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Präsentation der Serie "Edgar Allen Poe"
(28.11.2003)
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Öffentliche Uraufführung der neuen Serie von LübbeAudio und Stil
Es war Donnerstag Nachmittag, der 27.11.2003 gegen 17:00 Uhr, als die Pforten der Passionskirche
in Berlin/Kreuzberg für die Presse geöffnet wurden. Eine prachtvolle Kirche mit grossem Saal und
gigantischem Turm, dessen hohe Spitze wegen des naheliegenden Flughafens in gespenstischem Rot
illuminiert war. Die Dunkelheit hatte schon Besitz von Kreuzberg ergriffen, feucht und nebelig
war es auch gewesen, also genau die richtige Stimmung für den bevorstehenden Abend.
Am Eingang wurde ich sofort nett begrüsst und durfte auf den Bänken in der Mitte der Kirche
platznehmen. Vorn vor dem Altar war ein langer Tisch mit Stühlen und Mikrofonen aufgestellt. Im
Hintergrund wurden bereits ausgiebig Licht- und Soundeffekte ausprobiert. Neben mir fing man an,
das Buffet und die Getränke aufzubauen. 3 Glas Mineralwasser sollten es für mich an diesem Abend
werden. Dann wurden Flyer, MCs und CDs auf einem Tisch ausgebreitet. Die Presse hat jeweils ein
4er-Set von CDs bekommen, Autogrammkarten und Poster konnte man sich auch nehmen.
Endlich, nach ca. 20 Minuten, war es dann soweit. Ulrich Pleitgen und Heinz Rudolf Kunze betraten
die Kirche und es wurde ein Zusammenschnitt der 4 Folgen abgespielt, welchen sich die Beiden aus
der dunklen, letzten Reihe anhörten. Danach wurde es wieder hell und der Tisch vorn am Altar wurde
für eine Fragerunde vorbereitet. Dann ging es auch schon mit den Interviews der kompletten
"Edgar Allan Poe-Crew" los. Anwesend waren:
Ulrich Pleitgen, Leo Schmidthals, Heinz Rudolf Kunze, Simon Bertling, Christian Hagitte,
Melchior Hala und Marc Sieper.
Nach den Interviews am Tisch konnte man die Anwesenden noch separat interviewen. Diese standen nun
auf und verteilten sich in alle Himmelsrichtungen. Ein Interview mit Ulrich Pleitgen gibt es hier Im Hintergrund begannen die Proben des Chores, der Orgel und des Streichquartettes mit Christian
Hagitte, der als Boss und Dirigent der musikalischen Truppe eine ordentliche Figur machte. Es durfte
weiterhin gefachsimpelt, gefragt und gegessen werden, bis dann endlich die Zeit nahte, als die Türen
für die Allgemeinheit geöffnet wurden. Der Saal füllte sich langsam aber unaufhörlich bis zum letzten
Platz. Dann kam der Host und eröffnete das Ganze mit einer ausgiebigen Rede über das Hörspiel, die
Musik, die Sprecher und das Label LübbeAudio.
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Und dann war es endlich soweit, das Licht ging aus und die Musiker sollten als Einleitung ihr Stück
spielen. Leider war es so dunkel, dass man nichts sehen konnte. Der Dirigent bat um etwas Licht für
seine Schützlinge und prompt brach ein Gelächter aus und erfüllte den Saal mit einem Gefühl der
Freude auf das kommende Ereignis. Nach der imposanten Einleitung, ähnlich wie auf der CD, nur viel
länger und ergreifender, wurde das erste Hörspiel für die Öffentlichkeit aufgeführt.
Folge 1 - Die Grube und das Pendel, tritt als Startstück der Serie, welche laut Interview mit
Marc Sieper und Melchior Hala definitiv fortgeführt wird, mit einer wirklich starken Story und
excellenten Effekten auf. Die Sprecher kommen absolut glaubwürdig und super sauber rüber. Dem Ulrich
Pleitgen möchte man am liebsten ein Glas Wasser reichen, wenn er dürstend danach verlangt. Ein
wirklich gelungener Einstieg der Serie, der ruhig etwas länger hätte werden können. Das Hörspiel mit
knapp 60 Minuten, bringt merklich einen Hauch von Hektik mit sich und verbunden mit der genialen Musik
wären 2 CDs wohl der absolute Hochgenuss gewesen. Das mit der Hektik sollte aber keinesfalls falsch
aufgefasst werden, denn jedes dieser Hörspiele ist Teil eines Ganzen, so eine Art Mosaiksteinchen
steht für jede Folge und deswegen reichen die 60 Minuten schon aus. Zu Beginn jeder neuen Folge gibt
es eine minimalistische Verbindung zu vorherigen Folge und man wird wieder voll in die Geschichte des
Erzählers und Hauptakteurs 'Edgar Allan Poe' gezogen.
Nach dem ersten Hörspiel, es war 21:20h, gab es eine kleine Pause, in der man etwas essen und trinken
konnte. Der CD-Stand wurde reichhaltig frequentiert. Es wurde auch alles für ein Interview und die
darauf folgende Autogrammvergabe vorbereitet. Die Fragerunde bestand wieder aus den selben Personen,
die auch zum Pressetermin anwesend waren. Sprachlich wurde sehr viel vorgetragen, so das eine Abschrift
den Rahmen dieser Zusammenfassung sprengen würde. Nach ca. 25 Minuten und vielen heiteren Anekdoten
ging die Fragerunde dem Ende zu und es wurde alles für die Autogrammvergabe vorbereitet. Autogramme
wurden von Ulrich Pleitgen, Leo Schmidthals und Heinz Rudolf Kunze vergeben und auch reichlich in
Anspruch genommen. Die Leute liessen sich ihre CDs, MCs, Postkarten und Poster signieren. Nach ca. 20
weiteren Minuten ging es dann endlich zum 2. Hörspiel über. Dieses Hörspiel hatte bereits eine
reichliche Verspätung. Folge 2 - Die schwarze Katze, wurde wegen der Verspätung nur noch von zwei
Dritteln der Besucher vernommen und dauerte bis ca. 23:15 an. Da es ja mitten in der Woche war, ging
nach dem Ende dieses Hörspiels alles ziemlich schnell zu Ende.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es sich hier wirklich um einen professionell aufgezogenes
Event gehandelt hat. Alles war gut durchdacht und ich möchte allen Anwesenden für diesen schönen
Abend danken. Für mich war es sehr beeindruckend, zumal ich aus eigenem Interesse anwesend war und
nicht wie die anderen Journalisten nach der Presserunde um 18:00 die Kirche verlassen hatte. Diese
Journalisten haben zwar ein paar Stimmen eingefangen, aber den Geist des Abends haben sie versäumt.
Sensor75
Email an Dirk
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