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Alles begann mit einer Mail vom EUROPA Internet
Team, die ich am 06.12.01 bekommen hatte. Dort wurde mir dann
kurzerhand mitgeteilt das ich unter dem Stichwort "Geisterstunde"
mit etwas Glück eine Eintrittskarte gewinnen könne.
Also antwortete ich umgehend auf diese Mail und wartete. Nach
sechs Tagen, sozusagen 48 Stunden vor dem Event bekam ich dann
eine positive Nachricht vom EUROPA Internet Team zugesandt, das
heißt die Nachricht war nicht ganz so positiv, weil in ihr
auch stand, das Hans Clarin leider nicht anwesend sein könne.
Nunja bis zu dieser Mail hatte ich ja nicht einmal gewußt,
das er kommen sollte, so konnte ich es dann am Ende doch noch
verschmerzen.
Dann endlich war es Freitag der 14.12.01 geworden.
Die Verleihung fand in Berlin/Mitte unweit des Brandenburger Tors
in einem Hotel statt. In der Eingangshalle stand ein Aufsteller
mit dem aktuellen Hui Buh Poster, der den Weg zu einer langen
Treppe nach oben markierte. Am oberen Ende der Treppe angekommen,
befand ich mich in einem großen Raum, der durch das Milchglas
an der Decke von echtem Tageslicht durchdrungen wurde. Es standen
mehrere kleine Tische im Raum auf denen sich die ersten 3 Re-releases
der Hui Buh Reihe auf CD befanden. Desweiteren gab es ein paar
kleine Snacks und Getränke vom Tablett. Zwei Stühle
und zwei Verkaufsständer mit Hui Buh CDs und MCs waren im
vorderen Teil aufgestellt. Als ich um 11.58 ankam, war ich noch
nicht der letzte. Nach mir kamen noch ein paar andere Gäste,
u.a. Enie van de Meiklokjes mit extrem rotem Haar, so wie man
sie eben kennt. Der Mann der Stunde saß mit seiner Ehefrau
noch in einer Ecke des Raumes und zog an seiner Zigarette und
wartete auf seinen Auftritt.
Dann ging es endlich los, die Geisterstunde zur
Mittagszeit hatte begonnen und das EUROPA/BMG Team startete die
Ansage mit folgendem Satz: "Manche Leute sagen es gibt Gespenster,
manche Leute sagen es gibt keine Gespenster. Ich aber sage Hui
Buh ist ein Gespenst". Es folgten weitere Stationen im Leben
des Eberhard Alexander-Burgh
und Aufzählungen seiner Arbeiten, die da wären: Hui
Buh - 23 Folgen, Die Hexe Schrumpeldei - 11 Folgen, Simba der
schüchterne Löwe - 4 Folgen, Meisterdetektiv Hieronymus
Neunmalklug - 100 Folgen, außerdem Bearbeitung bekannter
Werke der Jugend-Literatur sowie zahlreiche Stories für Erwachsene
usw. Abschließend wurde noch ein Zusammenschnitt von Hui
Buh über Lautsprecher zum Besten gegeben. Nach diesem Spektakel
kam der Meister dann endlich selbst nach vorne zum Mikrofon. Es
wurde noch ein bißchen zusammenfaselnd festgesteckt, was
EUROPA/BMG
und Burgh verbindet und dann konnte man dem Meister noch ein paar
Fragen stellen. Nachdem alle Klarheiten beseitigt waren, setzte
sich der Autor Burgh in einen Ledersessel und begann aus seinem
Buch vorzulesen. Dieses Buch war schon ein wenig älter und
sah sehr "zerlesen" aus. Wahrscheinlich sein persönliches
Lieblingsbuch, aus dem er folgende - uns bereits bekannte Worte
- vorlas: "Manche Leute sagen es gibt Gespenster, manche
Leute sagen es gibt keine Gespenster. Ich aber sage Hui Buh ist
ein Gespenst". Just in diesem Augenblick öffnete sich
die Tür hinter Ihm und ein Gespenst (gespielt von Schauspieler
Marc Bickel) mit einer
rostigen Rasselkette kam tösend in den Raum gesprungen und
fing fürchterlich an zu jammern und zu jaulen: "huuhiii
buuhhh, huuhiii buuhh, ich bin das Schloßgespenst!".
In üblicher Manier wurde das Gespenst vom Sprecher/Leser
unterbrochen "Gib' endlich Ruhe, Hui Buh!". Dem folgten
noch ein paar Sätze aus dem Buch und dann kam der eigentliche
Teil des Tages. Die Verleihung des Ehrenpreises an Eberhard Alexander-Burgh.
Dieser Preis sollte zur Ehrung für sein Lebenswerk als Kultautor
überreicht werden. Das Engagement von Eberhard Alexander-Burgh
geht weit über Hui Buh hinaus sogar bis hin zu: 1500 Funksendungen
im In- und Ausland, 15 TV-Sendungen, 25 Bücher, 3 Theaterstücke
und rund 90 Tonträger beschreiben sein Lebenswerk. Dies ist
eine beachtliche Arbeit und wurde bereits mit 7 Goldenen Tonträgern
ausgezeichnet, zu denen heute noch der Platin-Tonträger der
Firma EUROPA/BMG hinzukommen sollte.
Endlich war es soweit und nach ein paar einleitenden
Sätzen bekam dann Eberhard Alexander-Burgh endlich seinen
Preis in die Hände. Es ist ein silberner Rahmen in dem ein
pinkfarbener Stoff eingebettet ist, auf diesem befinden sich die
Folge 1 von Hui Buh RDK und der Platin-Tonträger. Ich kam
leider nicht dazu, ein Foto aus der nähe zu machen, um zu
sehen was auf dem Platin-Tonträger nun genau steht. Nun kam
ein Applaus und ein kleines Blitzlichtgewitter dessen Ergebnis
ihr hier als Foto seht. Es folgte die obligatorische Autogrammstunde,
bei denen so manch' alte Platte ans Tageslicht kam. Folge 1 von
Hui Buh als Platte von 197x und uralte Tapes wurden ausgekramt.
Wer keine persönlichen Sachen zum Unterschreiben bei hatte,
konnte sich eine leere Autogrammkarte oder eine CD/MC (RDK) nehmen
und diese signieren lassen. Ich für meinen Teil hatte die
allererste 1994er CD im Gepäck. Diese CD hat noch das schöne,
alte Buchcover, welches sich von der RDK-Auflage unterscheidet.
Und prompt wurde ich von Eberhard Alexander-Burgh gefragt: "Welches
Cover gefällt ihnen denn besser? Das "alte" oder
das "neue"? Darauf hin sagte er: "Das ist auch
meine bevorzugte Wahl, ich finde dieses Cover ebenfalls schöner,
aber bei der Neu-Auflage hat man sich leider für das Alternativ-Cover
entschieden". Dann bekam ich mein heißersehntes Autogramm.
Meine 1994er CD ist nun nie wieder so, wie sie vorher einmal war
:-)
Im Abschluß an die Autogrammstunde entbrannten noch ein
paar heiße Diskussionen mit den EUROPA Mitarbeitern über
die ???-Drei Fragezeichen und deren Schnitte/Qualität/Musik,
wie man sie hinreichend und ausführlich aus dem Internet
kennt. An diesen Diskussionen nahm Eberhard Alexander-Burgh nicht
teil, weil er ein schriftliches Interview gab und mit seiner Frau
im Abseits saß. So langsam leerte sich der Raum dann Person
für Person und ich stand dann zum Schluß auf einmal
als einer der Letzen da. Alles wurde zusammen geräumt und
ich bin dann auch mit meinen positiven Eindrücken und Autogrammen
nach Hause gegangen.
Zum Abschluß möchte ich mich noch bei EUROPA/BMG für
dieses Event bedanken. Für den gemeinen Fan ist es ja ansonsten
fast unmöglich, mit Autoren oder Sprechern in Kontakt zu
kommen. Diese Art von "Fan-Betreuung" finde ich grandios
und hoffe, das es in Zukunft noch mehr von diesen Aktionen gibt.
Ein schwarz/weiß Foto in den Inlays der CDs und MCs ist
eben doch nicht so aussagekräftig, wie eine persönliche
Zusammenkunft mit dem Autor/Sprecher im wirklichen Leben.
Sensor75
Email an Dirk
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Die Autogrammkarte

Eberhard Alexander-Burgh
schreibt Autogramme

Der Preis für Eberhard Alexander-Burgh

Lesung mit Hui Buh

Bekannte Gäste:
Enie und Dirk Eichhorn
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