Special: Offenbarung 23
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Events

   Das Wittgensteinprogramm, Planetarium am Insulaner
   22.11.2002

Das Wittgensteinprogramm im Planetarium am Insulaner
(22.11.2002)


1. War es eine Vorstellung von vielen. (Termin willkürlich) Ich habe mir wahrscheinlich einfach das schlechteste Hörspiel ausgesucht. Der/Die/Das Insulaner war aber dennoch bis auf den letzten Platz ausgebucht. Alles war voll von ca. 28-32 Jahre alten Personen, so wie auch ich eine bin. Meine Altersklasse war hier Stammgruppe Es gab natürlich auch junge Hühner und ein paar Greise, die sich mal wieder den Tag sprich Abend verderben wollten ;-) Die Stimmung im Foyer war sehr schön, alle sprachen sehr angeregt und auch die Eisbude war voll. Es gibt also doch noch Leute, die trotz des teuren Euros Eis, Gummibärchen und Bier kaufen. Es klang wie auf einem Bahnhof und jeder hatte seinem Nächsten etwas wichtiges zu Erzählen.

2. Bin ich in der Halbzeitpause nach Hause gefahren. Dies ist ein Umstand, der es mir eigentlich nicht erlaubt, hier eine Rezi zu schreiben. Denn wer nicht 105% anwesend war, sollte nicht mit Steinen werfen :-) Und dies ist der Grund meiner Aufzählung, die ja wohl nicht im Stile einer Rezi ist, aber dennoch absolut objektiv ist und im höchsten Masse interessante Fakten enthält.

3. Das Planetarium an sich ist schön und die Beleuchtung war klasse. Als eine Art Eigenwerbung wurde erstmal das "normale" Programm einer Sternwarte angefahren. Nach ca. 7 mins. ging es dann aber zum Hörspiel über. Der Sternenhimmel fuhr über die Kuppel und die Leute lehnten sich in ihre Sessel und starrten gebannt an den künstlichen Himmel, der an den Seiten einen Horizont hatte, den man mit den Gebäuden unserer Stadt gesäumt hat. Dies war anfänglich ein sehr schönes und beruhigendes Gefühl. Ein grosser Raum, in dem alle still und leise waren. Nur das Leise surren der Projektionseinheit war zu vernehmen.

4. Das vorgeführte Hörspiel "Das Wittgenstein- Programm" - von Philip Kerr erschienen beim NDR/WDR 1998 - ist eigentlich total ungeeignet für eine Massenveranstaltung. So ein wirr-warr habe ich selten gehört. Eine Art Rückblicke und Zusammenschnitte von vielen verschiedenen Ereignissen, die es dem Hörer schwer machten, sich in dieser Hörspielwelt zurecht zu finden. Ich habe dutzende Gesichter gesehen, die sich nicht mit dem Stoff identifizieren konnten. Nach ca. einer Stunde war dann die Halbzeit-Pause erreicht. Dies war der Zeitpunkt, an dem ich die Sternwarte verlassen habe. Mir war es, als wäre ich nicht der Einzige, der etwas anderes vor hatte. Mir wäre ein etwas unterhaltsameres Hörspiel lieber gewesen. Das Publikum war gut gelaunt und es gab sogar mal ansatzweise einen Lacher. Wäre das Hörspiel für uns Ohrenzeugen ein wenig lustiger gewesen, dann hätte der Saal gebebt. Dies war deutlich zu spüren. Die Leute wollten sich beteiligen und produzieren, was aber wegen der Ernste und Verworrenheit des Hörspiels im Keim erstickt wurde. Schade drum.

5. Als angenehm empfand ich, dass man an einem Stand aktuelle Hörbücher und "normale" Bücher kaufen konnte. Dieser Stand war dezent am Rande platziert und hatte eine breite Auswahl. Die Hörbücher waren vorzugsweise auf CDs, dies ist der neue Trend, denn auch der letzte Hörspielfreund hat gemerkt, dass es sich bei den Kassetten nicht um eine langjährige Investition handelt. Spulzeiten und Seitenwechsler sowie Rauschen und Bandsalat und Dumpfheit nach ein paar Jährchen können schnell die Freude der gigantischen Produktion trüben.

6. Hier endet meine Rezi oder was es auch immer darstellt. Ich bin mal gespannt, wie du diesen fiesen Text einigermassen ordentlich ins Web stellst :) Denn lesenswert ist auch dies allemal oder? Na Klar!

Sensor75
Email an Dirk

 

 

 

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