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"Freelancer" -Special

   Interview mit Elisabeth Günther
   (Rolle: Petersen)

Interview mit Elisabeth Günther
(Rolle: Petersen)

Liebe Frau Günther, viele Menschen kennen Ihre Stimme (deutsche Synchronstimme von Liv Tyler („Der Herr der Ringe“), Amy Brenneman („Private Practice“) und Tricia Helfer („Battlestar Galactica“)), aber nur die wenigsten wissen, wer die Person dahinter ist. Stellen Sie sich doch bitte kurz einmal vor.

Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, habe dort das Gymnasium besucht, währenddessen schon Privatunterricht in Schauspiel bei Prof. Erika Dannhoff begonnen, später dann auch bei Maria Körber, habe privat noch Tanz und Gesang sttudiert und hatte 1985 dann mein erstes Engagement in Berlin beim Altstadttheater Spandau, die Agnesina in "Il Campiello" von Carlo Goldoni. Ich habe dann fast durchgehend Theater gespielt, u.a. "Linie 1" in Lübeck am Stadttheater und die "Piaf" am Stadttheater in Annaberg und ab und zu gedreht. 1989/90 begann ich zusätzlich zu synchronisieren und in Hörspielen („Barbie“) mitzuwirken.
1993 schrieb ich mein erstes Theaterstück ("Die Losen") mit einer Kollegin, das wir im "Zosch" in Berlin auch erfolgreich spielten. 1994 ging ich für ein Jahr nach Kanada mit vorübergehendem Aufenthalt in den USA. Ich habe dort ein bisschen gedreht, viel gelesen und nachgedacht und mit meinem zweiten Theaterstück begonnen. Wieder in Deutschland wurde 1995 mein erster Sohn geboren. 1996 mein zweiter und 2005 meine Tochter. 2009 wird mein viertes Kind geboren. Seit der Geburt meiner Kinder habe ich nicht mehr Theater gespielt, da ich gern Mama bin und nicht auch noch abends weg sein wollte. Als Sprecherin arbeite ich nach wie vor und letztes Jahr drehte ich auch wieder ("Bloch" fürs ZDF unter der Regie von M.Verhoeven.)

Man hört Sie nur selten in Hörspielen. Woran liegt das?

Ich mache keinerlei Werbung für mich, bin in keiner Agentur. Die meisten Schauspieler kümmern such um ihre Aufträge oder sind in einer Agentur, die das für sie übernimmt. Ich habe aber trotzdem gut zu tun. übrigens: Ich spreche öfter für die Hörspielreihen "John Sinclair" und "Star Wars" und natürlich für "Herr der Ringe".

Was dachten Sie als erstes, als das Konzept und das Pilotbuch zu „Freelancer“ mit der Anfrage bei Ihnen auf dem Tisch landete?

Nach den ersten drei Seiten hat mich die Story so gepackt, dass ich sie gleich zu Ende lesen musste.

Worum geht es in der Hörspielserie „Freelancer“?

Ich kenne ja nur die eine Folge "Der 50 Millionen Euro-Coup". Darin geht es um Erpressung, Raub und Korruption und - was mir persönlich eben sehr gut gefällt - es ist politisch und aktuell. Sachlich, spannend und stilvoll.

Was reizte Sie daran, die Rolle des Kriminalkommissarin Petersen zu übernehmen?

Eben weil mir die Story gefiel und natürlich auch die Rolle.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Team der Audiowerkstatt Köln?

Sehr angenehm.

Sie haben bei den Aufnahmen zu „Freelancer“ Ihren Part gemeinsam mit den Kollegen Ekkehardt Belle und Johannes Raspe eingesprochen. Worin lag Ihrer Meinung nach der Vorteil bei dieser Arbeitsweise?

Dass man spielen darf und nicht nur aus der Konserve spricht, was heute leider zu 90% üblich ist. Zusammen zu sprechen - und eben zu spielen - ist viel kreativer, macht mehr Spaß und ich behaupte, dass man auch hört, ob die Kollegen wirklich miteinander sprachen. Meistens wird heute jeder Schauspieler allein aufgenommen. Die Regie achtet auf Betonungen, aber es kann kein Spiel entstehen, was ja eigentlich ein Hörspiel ausmacht.

 


in Kooperation mit

Audiowerkstatt Köln

Redaktion: Markus Topf


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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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