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"Freelancer" -Special

   Interview mit Sascha Rotermund
   (Rolle: Marc Sprenger)

Interview mit Sascha Rotermund
(Rolle: Marc Sprenger)



Lieber Herr Rotermund, viele Menschen kennen Ihre Stimme (deutsche Synchronstimme von Jesse Spencer (''Dr. House''), Lee Pace (''Pushing Daisies'') und Christian Bale), aber nur die wenigsten wissen, wer die Person dahinter ist. Stellen Sie sich doch bitte kurz einmal vor.

Ich bin 34 Jahre alt, lebe in Hamburg, habe von 1997-2001 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover mein Schauspielstudium absolviert, spiele seitdem an Theatern von Bremen bis Berlin und arbeite seit knapp 6 Jahren auch als Sprecher für Hörspiel, Hörbuch und Synchron.

Was verbinden Sie mit dem Medium ''Hörspiel''?

Ich bin selbst ein Hörspiel-Fan und bin immer wieder begeistert, wenn mich eine gute Produktion fesselt. Ich kann mich erinnern, dass ich vor über 10 Jahren mal bei einer Autofahrt ''Der Name der Rose'' mit Pinkas Braun gehört habe, und ich mich irgendwann gefragt habe: ''Wo bin ich hier eigentlich hingefahren?'' Ich war eine Viertelstunde an meiner eigentlichen Ausfahrt vorbei gefahren. Seitdem weiß ich, wie fesselnd ein gutes Hörspiel sein kann.

Was gefällt Ihnen besser? Hörspiel oder Synchron?

Ich mache beides sehr gerne, es kommt in erster Linie jeweils auf den Inhalt an. Beim Synchron spielt man meistens das nach, was einem ein anderer ''vorspielt''. Die Herausforderung liegt hier darin, es so ins Deutsche zu übertragen, daß sich die Situation so wie sie gemeint ist, wieder herstellt. Das ist eine spannende und zuweilen heikle Angelegenheit. Im Hörspiel kann man dafür mehr gestalten, und das mag ich als Schauspieler natürlich sehr.

Worum geht es in der Hörspielserie ''Freelancer''?

Es geht umd drei ehemalige Agenten des Bundesnachrichtendienstes. Sie wurden nach einem heiklen Vorfall, der ihren Vorgesetzten seinen Job hätte kosten müssen, nicht nur vom Dienst suspendiert, sondern zu Unrecht als Landesverräter auf die Fahndungsliste von Interpol gesetzt. Nun handeln sie freiberuflich. Als ''Freelancer'' eben. Als diese kümmern sie sich nun um Menschen in Extremsituationen. Leute, die mit ihren Fällen nicht zur Polizei gehen können.

Was reizte Sie daran, die Rolle des Marc Sprenger zu übernehmen?

Marc Sprenger ist ein Mathe-Genie. Wahrscheinlich wollte ich in erster Linie mein Schulzeit-Trauma aufarbeiten. Im Ernst, die Rolle macht Spaß, weil Marc ein schönes Gegenstück zu den anderen beiden Protagonisten ist, die ja mit (fast) allen Wassern gewaschen zu sein scheinen. Der Rechner und Tüftler, der sich die Hände eher selten schmutzig macht. Das Gehirn. Aber eben auch der, dem durchaus mal das Herz in die Hose rutscht. Gerade dieses Anti-Heldenhafte an ihm gefällt mir.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Team der Audiowerkstatt Köln?

Ich habe es als eine äußerst angenehme Arbeit mit zwei sehr ambitionierten Hörspielmachern empfunden, die genau wissen, was sie wollen.

 


in Kooperation mit

Audiowerkstatt Köln

Redaktion: Markus Topf


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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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