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Ich bin früh an der Stadthalle in Wuppertal
angekommen und hatte die Möglichkeit mit Corrinna ein paar
Worte zu wechseln. Sie beschrieb die Bedingungen, mit denen die
Crew unterwegs ist (Nightliner, 12 Personen) und wie sie das Tour-Tagebuch
updated. Trotz der frühen Ankunft war ich nicht der Erste.
Ragnar, ein DDF-Fan, der den tollen Fanfilm zum 'Sprechenden Totenkopf'
gemacht hat, war schon da.
Kurz nach 17 Uhr kam die Presse und durfte dem
Soundcheck der Aufführung im großen Saal der Stadthalle
beiwohnen. Man merkte sofort, dass die drei Sprecher super aufeinander
abgestimmt sind und die Sache Spaß macht. Andreas Fröhlich
machte sogar Wortwitze, die nicht im Script stehen.

Ab 18 Uhr wurde es dann voll. Die Aufführung
war mit ca. 1500 Leuten auch restlos ausverkauft und alle wollten
einen guten Platz direkt nach dem Einlass um 19 Uhr ergattern.
Wer allerdings auf den Hörgenuss Wert legte und nicht auf
die Gesichter, der hatte überall in der Stadthalle einen
guten Platz.
Um die Uhrzeit stand dann auch Volker Sassenberg (Produzent der
Serie 'Point Whitmark') mit den Hauptsprechern der Serie auf der
Treppe. Er wollte seinen Jungs mal zeigen, was es ausserhalb des
Leuchtturms noch für Serien gibt.
Pünktlich um 20 Uhr begrüsste Corinna
dann Wuppertal nochmal mit dem Hinweis, die Handy auszumachen
und nicht mit Blitz zu fotografieren. Und dann ging es auch schon
los. Nicht mit der üblichen (leider auch nicht mit der alten)
Anfangsmusik, sondern mit einer Neuen, Guten.
Brachialer Applaus wurde beim Erscheinen der Drei Fragezeichen
gespendet, die in der Geschichte eine Autopanne haben und im Schloss
Blackstone telefonieren wollen. Dort entdecken Sie ein riesiges
Schachbrett und machen dann Bekanntschaft mit Lord Gallagher.
Von der Story möchte ich dann nicht mehr
erzählen - nur soviel: es zeigt, dass es noch gute Drei ???-Autoren
gibt. Ebenfalls zeigt die Musik, dass es auch hier noch Hoffnung
gibt.
Die Drei ???-Sprecher Andreas Fröhlich,
Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck zeigen, wie genail sie aufeinander
abgestimmt sind. Ebenso von der Partie waren Helmut Krauss (Synchronsprecher
von Marlon Brando) als Erzähler, Olaf Kreutzenbeck als die
männlichen Nebenrollen und die PERFEKTE Frauke Poolmann als
die weiblichen Nebenrollen (''Die Blumen haben gesungen und die
Fenster haben applaudiiiiiert''). Diese drei Sprecher haben soviel
Vielseitigkeit an den Tag gelegt, wie es besser nicht sein kann.
Passend dazu kamen keine Geräusche vom Band.
Nein, sie wurden von einem Geräuschemacher LIVE eingespielt.
Teilweise geht es etwas unter, weil man sich auf die Handlung
konzentriert. Er ist aber immer dabei und wenn man es dann nicht
merkt, dass er dauerhaft Geräusche macht, dann hat er seinen
Job ebenfalls perfekt gemacht.
Die abschliessenden Standing-Ovations waren mehr
als berechtigt. Danach kamen die Drei noch an die Garderobe, um
den wartenden Fans Autogramme zu geben. Auch konnte hier das 'Treffen
der Giganten' stattfinden: Point Whitmark meets Rocky Beach.
Fazit: eine perfekte Inszenierung mit
einem spannenden Fall. 'Master of Chess' ist ein toller klassischer
Fall der Drei ??? und eine absolute Empfehlung.
CHRizzz
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