Special: kassettenkindkartenspiel
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"Konrad Halver" -Special

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Kurze Worte über Konrad Halver

Farelia Records

Die Farelianer freuen sich schon auf einen erneuten Gastauftritt von Konrad Halver alias Prof. Gründner, dem sympatischen und schrulligen Schweizer Jäger der Finsternis, im Zweiten Teil unserer Miniserie "Jäger der Finsternis -Zweites Blut".

Es ist super und interessant für uns Frischlinge, mit so einem alten Hasen des Hörspielgenres einmal zusammenarbeiten zu dürfen.

Als ich mich bei Konrad meldete, in der Hoffnung Ihn für unsere Miniserie im Rahmen unserer Gruselreihe "Flüche, Geister und Dämonen" zu gewinnen, war dieser recht schnell überzeugt und konnte für dieses Projekt gewonnen werden. Mittlerweile will ich mir gar keinen anderen Gründner mehr vorstellen, denn das Ergebnis spricht einfach auf der ganzen Linie für sich.

Das ganze Team war total gespannt und voller vorfreudiger Erwartung auf die Interpretation unserer Figur durch Konrad und wurde von dem Ergebnis dann einstimmig überzeugt. Konrad Halver ist unser Professor Gründner. Das Material ist einfach Klasse.

Wir wünschen unserem erfahrenen und professionellen Kollegen auf diesem Weg das Beste für die Zukunft.

Das ganze Farelia Team

 

Paul-Simon Ramm ist Produzent, aber auch Sprecher bei Farelia?!

 

 


Karsten Deutschmann
Vielen besser bekannt als Reverend Eminent

Während meiner Arbeit mit Konrad (als Tontechniker bei unterschiedlichen Hörspielproduktionen) habe ich ihn vor allem als akribischen Dialogregisseur erlebt, der hervorragend die Stärken der beteiligten Schauspieler erkennen und einsetzen kann. Und als jemanden, für den die Distanz des sogenannten "Talkback-Mikrofons" in den Aufnahmeraum oft bereits zu groß ist, und den man früher oder später plötzlich auf der anderen Seite des Regiefensters wiederfindet, zwischen den Sprechern und Mikrofonen. Manchmal muß man dann den richtigen Zeitpunkt selber erahnen, um in die Aufnahme zu gehen, aber selten habe ich es erlebt, daß heute noch so organsich und flüssig im Szenenzusammenhang gearbeitet wird.

Es grüßt,
Karsten

 


Karsten Deutschmann ganz rechts

 

 


Fabian Harloff
Funk-Fuchs und Winnetou
Schon als kleines Kind habe ich andächtig die vielen Hörspiele auf so einem Ding gehört, was sich Plattenspieler nennt. Konrad Halver hat also meine tiefste Kindheit begleitet.
Irgendwann konnte ich nicht nur sprechen, ich konnte sogar lesen! Er schon lange...
Also sprach ich die kleinen, er die großen Rollen.
Auch wenn er als Fußaller eine Null ist, er wurde häufiger genötigt bei Prominentenspielen das Leder zu treten, ( aber er war immer zu lieb ) bleibt er für mich immer ein Vorbild.
Er kann mit seiner Stimme den Teufel, den Engel, und alles dazwischen sein!
Und auch als Produzent hat er alles aus mir rausgeholt.
Gelernt ist gelernt, und gekonnt ist gekonnt!!

LG, Fabian

 

 

 


Der 'Praktikant' Kosta

Konrad Halver - Sprecher, Regisseur, Produzent und Inhaber der Graceland Studios!
Naja, als ich Ende Oktober 2001 in seinem Tonstudio für ein Praktikum vorsprach, war ich sehr überrascht! Mein Gegenüber sah eher so aus, als ob er gerade aus dem Dschungel käme. Von Kopf bis Fuß in Militärklamotten, dazu noch ein rotes Che Guevara Shirt, erinnerte er mich eher an einen Guerillakämpfer als an einen Schauspieler.

Zu meiner Verwunderung wollte Konni überhaupt keine Zeugnisse oder sonstige Nachweise von mir sehen, hat mir seinen Laden und seine neuesten Projekte vorgeführt und wollte meine Meinung dazu. Im Laufe der nächsten Wochen zeigte es sich allerdings, daß es sich eher um eine Art Kommune als ein Tonstudio handelte, wo jeder Mitarbeiter und Dauergast mitreden. konnte.
Konrad griff die Ideen seiner Kommunarden auf, sofern sie brauchbar waren, und verfeinerte seine Hörspiele damit bis zur Perfektion. Auf diese Weise zogen sich Produktionen endlos hin. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Wie beinahe jeder seiner Praktikanten, arbeite ich noch gelegentlich als freier Mitarbeiter in den Graceland Studios, wobei man „frei“ hier echt wörtlich nehmen kann.

In der von Kommerz und Wirtschaftlichkeit regierten Millionenstadt Hamburg ähnelt das Studio einem von Römerlagern umstellten, kleinen gallischen Dorf, in welchem nicht auf Teufel komm raus Gewinne erzielt werden und wo man fast alles teilt. Orginalität steht hier allerdings vor Organisation. „Konni, dein Laden ist ein Abenteuer!!!

Grüße, Kosta

 

 

 


Neueröffnung des Karl-May-Archivs
Eintrag von Dirk Brüderle

Hallo Konrad, wir Besucher haben uns sehr gefreut, daß Du am 27.05.2005 als Ehrengast des Göttinger (Karl May-)Archiv-Tages anwesend warst. Mit unzähligen Hörspielen bist Du für viele die unvergessliche Stimme der Kindheit geworden. Wir waren als \"Generation der Kassettenkinder\" immer erfreut, den vertrauten Stimmen und spannenden Geschichten zu lauschen. Viel Erfolg wünschen wir für Die neue Karl-May-Orient-Lesung \"Blutrache\" und die anstehenden Projekte. Natürlich war der Winnetou nur eine von vielen Rollen, aber Deine Interpretation bleibt gültig und unvergessen. Seit \"Satan und Ischariot 1\" wissen wir, daß Du nach all den Jahren auch heute die Idealbesetzung für diese Rolle bleibst. Deine Hörspiele und Stimme waren immer Kino für die Phantasie und ich freue mich auf die neuen Produktionen. Für die ungezählten Hörspiele, die schon vor 20 Jahren auch verregnete Nachmittage zu einem spannenden Erlebnis machten, können wir nur Dank sagen.

 

 

 


Der Ex-Praktikant

mein Name ist Jan Buchholz und ich habe zum Glück mein Praktikum in den Graceland-Studios absolviert.

Ich glaube ich war mit Abstand der Einzige in meiner Schulklasse, der fast jeden morgen ein riesig-leckeres Frühstück bekommen hat. Auch wenn die eine Marmelade ein wenig alt war (^^), hat der restliche Inhalt des Kühlschrankes über diesen kleinen pelzigen Freund "hinweggetröstet" (um nicht zu sagen: Wie bekommt man es hin, sogar mitten in der Woche wie eigentlich nur Sonntags zu frühstücken? Das geht!).

Nachdem ich mit dem ersten (es gab noch ein 2., 3., 4.,.....) Frühstück fertig war, ging es erstmal noch kauender weise in den Studioraum, um beim Schneiden auf dem PC zuzuschauen... Das ging natürlich nicht ohne einen ordentlichen Kaffee ;-)....

Joa, eigentlich gab es immer was spaßiges zu tun und wenn nicht, konnte

man sich prima die Zeit über unterhalten oder Gitarre spielen gehen.

Das klingt jetzt zwar alles nach 24 Stunden Party am Tag, aber es gibt auch eine finstere Schattenseite....

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Schattenseite                             }
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Das da oben ist die Schattenseite. Leider ist die leer....
Also: Die Zeit war einfach super und macht weiter so!!!!

Jan

 


grounded-monkey.com

 

 


''Die Stimme Winnetous'

Wen der akustische Karl May einmal gepackt hatte, der kam nie an Konrad Halver vorbei. Etliche 'Mayianer' sind mit seiner gelungenen und äußerst glaubwürdigen stimmlichen Interpretation des Apachenhäuptlings quasi groß geworden, die - einzig wahre - Stimme Winnetous konnten sie nie vergessen.
Wie schön, dass sich heute mit Konrad Halvers "Graceland"-Produktionen wie Mays "Blutrache" der Kreis schließt.

Nicolas Finke, Redaktion KARL MAY & Co.

 

 

 


Halvers Stimme – ein Bildungsträger
Beitrag von Peter Wayand

Lange ist es her, dass ich Konrad Halver zum ersten Mal hörte. Es war seine Interpretation von Karl Mays Winnetou in dem Hörspiel „Der Schatz im Silbersee“ für das Studio Europa. Was soll ich sagen – es war nicht nur eine Interpretation, er war Winnetou. Er wurde durch seine Stimme zur Verkörperung des May’schen Helden nicht nur für mich, sondern auch für viele meiner Freunde und Altersgenossen. Es war dieser spezifische, nicht näher zu beschreibende emotionale Unterton, der uns dieses Hörspiel (und alle anderen, in denen er den Winnetou sprach) immer und immer wieder hören ließ.

Doch damit nicht genug. Es blieb nicht nur dabei, dass wir beim Klang seiner Stimme das berühmte Kino-im-Kopf-Erlebnis hatten, dass wir Winnetou quasi vor uns sahen, wie er auf seinem Rappen Iltschi über die weite Prairie galoppierte, nein, wir begannen, die Texte der Hörspiele auswendig zu lernen. Und das, was heute jedem Deutschlehrer schwer fällt, nämlich die Kinder und Jugendlichen dazu zu bewegen, einen literarischen Text auswendig herbeten zu können, gelang Halver spielend. Wir warfen uns, während wir die Hörspiele detailgetreu auf der Wiese hinter dem Haus nachspielten, seine Texte zu und korrigierten uns bei der kleinsten Unsicherheit gegenseitig („Hey, das hast du aber falsch gesagt, das heißt so:…“). Doch es blieb nicht nur beim Auswendighersagen, nein, es wurde Betonung, Intonation und sogar die Satzmelodie exakt kopiert. Das durch Halvers unverwechselbare Art hervorgerufene Pathos ergriff uns alle und diese Art von Katharsis-Effekt ergreift mich heute noch, wenn ich die Hörspiele wieder höre.

Ganz nebenbei wurde durch die jeweilige Thematik der Hörspiele eine gewisse Art klassischer Bildung vermittelt. Die Kenntnis literarischer Stoffe, die heute in Buchform nur noch die wenigsten lesen wollen, was immerhin beklagenswert ist, wurde und wird durch die Hörspiele quasi nebenbei vermittelt und setzte sich in den Köpfen der Hörer fest. Und dieser Bildungswert ist angesichts der Pisa-Ergebnisse und der ach so modern gewordenen Bildungsverdrossenheit unserer Tage gar nicht hoch genug zu bewerten.

Später hat sich das übertragen auf die Sprechweise im Alltag, auf die Ausdrucksweise und die Wortwahl. Ich fand in meiner Gesangs- und Sprechausbildung in Köln bei Willi Gesell vieles von dem wieder und machte mir das bewusst, was ich mir all die Jahre unbewusst durch Nachahmung angeeignet hatte. Das, was ich so gelernt habe, kann ich gottlob heute an meine Schülerinnen und Schüler weitergeben. Es hat heute enormen Anteil an der Probenarbeit meiner Schultheaterprojekte, wie meinem aktuellsten Projekt, der erstmaligen Inszenierung von Karl Mays einzigem Drama „Babel und Bibel“ und auch an der alltäglichen unterrichtlichen Arbeit, denn das Sprechen gehört nach wie vor zu den wichtigsten Instrumenten der Wissensvermittlung.

So wurde Halver, dessen Stimme nach wie vor für mich die einzig wahre Winnetou-Stimme ist („Es kann nur einen geben!“), durch die Darstellung der May’schen Figuren zum Lehrer und Vorbild. Was bleibt, ist „Danke!“ zu sagen, danke an einen großartigen Schauspieler, danke an eine großartige Stimme. Howgh, ich habe gesprochen!

Peter Wayand, 30.06.2005

 

 

 


in Kooperation mit
Horst Kurth
www.hoerfabrik.de

... und vielen, vielen anderen Beteiligten!


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Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.deGrafik by ''Lillebror''



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