|

CD-Präsentation ''Kölner Dom'' von
Ars Audiendi
und Lesung mit Christian Brückner
(22.10.2001)
|
Während meines Urlaubs erhielt ich von der
Firma EMI
bzw. von deren Agentur Schumann und Friends eine Einladung zur
CD-Präsentation von Ars
Audiendi's neuer Doppel-CD ''Der
Kölner Dom - oder die Wahrheit über Meister Gerhard''.
Mich wunderte natürlich, was EMI denn nun damit zu tun hat.
Nach einer Rückfrage stellte sich heraus, daß EMI Classic
nun den Vertrieb des Hörspiels im Tonträgerbereich übernimmt,
während Eichborn weiterhin das Hörspiel im Buchhandel
vertreibt.
Besonders gefreut hat mich die Ankündigung,
daß nach der Präsentation noch eine Lesung der beiden
Hörspiele von Ars Audiendi stattfinden würde. Als Leser
wurde Christian Brückner angekündigt. Diese Lesung fand
im Rahmen des 1.
Kölner Märchen- und Sagenfestivals statt in einem
Zelt, daß extra neben dem Mövenpick Palavrion errichtet
wurde.
|
|

Das Festzelt
|
Die Präsentation sollte um 19.15 beginnen.
Leider war der Verkehr in Köln sehr stark (von der miesen
Beschilderung in Köln muß ich wohl nichts sagen...)
und so kam ich erst um 19.35 Uhr an. Die Präsentation hatte
gerade erst angefangen, aber in der ersten Etage des Palavrion
war es schon sehr voll. Dr. Andreas von Imhoff stellte sich und
die EMI kurz vor und ließ dann das Team von Ars Audiendi
sprechen. In das Hörspiel selbst wurde nur kurz reingehört,
sodaß noch ein paar Minuten Zeit blieben, um sich mit Dr.
von Imhoff, Ars Audiendi und dem schon anwesenden Christian Brückner
zu unterhalten. Man merkte allen an, daß es ein Heidenspaß
war. Ars Audiendi allerdings merkte man auch ein wenig die Anspannung
der darauffolgenden Lesung, besser: des Events, an. Bei Freigetränken
und exxel Snacks unterhielt man sich über Meister Gerhard
und eininges anderes. Von EMI Classics Vice Dr. von Imhoff erfuhr
ich, daß die beiden Hörspiele ''Meister Gerhard'' und
das andere Ars Audiendi-Hörspiel '' Richmodis
von Aducht'' die beiden ersten und einzigen Hörspiele
im Vertrieb sind und man nun eine eigene Palette mit Hörspielen
aufbauen möchte. Man möchte sich aber auch die Zeit
nehmen, sich spezielle und gute Hörspielperlen auszusuchen.
Ein Vorhaben, was ich sicher unterstützen werde. Gegen 20.20
Uhr wurde es dann unruhig, alle ströhmten aus dem Palavrion
in das daneben gelegene Zelt zum großen Event des Abends,
wo die von der EMI eingeladenen Gäste 'Ehrenkarten' hatten,
sowie reservierte Plätze.
|
|

Die Ehrenkarte
|
|
Ab 20.30 Uhr startete dann der gelungene Event
mit Christian Brückner und der ''Capella Antiqua Bambergensis'',
einer Musiktruppe, die mittelalterliches Liedgut zu Besten gibt.
Diese Truppe eröffnete dann auch die Veranstaltung und Christian
Brückner betrat die Bühne und setzte sich auf einen
rechts auf der Bühne etwas erhöht stehenden Sessel,
zündete die sechs Kerzen eines Kerzenleuchters an und trank
einen Schluck des bereitstehenden Weines.
Als erstes wurde das Stück ''Der Kölner Dom'' aufgeführt.
Hierbei wurde die CD-Fassung um ca. 20 Minuten gekürtz und
die fehlenden Stücke von Christian Brückner interpretiert.
Das insgesamt 80 Minuten dauernde Stück war sehr gut inszeniert.
In der Mitte der Bühne war eine Dia-Leinwand wie ein Fenster
aufgebaut, wo die bekannten Motive aus dem Inlay passend zur Szene
gezeigt wurden. Effekte mit Nebel und vor allem Licht rundeten
das Bild ab. Mit 80 Minuten war dieser Teil allerdings sehr lang
und wegen der schlechten Bestuhlung sehr anstrengend. Christian
Brückner hatte wenig zu tun.
Dies änderte sich aber dann mit dem zweiten Teil, der Aufführung
von ''Richmodis von Aducht''. Hier blühte der mehr geforderte
Sprecher merklich auf, denn er hatte mehr zu sprechen: das Höspiel
wurde gut um die Hälfte auf 40 Minunten verkürzt. Besindere
Unterhaltung boten dann auch die Darbietungen der ''Capella Antiqua
Bambergensis'', die Szenenunterstützend Musik spielten. Dies
war sicher der bessere Teil des Abends, obwohl der ''Kölner
Dom'' das bessere Hörspiel ist.
Abschließend möchte ich mich noch bei
Ars Audiendi bedanken, die mich zu diesem Event eingeladen haben.
Dieser Abend ist sicher ein Erfolg gewesen und ich hoffe, daß
sie den Besuchern klar machen konnten, was für hervorragende
Hörspiele sie bis jetzt produziert haben. Gerd Lischka gab
mit am Ende sogar noch 10 Hörproben auf CD mit, die ich in
einem Gewinnspiel verlosen werde.
CHRizzz
|
|

Die Hörprobe
|
|
|

|