Special: Holger, die Hörspielgurke
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   Titania Medien: Hörspieldinner auf Burg Ophoven
   25.08.2005

Titania Medien: Hörspieldinner auf Burg Ophoven
(25.08.2005)


Essen und Tod

Als ich meine Arbeit beendete, wusste ich noch nicht, was mich am Abend erwarten würde. Doch dann rief mein Kumpel Ginger an und fragte mich, ob ich abends zum Hörspieldinner fahren würde. Ich hatte ja keine Karte: ''nein, mache ich nicht''. ''Dann lasse ich meine verfallen'' sagte Ginger. Nix da - dann fahre ich lieber mit ;-)

Und so kam Ginger dann zu mit und wir führen zur Burg Ophoven, einem neu renovierten Bau. Es war nicht das, was ich so unter einer Burg vorstellt, aber das Ambiente war eben alt.

Der Weg zum Eingang wurde uns durch Grablichter gewiesen An der Tür erwartete uns die Hausherrin, die uns über den Tod der jungen Frau informierte, die man durch ein Fenster sehen konnte.

Im angrenzenden Raum war dann das Hörspieldinner bzw. der Totenschmaus gedeckt: Am Buffet konnte man sich in den Räumen, die vollkommen rot angestrahlt wurden, von der Wurstsuppe und bei den Getränken selbst bedienen. Pünktlich um 21.30 startete dann das Hörspiel nicht ohne die Einleitung der Hausherrin, die Jakobe von Jülich-Kleve-Berg darstellen sollte. Dies konnte man dem Info-Blatt entnehmen, dass bei jedem der 20 Gäste am Platz lag.

Das atmosphärische Hörspiel wurde nicht zu laut von CD gespielt. In dem roten Licht und der Burg-Atmosphäre machte sich schnell eine passende Stimmung breit. Ein exellenter Friedhelm Ptok schaffte es den Erzähler / Marchese di Mantua gut rüberzubringen. Die Stimmung des Hörspiels passte auch gut zum Ambiente.

Am Schluss des Hörspiel wanderte dann die tote junge Frau, die wir aufgebahrt gesehen hatten, durch unsere Reihe. Faszinieren war, dass keiner sich traute am Ende zu klatschen. Diese Spannung lößte sich dann erst mit einigen Worten zum Buffet durch Regisseur Marc Gruppe.

Dieser setzte sich dann noch zu uns und anderen Fans und beantwortete gedultig Fragen nach der Zukunft von Titania, wie man prodziert. Seit dem weiss ich auch, dass es ein Unding ist, wenn sich Holmes und Watson duzen.

Eine kleine und überschauliche Abendvorstellung des gelungenen Hörspiels. 20 Personen waren ausreichend, um hier eine gute Stimmung zu erzeugen. 10 € hat das Spektakel inkl. Essen und Trinken gekostet - da sollten sich große Label mal eine Scheibe vor abschneiden. Wäre Leverkusen nicht so eine Ecke weg, würde ich jedes Hörspieldinner von Titania Medien mitmachen. Das war es echt wert.

CHRizzz

 

weitere Links:

Hansas Bericht

 

Titania Medien

Naturgut Ophoven

 

 

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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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