genötigt sahen sich zu äussern, und zwar Hörer, die teilweise dies noch nie taten, und sich nun animiert sahen dieses Hörspiel durchweg als katastrophal abzuurteilen. Nach 3 maligem Hören hier nun mein Urteil: Neue Erzählerin: sehr gut, nur weil ungewohnt wird sie völlig zu unrecht verrissen. Neue Zwischenstimme: schon eher gewöhnungsbedürftig, aber halt was Neues, also neutral. Neue Einleitung samt neuer Musiken: Scheinbar ein bewußter Versuch sich von dem vorherigen abzuheben: Text finde ich jetzt nicht so prall und prägnant wie zuvor - Musik ist in Ordnung: eher unterdurchschnittliche Wertung. Was hingegen hier eingie zum Thema Umsetzung geäussert haben teile ich nun gar nicht. Die Strory wird nach wie vor mit tollen Hintergrundgeräuschen und Sounds, sowie guten Effekten erzählt - Das ist gewohnt hoher Standard und nichts anders. Die Sprecher finde ich nach wie vor herausragend und der Cast der Rollen, hier besonders der des Earls ist perfekt. Der Inhalt der Geschichte ist wirklich eher mittelmässig, was sich ungünstig für einen Produzentenwechsel herausstellt - Ein Highlight wäre hier sicher besser gewesen. Hierzu am Rande für Fans: Die Reihenfolge der Heftromane wird zur Zeit eh massiv durchainandergewirbelt und umgeschrieben: Dieser Roman erschien chronologisch gesehen (wie auch die folgende geplante Veröffentlichung) VOR Folge 70: Die Hexeninsel - hängt vermutlich damit zusammen *SPOILER* dass die Mordliga ja nun rapide zerfleddert und sowohl Lupina als auch Doktor Tod innerhalb von 13 Heftfolgen nach der Hexeninsel dran glauben mussten *SPOILER OFF* und man irgendwie bis Folge 75 kommen muss (bzw scheinbar möchte), um die genannte Handlung dort zu würdigen. Unter dem Strich bleibt viel Neues, was wohl für den geneigten Hörer immer eher schockierend als als Chance wahrgenommen wird. Doch diese Neue ist bei weitem nicht so schlecht, wie viele es machen und ein wenig mehr Objektivität wäre da schon Manchem ein guter Ratgeber. Ich fühle mich nach wie vor von John Sinclair sehr gut unterhalten, wer Veränderungen nicht abkann sollte allerdings wirklich dringend die Finger hiervon lassen: Allen anderen lege ich dieses Werk gerne ans Ohr mit einer Gesamtwertung von 4 guten Sternen, die noch etwas Luft nach oben lassen.


[24.01.2012] Meinung von maryhadalittlelamb:
Ich habe mir mit dieser Rezension bewusst etwas Zeit gelassen, da ich das Hörspiel unbedingt ein zweites Mal hören wollte, bevor ich mich dazu äußere. Anfänglich musste auch ich mich erstmal an die diversen Änderungen gewöhnen, allerdings finde ich sie besonders nach dem zweiten Durchlauf durchweg gelungen. Ich kann nicht sagen, ob besser oder schlechter. Anders eben! Nach mehr als 70 Folgen und dem Abschluss einer Ära mit der letzten von Oliver Döring kreierten Folge "die Hexeninsel", bietet sich so eine Entwicklung absolut an, vorallem mit einem teilweise neuen Team an den Reglern. Die Wahl der Sprecherin kann ich nur als gelungen bezeichen, und selbstverständlich machen die Protagonisten ebenfalls einen gewohnt überzeugenden Job. Die Geschichte, die ich beim ersten Mal als etwas skurril empfand, hat bei mir erst beim zweiten Hören richtig gezündet. Fast erinnert sie mich an Larry Brent, vorallem wegen der Atmosphäre und den stillen und morbiden Momenten. Das neue Intro hat mir auch gefallen, so vergebe ich zweifelsfreie ***** für ein gelungenes Hörspiel und den Mut zur Veränderung! P.S: Ich war ja schon fast etwas erschrocken, als ich erfuhr, dass Frank Glaubrecht künftig nicht mehr als John Sinclair in der Classic-Serie zu hören sein würde, bin jedoch ziemlich guten Mutes, seit ich erfahren habe, dass Dietmar Wunder, der mich schon als "Don Harris" restlos von seiner Ausstrahlung überzeugen konnte, diese Rolle übernehmen wird. Ich bin sehr gespannt!

maryhadalittlelamb findet Ihr unter der Homepage www.diefachaerzte.com

[24.01.2012] Meinung von schmuggler ben:
Also ganz ehrlich...? Für mich endet diese John Sinclair Serie mit der Folge 70! Ausser den Stimmen von Suko und John ist nichts mehr wie es war! Nennt mich einen ewig gestrigen, aber eine verschlimmbesserung findet man heute an allen Ecken! Das die Story dünn ist, finde ich nicht weiter tragisch, aber die Umsetzung klingt dermaßen amateurhaft, dass ich beim hören 3 Mal auf die CD geschaut habe, ob das wirklich die Sinclair CD dort im Player ist!?!? Es kommt weder Atmosphäre, noch Grusel oder sonst irgendetwas auf. Ich werde mich nach einer neuen Lieblingsserie umgucken müssen, denn was uns hier geboten wird ist leider nur noch TSB Qualität. 0 von 5 Sternen :-(


[24.01.2012] Meinung von red bull:
Nun gehts wohl bergab!!! Tut mir leid Herr Ehrhardt aber das war garnichts! Man möchte weg von der Action hin zu mehr grusel!??!?!? Aha! Nur wird einem hier weder das eine noch das andere geboten! Der Mann der nicht sterben konnte hat überthaupt keine Atmosphäre! Herr Döring hat mir alles gegeben was ich von einem Hörspiel erwarte! Grusel( Knochensaat, TOdesnebel, Blutuger Halloween usw.) Action (Der unheimlicher Richter, Um Mitternacht am Galgenberg usw.) Große Gefühle( Der Sensenmamm als Hochzeitsgast, Ein schwarzer Tag in meinem Leben, Die Hexeninsel usw.)Auch kann ich nicht verstehen wie man diesen Totalausfall auf die schlechte Vorlage schieben kann? Herr Döring hat mehr als einmal (verzeiht den Ausdruck)aus Scheiße Gold gemacht! Also zählt dieses Argument nicht für mich! Im vergleich zu den 70 Folgen davor muß ich für diesen Mist 0 Sterne geben! Ich hoffe es wird besser!


[23.01.2012] Meinung von pitchfork:
Klar gibt es einige Veränderungen, die dem Hardcore-Fan weh tun dürften. Mit jedenfalls hat die neue Sprecherin sehr gut gefallen, sie trägt sehr kühl vor, was der Atmosphäre einfach gut tut. Die neue Titelmusik geht ebenfalls in Ordnung und stört mich nicht näher. Die Dialoge gefallen, auch der unterschwellige Humor ist gut. Mir hat es gefallen und für die dünne Story kann, außer dem Autor, niemand etwas. Der Weg von mehr Grusel zu weniger Action gefällt mir und das Hörspiel hat knappe 4 Sterne verdient, so dass ich auf weitere Folgen gespannt bin.


[23.01.2012] Meinung von ruediko:
Da gibt es wohl viele Meinungen zu den Änderungen, die mit dem Wechsel des Produktionsteams einhergehen. Mir hat´s einfach Spaß gemacht, die Vorlage ist keine Granate, aber das war auch vorher bei einigen Umsetzungen so. Klar, Joachim Kerzel ist ein klasse Sprecher, aber ich fand es war Zeit die komplette Routine einmal aufzubrechen. Ich vermisse nichts wirklich, die neue Erzählerin finde ich gut, das alte Intro konnt ich echt nicht mehr hören, daher für mich okay und die Sprecherleistungen sind in meinen Ohren insgesamt besser als in den Sechzigerfolgen. Ist halt eine anderer Ansatz - und mir hats zugesagt. Keine Superfolge aber von mir solide 4 Sterne.


[21.01.2012] Meinung von stonie:
Also die story ist diesmal etwas unlogisch geworden und ziemlich lahm.Hier ist von der vorlage her glaube ich kein grusel rauszuholen, den es war mehr aktion von grusel keine spur.Die neue umsetzung hört sich an wie tony ballard.Nun zu den neuerrungen:erstmal bin ich einer von denen die kerzels erzählerstimme hinterhertrauern,das war für mich eine negative neuerrung.Dann finde ich die nervige übernanderlegung von dialogen schlecht,man muss schon genau hinhören um die stimme im hintergrund hören zu können.War aber zum glück nur in 2 oder 3 szenen so zu hören.Was noch neu und gewöhnungsbedürftig ist,ist die tatsache das manchmal erst gehandelt wird und danach erst die situation erklärt wird wie es dazu kam.Obwohl einmal die erklärung nicht nachträglich kam.Und zwar fährt john und suko einen weg zum schloss wo sie nicht weiterkommen.Dann fahren sie zurück zum sohn,und danach sind sie auf einmal doch am ziel wie sie dahin gekommen sind bleibt offen.Das einzige woran man hier noch hört das es ein sinclair hörspiel ist sind die stimmen von john und suko.Ich kann nur hoffen das die nächsten folgen so sind das der neue grusel auch zur geltung kommen kann, der ja jetzt so toll werden soll.Als extrem fan der serie gebe ich trotz allen 2 sterne.Weil story schlecht umsetzung mäßig,für neueinsteiger auf keinen fall zu empfehlen leider.Letzter satz:das was Sinclair von anderen gruselserien unterschieden hat,gibt es leider nicht mehr!


[20.01.2012] Meinung von kruttan:
Da ist nun das erste Hörspiel unter neuer Führung. Dass Dennis Ehrhardts Handschrift sich deutlich von der Oliver Dörings unterscheidet, sei gleich gesagt.

Ehrhardt hat es nicht leicht, Dörings Nachfolge anzutreten. Zum einen hat Döring in über 80 Sinclair-Produktionen der Hörspiel-Reihe schon eine sehr charakteristische Note gegeben, an die sich der Hörer gewöhnt hat, zum anderen startet er mit der Umsetzung eines Romans, der einige Schwächen aufweist und in dem darüber hinaus noch der KGB eine beträchtliche Rolle spielt.

*Stilistische Änderungen:*

Weniger Schock-Effekte - aber schön viele Leichen. Eine düstere und verstörende Atmosphäre soll aufgebaut werden. Lübbe wollte gemäß eigener Angaben in den neuen Hörspielen mehr auf Atmo setzen.

Dazu trägt auch die Wahl einer neuen Erzählerin (!) bei. Das hat etwas von einer Homage an die alten Sinclair-Hörspiele. Die Frau macht ihre Sache aber sehr gut und die Sprecherin ist eine ausgezeichnete Wahl. Am Anfang hätte ich mir gewünscht, sie etwas lauter abgemischt zu haben, um sie auch als Erzählerin zu identifizieren. Ihre Stimme trägt aber mit ihrem kühlen Stil zu einer unheimlichen Atmosphäre bei, ich freue mich schon auf (hoffentlich auch längere) Texte von ihr in den kommenden Hörspielen. Sicherlich ist der Abschied von Kerzel ein wenig schade, aber der Mann ist früher in der Serie aus gesundheitlichen Gründen schon einmal ausgefallen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Erzählerbesetzung zu wechseln.

Döring setzte viel daran, dem Hörer immer wieder klar zu machen, dass die Serie nach dem Jahr 2000 spielt. Die Sache gestaltet sich bei Ehrhardt ein wenig anders. John und Suko bekommen ihre Infos zwar per Handy und nutzen auch ein Navi, aber insgesamt geht man dezent mit Anspielungen auf die aktuelle Zeit um. Somit könnte die Geschichte zwar auch früher spielen, die künfrigen Hörspiele werden so aber in 15 Jahren nicht so veraltet klingen wie es manche ihrer Vorgänger dann tun werden.

Das alte Intro ging mir schon länger auf die Nerven. Mit dem neuen Stil würde es sich auch beißen, da war es nur konsequent, dieses Intro zu ersetzen. Aber auch das neue Intro finde ich jetzt nicht besser. Es ist nicht sonderlich kreativ und unnötig. Es unterbricht wie das alte den Fluss der Erzählung - aber wenigstens ist es weniger Text. Vielleicht sollte man bei Lübbe überlegen, das Intro einfach ganz wegzulassen.

Ein Pluspunkt liegt auf jeden Fall in den Dialogen. Auch darf es an dezentem Humor und einiger Verschrobenheit mancher Nebencharaktere nicht fehlen (was die Vorlage aber auch anbietet). Der Gegenspieler bekommt einige herrlich diabolische Zeilen. Es macht einfach Spaß, die Charaktere reden zu hören. Gerade in diesem Hörspiel müssen die Dialoge auch die dünne Handlung der Romanvorlage überdecken.

Es sind nicht die stilistischen Änderungen, die die Schwächen des Hörspiels ausmachen. Der Stil ist anders, aber er hat was für sich. Es geht Ehrhradt nicht darum, den Hörer mit Tempo und Effekten bei Laune zu halten. Er will eine düstere Atmosphäre aufbauen. Das Hörspiel hört sich wie ein Mix aus TSB, ED2000 und Larry Brent - wobei hier die positiven Dinge übernommen wurden. Das mag für manchen zunächst ungewohnt klingen, aber man sollte sich nicht nur auf das fixieren, was anders ist - sondern sich einfach mal darauf einlassen.

Ich fühle mich in diesem Stil prächtig unterhalten. Und nach über 80 Hörspielen (mit Classics) tut Abwechslung auch gut. Gerade die 1-Punkt-Amazon-Rezensionen führen meist nur auf, was anders ist (manche kreiden dem Hörspiel sogar den Sprecheraustausch von John in den Classics an...) und trennen den Stil meist auch nicht von der Story - die wirklich nicht viel her gibt und auf das Konto von Jason Dark geht. Denn was Ehrhardt letztendlich hindert, ein wirklich gutes Hörspiel abzuliefern, ist die dünne Story.


* Inhalt des Hörspiels:*

Wer diese Romanauswahl getroffen hat, weiß ich nicht. Es war aber eine ungünstige Wahl und Ehrhardt muss (laut Lübbe in Absprache mit Jason Dark) mehrmals in die Story eingreifen, um diese überhaupt zufriedenstellend (und in der heutigen Zeit spielend) umsetzen zu können.

Achtung jetzt folgen Spoiler: 1. Positiv ist, dass Dennis Ehrhardt dem unsterblichen Fjodor Rankin einen guten Grund gibt, nach England zu kommen. Im Roman wird der Mann 70 Jahre nach dem Tunguska-Vorfall vom KGB nach London geschickt, damit er sein Erbe geltend machen kann (so verstehe ich es zumindest, viel Sinn ergibt das allerdings nicht). Ganz so an den Haaren herbeigezogen geht es bei der Hörspiel-Adaptation nicht zu. So baut Ehrhardts einen neuen Erzählstrang ein, der so in dem Roman nicht vorkommt. [ACHTUNG GROßER SPOILER]: Während im Roman John und Suko gemeinsam mit dem Sohn von Lord Rankin den Mann aufzuhalten versuchen, wechselt der Sohn in dieser Version die Seite und hat den Verwandten erst nach England geholt, um sich gemeinsam mit ihm das Erbe seines Vaters unter den Nagel zu reißen. Diese Änderung ist bitter nötig und auch eine recht gute Idee. Allerdings überzieht Ehrhardt hier ein wenig [ACHTUNG: NOCH EIN SPOILER]: Warum musste der junge Mann seine Frau ermorden? Das ist völlig unnötig und wirkt deplatziert.

2. Das zweite Problem besteht auch in der Buchvorlage. Jason Dark erschafft einen Gegenspieler, der nicht sterben kann. Das führt natürlich zu einem erheblichen Problem. Im Roman enthauptet John den Mann dann am Ende mit dem Bumerang. Warum das klappt, wird dort nicht geklärt. Als Erklärung wird hier vielleicht die Eigenlogik der Sinclair-Romane herhalten müssten, dass einfach alle anderen Waffen nicht klappen und John diese Waffe auf der letzten Seite herausholt. Dennoch ist diese Lösung im Roman ein Desaster und völlig unlogisch. Man merkt bei der Bearbeitung förmlich, wie Erhardt mit dem Problem ringt, einen Unsterblichen zu töten zu müssen. [SPOILER!] Wenn John und Lady Sarah sich unterhalten, wie der Unsterbliche mit dem Bumerang auszuschalten sei, klingt dies wie eine Anspielung und Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Romanhandlung. Mithilfe eines ultra präzisen Bumerang-Wurfs befördert John das Amulett aus der Hand Fjodors - und er stirbt. Allerdings: Wir haben in der ersten Szene gehört, dass Fjodor vor über 50 Jahren nicht getötet werden konnte, als ihm das Amulett abgenommen wurde. Warum es diesmal ging, versucht Ehrhardt noch mit einem Gerichtsmediziner nachzuholen, der angibt, dass Fjodor ungefähr zu der Zeit gestorben sein muss, als er vor 50 Jahren von seiner Frau erstochen wurde (zu einem Zeitpunkt, als er die Kette nicht trug). Selbst abgesehen von der Frage, wie ein Mediziner den Todeszeitpunkt einer skelettierten Leiche noch am Tatort so genau bestimmen kann: Das Problem, dass hier einfach mal jemand stirbt, der nicht sterben kann, bleibt weiterhin bestehen. Nur sei angemerkt, dass Dark dieses Problem schon vor fast 30 Jahren konzipiert hat und wir es nicht Ehrhardt allein ankreiden können (und Dark wohl auch keine besseren Ideen bei der Bearbeitung hatte, da er die Hörspiel-Skripts ja auch immer absegnet und mitredet).

Die Romanvorlage ist schwach. Die eigentlich recht interessante Idee ist sehr ausbaufähig. Um daraus eine wirklich überzeugende Geschichte zu machen, gehen die Änderungen einfach nicht weit genug. Man versucht zu retten, was zu retten ist, ohne den Roman völlig neu zu schreiben (was nötig gewesen wäre).


* Fazit: *

Eine schwache Story, solide umgesetzt. Ein mittelmäßiges Hörspiel. Ich bin gespannt, was Ehrhardt aus einer guten Romanvorlage macht. Wer immer das gleiche hören will, sollte einfach eine der alten Folgen nochmal einlegen, denn Dinge sind anders. Wenn das Hauptkriterium für ein gutes Hörspiel die dogmatische Festhaltung an Dörings Stil ist, dann sollte man die Finger von dem Ding lassen. Aber so schlimm ist das Hörspiel nun auch nicht. Ich gebe 3 von 5 Sternen, da noch Luft nach oben ist.


[18.01.2012] Meinung von thielchen:
Ich habe die Befürchtung,ab jetzt geht es bergab! Eine Erzählerin??? Bin Ich jetzt beim Tonstudio Braun? Der Fall gehört in sie Scfi-Abteilung! Und dann diese Verunglückte Einleitung mit dem Kreuz! Auweia,Niveau von RTL vor 10 Jahren! Ein Fall den man in 20 Minuten erzählen hätte können,aber (wie bei den neuen Drei???) bla bla bla...langezogen hat. Gnädige 2 von 5 Sternen!



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Russland, 1908: Die Region Tunguska wird von einer gewaltigen Explosion erschüttert. War es ein außerirdischer Meteorit? War es eine unbekannte Waffe? Was auch immer es war, es hatte Auswirkungen auf ... [ mehr ]



Inhalt des Hörspiels
 

     [21.11.2012] - krizz!
     [04.05.2012] - drax
     [17.03.2012] - jeronimo
     [16.03.2012] - agentgore
     [18.02.2012] - tom fawley
     [08.02.2012] - chrizzz
     [03.02.2012] - rockinroll
     [02.02.2012] - drachenauge
     [26.01.2012] - wendigo
     [26.01.2012] - chris donnerhall
     [24.01.2012] - maryhadalittlelamb
     [24.01.2012] - schmuggler ben
     [24.01.2012] - red bull
     [23.01.2012] - pitchfork
     [23.01.2012] - ruediko
     [21.01.2012] - stonie
     [20.01.2012] - kruttan
     [18.01.2012] - thielchen






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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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