Special: kassettenkindkartenspiel
Index ... News | Termine | Hörspiele | Kommentare | Community | Specials | Links || Sponsoren || Impressum.div

Hier befindest Du Dich jetzt : Home > Specials >

"Freelancer" -Special

   Interview mit Bert Stevens
   (Rolle: Falkenroth)

Interview mit Bert Stevens
(Rolle: Falkenroth)


Lieber Herr Stevens, viele Menschen kennen Ihre Stimme, aber nur die wenigsten wissen, wer die Person dahinter ist. Stellen Sie sich doch bitte kurz einmal vor.

Also von Beruf bin ich Schauspieler und stamme aus Mönchengladbach. Bin dort 1951 geboren. Schon gleich nach meiner Lehre zum Großhandelskaufmann habe ich mich beruflich anders orientiert - und ein Studium an der Theaterschule Düsseldorf aufgenommen. 25 Jahre stand ich auf der Bühne. Man kann sagen: Abend für Abend. Eine herrliche Zeit, die ich in Bonn, Kiel, Kassel und Bern erleben durfte. Aber auch die fünf Jahre am Rheinischen Landestheater Neuss waren für mich sehr lehrreich, weil ich hier auch den Grundstein für meine späteren Regie-Tätigkeiten legen konnte. Irgendwann klopfte dann das Fernsehen bei mir an - und ich spielte im Laufe der Zeit ca. 80 TV-Rollen. Später folgte dann Synchronarbeit, die ich auch weiterhin ausübe, besonders im Bereich der PC-Spiele bin ich häufig tätig. Augenblicklich synchronisiere ich den „Gnarl“ in „Overlord“. Inzwischen habe ich auch Dokumentationen, Balladen und Werbespots gesprochen.

Was verbinden Sie persönlich mit dem Medium „Hörspiel“?

Nun, man wird ja eigentlich mit dem Hörspiel groß, man wächst damit auf. Als Kind werden einem Geschichten und Märchen vorgelesen - von der Mutter oder der lieben Oma. Für mich waren das die ersten Hörspiele, weil meine Oma es vorzüglich verstand, den Figuren Leben einzuhauchen. Sie gab jeder Person einen ganz persönlichen Charakter. Für mich war das Kopfkino pur. Später hörte ich mir mit großer Begeisterung Hörspiele im Rundfunk an. Dennoch muss ich sagen, dass ich mein erstes Hörspiel (beim WDR) erst vor etwa fünf Jahren einsprach. Reichlich spät. Heute ärgere ich mich etwas, dass ich mich nicht schon viel früher beim Funk gemeldet habe.

Was dachten Sie als erstes, als das Konzept und das Pilotbuch zu „Freelancer“ mit der Anfrage bei Ihnen auf dem Tisch landete?

Ganz ehrlich: ich habe mich sehr gefreut. Ist doch klar: wenn man wieder von einer Produktionsfirma wieder für eine Rolle genommen wird, für die man schon mehrmals gearbeitet hat. Dann ist das doch eine echte Bestätigung, dass die Arbeit, die man bisher geleistet hat, nicht schlecht gewesen sein kann.

Was reizte Sie daran, die Rolle des BND-Beamten Falkenroth anzunehmen?

Der „Falkenroth“ hat das letzte Wort im Werk. Und ich wollte immer schon mal „das letzte Wort“ haben. Nein, Spaß beiseite. Jede Rolle hat für mich einen besonderen Reiz. Da gab es nicht den „besonderen Reiz“ an „Falkenroth“. Es ist stets mein Bemühen und meine ganz persönliche Lust, jeder Rolle ein „Kostüm“ zu verleihen. Man könnte auch sagen, dass es mir eine wahre Freude ist , wenn ich in die Haut eines anderen schlüpfen kann. Es ist immer eine Herausforderung – und spannend, ob es einem gelingt! Ob es sich hierbei um eine große oder kleine Sprechrolle handelt, dass ist völlig egal. Ich liebe wirklich jede Rolle - so auch den „Falkenroth“.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Team der Audiowerkstatt Köln?

Wie immer war die Arbeit sehr angenehm. Man kennt sich und harmoniert zusammen. Das ist wichtig! Das Zwischenmenschliche muss bei so einer Arbeit auch stimmen. So fühlt man sich nicht als „Automat“, der einfach zu funktionieren hat. Das gewinnt man einfach Vertrauen zu einander.

 


in Kooperation mit

Audiowerkstatt Köln

Redaktion: Markus Topf


goto top

Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



Special: Kassettenkindkartenspiel