Special: Zauberkoch
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   Film-Vorpremiere "TKKG" im Frankenheim-Kino
   12.08.2006

Film-Vorpremiere "TKKG"
"Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine"
im Frankenheim-Kino
(12.08.2006)


Die neue TKKG-Generation steht bereit

Sieben Wochen vor dem eigentlichen Kinostart am 22.September konnte man exklusiv den neuen TKKG-Film vorab im Open-Air-Kino am Rhein bewundern. „hoerspiele.de“ war vor Ort und hat ein paar Eindrücke gesammelt.

Auf der Fahrt nach Düsseldorf an diesem Samstagabend stellte ich mir unweigerlich die Frage, für wen man im Jahre 2006 einen TKKG-Film macht. Wollte man die alten Hörspiel-Fans ins Kino locken oder war er für die neue Generation gemacht? Im Kino angekommen bekam man sehr schnell den Eindruck, das trotz vorgezogener Stunde (Filmbeginn: 22.00 Uhr) doch in der Überzahl die jungen Fans den Film sehen wollten. Die Ü30-Fraktion war doch eher spärlich vertreten. Ich selber hoffte im Stillen auf eine hoffentlich am Hörspiel-Original angelehnte Verfilmung. Außerdem war ich auch etwas vorbelastet durch die TKKG-Filme aus den 80ern, wo die „Profis in Spe „ erstmals ein „Gesicht“ bekamen. Vielen wird sicher noch Fabian Harloff (heute ein klarer Fall für die beliebte Rubrik“ Was macht eigentlich noch...“) als Tim in Erinnerung geblieben sein. Da haben es die Kinder von heute schon einfacher beim Betrachten des Films, denn sie können sich den Streifen unvoreingenommener ansehen. Gegen 22.00 Uhr wurden dann noch einige am Film beteiligte Personen dem Publikum präsentiert. Neben der Produzentin Uschi Reich und Regisseur Tomy Wigand durften auch die beiden Schauspieler von Tim (Jannis Niewöhner) und Gabi (Svea Bein) einige Worte ans Publikum richten bevor es dann endlich losging.

Die Location
Diese erste Publikumsaufführung fand einen mehr als würdigen Rahmen im Frankenheim Open-Air-Kino. Wunderschön direkt am Rhein gelegen, der eine nette Hintergrundkulisse bot. Die Leinwand wurde erst kurz vor Filmbeginn mit einer Hydraulik hochgefahren. Für eine entspannte Atmosphäre sorgten Palmen und einige Liegestühle, in denen man sich den Film auch angucken konnte. Die äußeren Umstände waren also Top - jetzt fehlte nur noch TKKG.

Der Inhalt:
In ihrem aktuellen Abenteuer „Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Maschine“ müssen die vier Freunde einen sehr komplexen Fall lösen. Ein hochbegabter Mitschüler ihres Internats hat mit der „Mind Maschine“ einen Apparat erfunden, der angeblich die Fähigkeiten des Gehirns steigern kann. Außerdem sind mehrere Kinder sind auf seltsame Art verschwunden. Im Laufe des Films bekommt die TKKG-Bande dann heraus, das Beides zusammenhängt und man kommt natürlich dem verbrecherischen Treiben der bösen Forscher auf die Schliche.

Die Darsteller:
Die Hauptfiguren sind natürlich die Gleichen wie bei den Hörspielen, aber die Umsetzung der einzelnen Charaktere ist teilweise doch etwas anders. Während auch im Film Gabi die Vorsichtige und Tim der etwas draufgängerische Chef der TKKG-Bande ist, spielt vor allem Lukas Eichhamer als „Klößchen“ seinen Part lebendiger als im Hörspiel und gibt der Rolle wesentlich mehr Impulse. Karl, dargestellt von Jonathan Dümcke, ist zwar auch hier der „Klugscheißer“, aber während der „Hörspiel-Karl“ meistens der „Stille“ ist, ist der „Film-Karl“ doch sichtbar extrovertierter und etwas aggressiver, was dem Charakter nur zu gute kommt. Etwas Probleme hatte ich nur mit dem ansonsten von mir geschätzten Schauspieler Jürgen Vogel in der Rolle als Kommissar Glockner. Gabis Vater und gleichzeitig ermittelnder Kommissar, der in den Hörspielen immer als korrekter und etwas biederer Typ rüberkommt, hat hier eine gehörige Portion „Rock´n Roll“ in den Film gebracht. Typisch Jürgen Vogel wie man ihn liebt, aber in der Rolle des Kommissar Glockners kommt das doch alles viel zu cool rüber.

Fazit:
Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel erwartet und war am Ende doch positiv überrascht. Der Film ist nur bedingt mit den alten Europa-Helden aus der Millionenstadt vergleichbar. Dieser Film will das aber auch nicht, sondern er will ein moderner Jugendfilm aus dem Jahre 2006 sein und kein Retro-Streifen. Wer also in den Film geht um sich seine alten Kindheitshelden anzusehen, wird enttäuscht sein. Wer allerdings einen zeitgemäßen deutschen Film für junge Leute sehen möchte, der wird hier bestens bedient. Mit der FSK-Freigabe ab 6 habe ich allerdings meine Zweifel, den diese Story versteht kein sechsjähriges Kind. Ich denke eher, das dieser Film erst ab 10 Jahren sinnvoll ist. Insgesamt also ein netter Streifen für die ganze Familie

Ob ich wohl der Einzigste war, der im Auto während der Heimfahrt nochmals an Fabian Harloff gedacht hat ? ;-)

Udo Gröbbels
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