Special: Zauberkoch
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   WDR Liverübertragung des Hörspiels "Morituri"
   18.10.2002

Live-Übertragung des Hörspiels "Morituri"
aus dem Funkaus Wallrafplatz in Köln
(18.10.2002)




mit: Christian Brückner, Josef Tratnik, Phillip Schepmann, Gert Hauke,
Peer Augustinski, Walter Gontermann, V. Niederfahrenhorst,
u.v.a.

Es war schon ziemlich voll als 'Lillebor' und ich in dem nähe der Domplatte gelegenen Funkhaus Wallrafplatz ankamen. Von dem Hörspiel wusse ich nur, dass es mit den Sprechern Christian Brückner (Robert de Niro) und Peer Augustinski war - einen Titel kannte ich nicht. Im Foyer konnte ich einen Flyer ergattern, aber die Krimi-Vorlage war mit auch unbekannt.

'Morituri' ist ein Hörspiel nach dem Roman von Yasmina Khadra, einem Pseudonym vom Mohammed Moulessehoul. Seine Figur, der Kommisar Llob ist auch die Hauptperson dieses Stückes. Ein Reicher, der von Gerd Hauke gesprochene Ghoul Malek beauftragt Llob mit der Suche nach seiner Tochter, die zuletzt in einem Bordell gesichtet wurde. Spuren führen zu dem Terroristen 'Apokalypso'. Viele Spuren aber verlaufen im Sand. Als sein Kollege Lino ermordet wird, kommen die Steine ins Rollen. Als Täter wird ein albanischer Intelektueller namens Sid Lankabout ausfindig gemacht. Der aber nicht verhaftet, sondern erschossen wird. Als sie den Schützen stellen, entdecken Sie, dass es der Leibwächter von Malek ist. Er hat alles inszeniert und seine Tochter geopfert. Llob begeht darauf hin eine klassische Selbstjustiz.

Die Bühne bestand aus Sesseln und Stühlen. Dort nahmen die Sprecher platz. Es wurde um Ruhe gebeten, dann wurden die Nachrichten 'live'* eingespielt und die Übertragung begann mit einer Ansage. Christian Brückner ging nach vorne und die Inszenierung began. Wenn ein Sprecher an der Reihe war, stand er auf und ging zu dem entsprechenden Micro (ein extra für eine Telefonstimme etc.). Die Geräusche und die Musik kamen von Band und bestimmten so die Geschwindigkeit des Vortrags. Alle Sprecher sprachen Live.

Christian Brückner als Hauptrolle exxel besetzt, stand die ganze Zeit. Er dominierte das Geschehen und hatte zwei Microfone (einmal als Sprecher, einmal als Figur). Besonders gut gefallen haben mir dann noch Josef Tratnik (er spricht in den neuen Perry Rhodans von EinsAmedien) als Lino und Philipp Schepmann als Serdj. Peer Augustiski hatte eine viel zu kleine Rolle und Gerd Hauke war nicht ganz überzeugend als Bösewicht.

Insgesamt war Atmosphäre und Stimmung, sowie das Hörspiel super. Das WDR macht diese Veranstaltungen sicher viel zu selten. Aber eins ist sicher: ich bin wieder dabei, wenn der WDR sich zu einer Live-Inszenierung entschliesst. Schade nur, dass man nach der Aufführung nicht die Möglichkeit hatte, mit den Sprechern zu reden. 'Lillebror' zeigte mir danach noch eine Sehenswürdigkeit von Köln: Die Früh-Kölsch-Brauerei. Das sollte man gesehen haben ;) @Lille: Danke für den Abend!

CHRizzz

 


 

 

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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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