|
Hallo, Moritz. Du sprichst in der neuen Hörspielserie „Ein Fall für Leon Kramer eine kleine Gastrolle. Kannst Du Dich kurz vorstellen?
Moritz Zielke: Ich heiße Moritz Zielke, bin 32 Jahre alt, lebe in Köln, habe zwei Töchter, bin Schauspieler, ausgebildeter Designer und Schlagzeuger (unter anderem bei „nilted“).
Erzähl uns etwas über Deine Rolle.
Moritz Zielke: Über meine Rolle, Mirko Schmeling, lässt sich nicht so wahnsinnig viel sagen, außer dass dieser auf Seite 2 von einer Vampirin ausgesaugt wird, die er vorher in einer Bar kennengelernt hat.
Wie sind die Produzenten auf Dich gekommen? Wie wurde der Kontakt hergestellt?
Moritz Zielke: Der Kontakt kam über Cyprian Hercka zustande, der bei „nilted“ die Art Direction macht. Cyprian hat Robert Herrmann und Markus Topf von mir erzählt, woraufhin die beiden mir angeboten haben bei „Der Kodex“ eine kleine Rolle zu übernehmen.
Beschreibe doch mal, wie die Aufnahmen so waren.
Moritz Zielke: Zunächst mal: Sehr professionell. Markus und Robert hatten mich ins Studio nach Köln-Zollstock gebeten. Dort haben wir dann erst mal ein paar Schnipsel aus früheren Produktionen angehört und kurz die Rolle durchgesprochen. Nach einem Bier gingen die Takes dank klarer Vorstellung und guter Führung durch Markus dann sehr schnell.
Wie stehst Du zum Genre Mystery, bzw. Mystery-Krimi?
Moritz Zielke: Wenn es gut gemacht und packend ist, ist mir das Genre erst mal egal. Habe keine besondere Affinität zu Mystery.
Viele bekannte Serien des Genres spielen in Amerika. Wie findest Du die Idee, es auf deutschem Boden spielen zu lassen?
Moritz Zielke: Konsequent und großartig! Es kommt einem so viel näher. Und, dass alles in meiner Heimatstadt Köln spielt, ist doppelt gut.
Welche Beziehung hast Du zum Thema Hörspiel?
Moritz Zielke: Da ich ein „Radiokind“ bin (meine Eltern sind RadiomacherInnen), bin ich mit hörbarem in all seinen Facetten aufgewachsen, auch was das Machen angeht. Ich liebe die Welten, die sich den Ohren eröffnen. Bei Hörspielen, klugen Features und eher abstrakten Radio- oder Hörkunstformen.
Wieviel hat Momo aus der „Lindenstraße“ mit der Figur bei „Ein Fall für Leon Kramer“ gemein?
Moritz Zielke: In erster Näherung würde ich mal sagen: Gar nichts. Und das ist ja auch okay so.
Wirst Du Dich weiter um Hörspielrollen bemühen oder ist das ein einmaliger Ausflug?
Moritz Zielke: Ich würde gerne noch weitere Rollen sprechen.
|