Special: Mister Shady
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   Drei ???: "Master of Chess" in Mannheim
   18.09.2002

Drei ???: "Master of Chess" in Mannheim
(18.09.2002)


Nach langer Vorfreude war endlich der ersehnte Tag gekommen und wir fuhren wie der Blitz nach Mannheim ins Cinemaxx. Wir hatten es so eingerichtet, daß wir eine Stunde vorher da sein würden, damit wir gute Plätze bekommen könnten; man will schließlich die „Helden seiner Jugend“ nicht als Punkt in der Ferne ausmachen müssen. Der Kinosaal des Cinemaxx, in dem die ??? aufgeführt wurden, ist nämlich sehr groß. So kamen wir ungestüm nach oben gerannt und wurden bald schon gestoppt von den doch recht zahlreichen Leuten, die die gleiche Idee hatten. Also... nicht ganz vorne, aber doch noch gute Plätze sichernd, anstehen.

Wir mußten noch eine halbe Stunde bis zum Einlaß warten und als die „heiligen Pforten“ geöffnet wurden, kamen wir uns wie im Winterschlußverkauf vor dem C&A vor, ein Gedränge und Gepuffe um die besten Plätze. Für uns reichte es auch noch und so saßen wir wirklich recht gut in der Mitte und warteten voller Anspannung auf das große Ereignis.

Pünktlich wurde das Licht gedämpft, es wurde ruhiger im Saal, nach einer kurzen Ansprache wurde es ganz dunkel, die Scheinwerfer gingen an und alle warteten. Dann TATA! ging es los. Als die ??? auf die Bühne kamen, stand und tobte der ganze Saal und applaudierte. Wir klatschten und wollten uns für die vielen Jahre bedanken, in denen wir immer mal wieder für eine gute dreiviertel Stunde jung sein durften. Für die Nostalgie, die man beim Hören der ??? so richtig austoben kann. Über den Inhalt brauche ich wohl weiter nichts verlieren, wir kennen es alle sicherlich mittlerweile? Als wir das erste Mal im Publikum saßen, hatten wir jedenfalls noch absolut keine Ahnung, was uns erwarten würde. Wir hatten sehr hohe Erwartungen, und die wurden noch um ein Vielfaches übertroffen. Die Pointen saßen an den vollkommenen Stellen, die Sprecher leisteten Höchstes, und wir als Publikum kamen uns unter lauter Gleichgesinnten in einem fast familiären Rahmen vor. Es war nicht auszumachen, wer eigentlich den größeren Spaß hatte, die auf oder vor der Bühne. Der Funke jedenfalls sprang offensichtlich von einem zum anderen und so war es ein mehr als gelungener Abend. Anzumerken sei, daß wir in der „zweiten Staffel“ der Tournee nochmals in Ludwigsburg ins Kino sind, um dieses Erlebnis zu wiederholen.

Überrascht nahmen wir zur Kenntnis, daß Olaf Kreutzenbeck nicht mehr auf der Bühne stand. Da wir also Vergleichsmöglichkeiten hatten, sollte er hervorgehoben werden, denn wenn wir jetzt von „Moe“ oder dem „Graf“ sprechen, denken wir immer nur an den „alten“ Sprecher. Er paßte voll zu dem Ensemble, denn er hatte wirklich das passende Profil dazu? Wir werden sicherlich noch davon sprechen, wenn wir im Altersheim im Schaukelstuhl sitzen und zum Fenster rausgaffen.

Glückselige Gabi


Damit hätten wir nie gerechnet. Etwa eine Stunde vor Beginn der Aufführung bildete sich eine riesige Menschenansammlung vor dem größten Kinosaal des Cinemaxx. In der Hoffnung einen günstigen Platz zu ergattern, strömte das Publikum eilig in den Vorführraum, als sich die beiden Türen endlich öffneten. Tontechnik und Geräuschinstrumente waren bereits aufgebaut. Nach einiger Zeit ungeduldigen Wartens betrat Corinna die Bühne und machte darauf aufmerksam, daß Fotografieren und die Verwendung von Videokameras nicht erwünscht sei. Kurz darauf erschienen die Nebendarsteller bzw. Erzähler Helmut Krauss, Frauke Poolman und Olaf Kreutzenbeck.

Zu unserer Verwunderung begann die erste Szene mit einer Aufnahme der ???. Doch bereits nach wenigen Minuten eilten die leibhaftigen Hauptdarsteller unter lautstarkem Beifall aufs Parkett. Die Stimmung im Publikum war überwältigend.

Zu unserer Verwunderung begann die erste Szene mit einer Aufnahme der ???. Doch bereits nach wenigen Minuten eilten die leibhaftigen Hauptdarsteller unter lautstarkem Beifall aufs Parkett. Die Stimmung im Publikum war überwältigend.

• die Angstmimik, welche Peter sehr überzeugend rüberbrachte
• die Darstellung der extrem unterschiedlichen Charaktere durch Frauke Poolmann
• die einstürzende Höhle, simuliert durch einen fallenden Bleistift
• der Humor der Sprecher, als dem „Geräuschemann“ ein Instrument kaputt ging
• die hervorragende Gestik des Graf- und Moe-Darstellers Olaf Kreutzenbeck

Hier noch einige prägsame Zitate:

• Wanderer: „ ... wenn nich, nich! „
• Graf: „ ... er hat sich in seiner Rasierschüssel ertränkt“
• Justus: „ ... das Haar ist noch da“
• Peter: „ ... kann ich mit Moe, dem gesprächigem Charmebolzen, die Gruft tapezieren“
• Moe: „grrhhhgrhhggrrrrhhhhhh“

Beendet wurde der Auftritt mit einem Standing-Ovation. Unterm Strich wurde mehr geboten als erwartet.


Conny

 

weitere Links:

CHRizzz zum 17.09.2002

Udo zum 17.09.2002

Carmen zum 09.12.2002


(www.hoerspiele.de)

 

 

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