Special: Gruselkabinett
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Interviews

   Alexander Kath
   30.05.2002

Interview mit Alexander Kath (30.05.2002)

Wer ist Alexander Kath? Was haben Sie bisher gemacht/gelernt?

A. Kath: Gelernt habe ich Redakteur. Derzeit arbeite ich als freier Autor; neben Drehbüchern schreibe ich z.B. Artikel für das "eisenbahn magazin".

Was war ihr erstes Projekt? Was war ihre erste Arbeit für Maritim?

Der Magier 4 ist mein erstes Hörspiel.

Wie und wann kam es zur Zusammenarbeit mit Maritim?

Im Sommer 2000 war ich, quasi als "Groupie", bei der Produktion der dritten Magier-Folge dabei. In den Pausen habe ich das Drehbuch für den Magier 4 gelesen, und ich war ehrlich entsetzt. Ich habe dann Carsten Hermann so lange genervt, bis ich schließlich den Auftrag bekam, eine komplett neue Version zu schreiben. Daraus ergab sich dann auch der Magier 5.

Ende Januar 2001 bat man mich, ein Drehbuch für die "Schwarzen Serie 3" zu erstellen - innerhalb einer Woche! Thematisch konnte ich mich entscheiden zwischen "Nessie" und "Jack the Ripper". Nach nur einer Seite aus dessen Tagebuch war mir so schlecht, dass ich mich liebend gern mit einem harmloseren Fantasie-Hörspiel beschäftigt habe.

Wie läuft ihre Arbeit genau ab?

Ganz normal - am PC, Musik an, Kater auf dem Schreibtisch und Mineral-Wasser in greifbarer Nähe.

Wie erstellt man denn ein Hörspielscript? Schreiben Sie auch alle Vorlagen, oder bekommen Sie eine Story geliefert und müssen diese umarbeiten?

Beim Magier gibt es die Hefte als Vorlagen. Im Gegensatz zu den ersten drei Folgen habe ich mich weitestmöglich daran gehalten. Das geschah vor allem in Absprache mit Dan Shocker; seiner Aussage nach ist der Magier 4 das erste Shocker-Hörspiel überhaupt, dessen Drehbuch seinem Stil nahe kommt.

Zeichnen Sie sich auch für die gesamte Produktion verantwortlich, also auch für die Sprecherauswahl?

Nein, diese Dinge organisiert Carsten Hermann. Auch ich war etwas überrascht, dass der Hauptsprecher gewechselt wurde, aber Rainer Schmitt macht wirklich einen Super-Job. Und, zugegeben, es macht ja auch Spaß, "Larry Brent" im Studio zu haben.

Wie läuft die Arbeit zwischen den Studios in Hamburg und Berlin ab? Die verschiedenen Aufnahmen müssen ja koordiniert werden.

Das erledigt Carsten Hermann. Ich habe nur dafür gesorgt, dass der Niederländer "Roy de Voss" nicht mehr als amerikanischer "Rrroy" ausgesprochen wird. Auch den Stil des Erzählers habe ich geändert. Und Yani muss sich ja nicht im Ultraschall-Bereich verständigen. Nicht wahr?

Sind Sie nach den Aufnahmen auch noch an der Produktion beteiligt, wie z.B. an der Abmischung oder wenn etwas nachträglich bearbeitet/geschnitten wird wie z.B. bei der Schwarzen Serie Folge 3?

"Im Prinzip ja." Ich bekomme ja Vorab-Muster. Im speziellen Fall der schwarzen Serie 3 nehme ich alle Verantwortung auf mich, was eventuelle Kürzungen betrifft.

Das Hörspiel ist etwas zu lang, um auf eine CD zu passen. Carsten Hermann wollte es aber so erhalten, und er plante deshalb die VÖ auf 2 CDs. Dennoch befürworte ich Kürzungen, denn die Gesamt-Spieldauer zweier Audio-CDs von 160 Minuten würde nur knapp zur Hälfte erreicht. Das ist ein ganz normaler kreativer Prozess, der ausnahmsweise für die Öffentlichkeit sichtbar abläuft.

Haben Sie einen Lieblingssprecher oder mit wem möchten Sie mal zusammenarbeiten?

Ich mag Marianne Kehlau ("Herrrraus mit Euch!!!"). Und Reinhilt Schneider. 50% erreicht!

Hören Sie in ihrer Freizeit auch Hörspiele? Welche Serien mögen Sie? Gibt es ein Lieblingshörspiel?

Klar, ich habe ne ganze Menge Europa-Sachen und auch die Edgar Wallace von maritim. Mein Lieblings-Hörspiel war lange Zeit "Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo", dessen Indizierung ich noch immer nicht nachvollziehen kann.

Derzeit höre ich die Krimis von "Henning Mankell", mein Favorit ist dabei "Der Mann, der lächelte". Was mir gar nicht gefällt, sind Lesungen und Pseudo-Hörspiele, die aus TV-O-Tönen bestehen.

Wie wird es mit den derzeitig von ihnen produzierten Serien weiter?

Wir planen eine Fortsetzung des Magiers, soweit vernünftig. Wir werden chronologisch bleiben, aber einige Titel weglassen und deren Handlung in andere einfließen lassen. Ebenso habe ich eine konkrete Idee, was man für den vierten Teil der "Schwarzen Serie" adaptieren könnte.

Wie sieht es mit der Zukunft aus, was kann man von Ihnen noch erwarten?

Verschiedenste Projekte sind in Vorbereitung und/oder in Arbeit.

Werden Sie auch mal mit einer anderen Firma zusammenarbeiten oder exklusiv für Maritim?

Ist das eine Suggestiv-Frage? J Erstmal kommen die nächsten beiden Hörspiele auf den Markt, "Todeszauber", und "Der Fluch von Loch Ness". Bestimmte Projekte werden einen "Seitensprung" erfordern, aber das hat keinerlei Einfluss auf den "Magier", eine Serie, deren Konzept ich wirklich mag.

 

Alexander Kath

Geboren:
02.12.1971
in Essen

Hörspiele: 3
(im Besitz aber ca. 800)

Journalistische Geschichten im Bereich Fachzeitschriften und Lifestyle

Hobbys:
Modellbahnen, Hörspiele,
Stereo-Zeugs, mein
MaineCoon-Kater


Die Fragen wurden per eMail gestellt und auch so beantwortet.

 

 

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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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