Special: Zauberkoch
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Events

   Dobranski Live
   13.11.2009

Kommissar Dobranski - Der falsche Franzose
(13.11.2009)


Endlich war es wieder soweit: Dobranski tritt Live in Hamburg auf und das auch noch im Imperial Theater!

Doch der Reihe nach. Freundlicherweise bin ich vom Dobranski Team recht früh über den Termin informiert worden und konnte so günstig ein Bahnticket buchen. Das einzige was mir zu denken gab, war der Termin, Freitag der 13te. Zugegebenermaßen bin ich recht abergläubisch, aber es half ja nichts, daß war halt der festgesetzte Tag. Ich hatte einen sehr frühen Zug ausgewählt, um tagsüber noch das unnachahmliche Flair Hamburgs zu geniessen. Natürlich kam es anders als ich gedacht hatte, schließlich war es ja Freitag der 13te. Es ging schon damit los, daß ich über eine Stunde Aufenthalt in Osnabrück hatte, da sich auf der Strecke jemand vor den Zug geworfen hatte. Der Tote war allerdings kein Prominenter und dementsprechend hat man in den Nachrichten auch nichts davon gehört. Leicht angenervt kam ich dann erst Nachmittags in Hamburg an. Das Wetter meinte es auch nicht gut mit mir und so sah ich mich gezwungen, im strömenden Regen in Hamburg herumzulaufen. Erfreulicherweise dauerte es aber nicht lange, bis ich auf meinen besten Freund Ralf traf, der pünktlich Feierabend machen konnte. Nachdem ich mein Gepäck bei ihm abgeladen hatte, zogen wir los um bei Erika´s Eck ein köstliches Abendessen in Form eines großen Rumpsteaks zu uns zu nehmen. Danach zogen wir noch ein bischen über die Schanze und so gegen 22:15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Imperial Theater.

Als wir dort ankamen, waren schon viele Leute da und es herrschte eine ausgezeichnete Stimmung. Alle freuten sich auf das kommende Ereignis.Das Imperial Theater ist mir wohl bekannt, da ich jedesmal wenn ich in Hamburg bin und es ein neues Stück gibt, mir dieses auch ansehe. Schon lange waren wir der Meinung, daß dies der richtige Ort wäre um Dobranski einmal live zu erleben. An diesem Tag war es endlich soweit, der härteste Bulle vom Kiez war endlich zu Hause angekommen.

Voller Vorfreude stürmten wir zusammen mit den anderen Besuchern das Theater. Ralf hatte die Eintrittskarten vorbestellt und so konnten wir das Hörspiel aus der ersten Reihe, quasi auf Tuchfühlung mit den Akteuren, geniessen. Wie immer hielt das Dobranski Team einige Überraschungen bereit. Zum Auftakt gab es eine liebevolle und sehr humorige Einführung durch Lotto King karl. Danach ging es zur Sache. Naja eher nicht, da es direkt eine kleine Panne gab, die Dobranski Titelmelodie wollte einfach nicht starten. Marko Peter Bachmann, der geniale Soundman und Regisseur des Teams behielt aber einen kühlen Kopf und nach ein wenig Gefummele an den Steckverbindungen konnte es dann losgehen. Um es direkt vorweg zu nehmen, das war auch schon die einzige Panne im ganzen Stück. Der fulminante Auftakt, eine Kastration per Heckenschere, bei der Marko das leidende Opfer drastsich in Szene setzte, zog das Publikum dann auch direkt in seinen Bann. Was dann folgte ist einfach nur als Top Unterhaltung zu bezeichnen.

Zu meiner großen Freude war, im Gegensatz zu dem Origianlhörspiel, auch wieder Theo, Dobranskis schwuler Sohn mit von der Partie, wie immer souverän und zum Schießen komisch porträtiert von dem einzigartigen Monty Arnold. Zu meinem größten Bedauern war Ulf-Karsten Schmidt, Dobranskis Partner Kommissar Hansen, wegen Krankheit verhindert.(Dem ich auf diesem Wege gute Besserung wünschen möchte). Allerdings hatte das Dobranski Team für einen ausgezeichneten Ersatz gesorgt. Die famose Elga Schütz, die zum Ensemble des Imperial Theaters gehört, sprang trotz ihres vorherigem Auftritts im derzeitigen Imperialstück "Engel des Schreckens“ kurzfristig ein. Ich muss sagen, "Kollegin Schütze Elga", wie sie von Konrad Halver liebevoll genannt wurde, hat ihre Rolle mit unwahrscheinlich viel Charme und Witz ausgefüllt. Auch alle anderen Akteure wussten zu überzeugen. Den stimmgewaltigen Robert Missler zu erleben war ebenso ein Vergnügen, wie Irmgard Jedamziks Interpretation von Oma Else, Dobranskis Mutter. Tanja Dohse und Olga Sojka die als Kolleginnen in einem Pornoshop auftraten, gelang es sogar dem Zuschauer ein akustisch räumliches Erlebnis zu vermitteln, in dem Olga ihre Rolle ohne Mikrofon aus dem Zuschauerraum spielte. Besonders erwähnen möchte ich Alex Grimm und Rüdiger Schulzki, die als russisches Vater - Sohn Gespann die Zuschaer bestens zu unterhalten vermochten. Obwohl es eigentlich überflüssig ist, möchte ich doch auch auf Konrad halvers großartiges Spiel hinweisen. Er gab den Kommissar mit soviel Gusto und Leidenschaft, wie schon lange nicht mehr. Im Anschluß an den tollen Auftritt bot sich dann noch die Gelegenheit sich mit den Sprechern bei der After Show Party zu unterhalten.

Ich hoffe, das es noch viele weitere Auftritte des Kommissars und seinem Team im Imperial Theater geben wird und bedauere wieder mal jeden, der sich dieses Vergnügen entgehen lassen hat.

Sven

 

Geschrieben wurde der Event-Bericht von Sven.

Die Fotos sind von Ralf Lorenz. Ralfs Eventbericht findest Du hier.



 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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