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"Freelancer" -Special

   Interview mit Markus Topf
   (Konzeption, Buch & Regie)

Interview mit Markus Topf
(Konzeption, Buch & Regie)


Lieber Markus, die Hörspielhörer kennen Dich als Teil der Audiowerkstatt Köln, aber nur die wenigsten wissen, wer die Person dahinter ist. Stell Dich doch bitte kurz einmal vor.

Ich wurde 1978 in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn geboren und lebe jetzt seit sechs Jahren in Köln. Hauptberuflich arbeite ich im Development einer Filmproduktion mit Sitz in Hürth, wo ich verschiedene Formatentwicklungen betreue. Bei der Audiowerkstatt Köln bin ich für die Konzeption der Hörspielserien ("Leon Kramer", "Der Falke", "Chronos", "Freelancer"), die Dialogbücher und die Regie zuständig.

Was verbindest Du mit dem Medium "Hörspiel"?

Kindheitserinnerungen, wie wahrscheinlich die meisten meines Alters. Ich war als Kind ein richtiger Hörspieljunkie und hatte den ganzen Schrank voll mit Kassetten. Besonders angetan hatten es mir die Jugendkrimiserien wie "TKKG" und "Das Schloss-Trio", aber auch andere EUROPA-Serien wie "Masters of the Universe" oder "Flash Gordon" liefen bei mir rauf und runter. Das Schöne an Hörspielen ist einfach, dass man hier mit überschaubarem Aufwand Geschichten erzählen kann, die auf der Kinoleinwand ein Millionenbudget verschlingen würden. Science Fiction, Horror, Fantasy, Western " hier ist einfach alles möglich. Und das reizt mich als Autor natürlich besonders.

Wie kamst Du auf die Idee zur neuen Hörspielserie "Freelancer"?

Das Konzept habe ich bereits Ende 2006 geschrieben, als wir für den Start der Audiowerkstatt Köln nach neuen Serienideen suchten. Das Projekt wurde aber dann zugunsten von "Der Falke" und "Chronos" vorerst zurückgestellt.
Damals war meine Intention eine Art modernes "A-Team" zu erzählen - im Hier und Jetzt der Post-9/11-Ära und mit der Härte von Thrillern wie der "Bourne"- Reihe.

"Freelancer" ist das bisher aufwendigste Projekt der Audiowerkstatt Köln. Aufgenommen wurde in München, Hamburg und Köln. Wie kam die Besetzung der drei Hauptrollen zustande?

Ekkehardt Belle hatte ich schon relativ früh für die Rolle des Roland Voss im Kopf. Allerdings fand ich nirgends seine Kontaktdaten. Wie es der Zufall aber so wollte, haben Ekkehardt und ich einen gemeinsamen Bekannten, der dann so nett war, den Kontakt herzustellen. Ich schickte Ekkehardt also das Konzept, das ihm erfreulicherweise sofort gefiel. Er brachte daraufhin auch Claudia Lössl für die Rolle der Julia Naumann mit ins Boot. Der Kontakt zu Sascha Rotermund kam schließlich durch Horst Kurth von der Hörfabrik zustande, für den er die Serie "Christoph Schwarz" einspricht.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Sprecherensemble?

Einfach phantastisch. Das klingt jetzt vielleicht übertrieben, ist aber so. Für mich als Autor ist es einfach das Größte, wenn die eigenen Figuren durch das Spiel der Sprecher plötzlich zum Leben erweckt werden. Vor allem die Arbeit mit Ekkehardt Belle war ein Genuss. Er ist der erste Sprecher, der den Text wirklich genauso umgesetzt hat, wie ich ihn beim Schreiben im Kopf hatte. Das ist ein absoluter Glücksfall.

Was darf man für die Zukunft von den "Freelancern" bzw. der Audiowerkstatt Köln erwarten?

Jetzt müssen wir erst einmal abwarten, wie die erste Folge vom Publikum angenommen wird. Ich glaube zwar fest an den Erfolg der Serie und sitze bereits am Buch zu Folge 2, aber entscheidend sind letztendlich allein die Verkaufszahlen.

 


in Kooperation mit

Audiowerkstatt Köln

Redaktion: Markus Topf


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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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