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"Leon Kramer" -Special

   Die Macher
   (Interview)

Die Interviews mit den Machern (05.03.2006)
[ Markus Topf ] [ Robert Herrmann ]

Hallo, Markus. Viele kennen Dich von „Das 5te Gebot“. Könntest Du Dich trotzdem nochmal vorstellen?

Markus Topf: Mein Name ist Markus Topf. Ich bin 27 Jahre alt und arbeite seit fünf Jahren hauptberuflich bei einer Filmproduktion im Bereich Stoffentwicklung.
2003 haben Robert und ich unser Hörspiellabel gegründet, mit dem wir seitdem die beiden Serien „Das 5te Gebot“ und „Ein Fall für Leon Kramer“ produzieren. Dabei bin ich als Autor, Regisseur und Produzent tätig.

Ein Experte für Ritualmorde, der für das BKA arbeitet – wie kommt man denn darauf?

Markus Topf: Ich suchte einfach nach dem passenden Helden für eine neue spannende Genre-Serie. Und ein smarter Ex-Polizist mit dem Background eines Millionenerben erschien mir da gerade richtig.

Wieso spielt die Serie „Ein Fall für Leon Kramer“ nicht in Amerika?

Markus Topf: Es gibt leider viel zu wenige interessante Genre-Hörspiele, die in Deutschland spielen. Wir wollen das ändern.

Wie kam es zur Besetzung von Fabian Harloff als Leon Kramer?

Markus Topf: Als ich im Winter 2004 mit der Arbeit am Skript begann, hatte ich einen Sprecher aus unserem Bekanntenkreis im Kopf. Im Laufe der Buchentwicklung veränderte sich allerdings die Figur. Sie wurde jünger, dynamischer, smarter. Als besagter Sprecher dann aufgrund anderer Verpflichtungen absagen musste, war ich verständlicherweise nicht besonders traurig.
Ich hatte dann die Idee Sven Hasper, die Synchronstimme von Michael J. Fox und Christian Slater, anzufragen. Dieser hatte auch große Lust die Rolle zu spielen und sagte relativ schnell zu. Letztendlich konnte er den Part dann aber doch nicht übernehmen, da er auf Monate hinweg ausgebucht war und das unseren Zeitplan zu sehr gefährdet hätte.
Als nächstes kam Robert und mir dann Fabian in den Sinn. Über Konrad Halver haben wir Kontakt mit ihm aufgenommen und auch er war sofort begeistert. Letztendlich waren wir sehr froh, dass Fabian zugesagt hat. Er ist einfach ein toller Sprecher und bringt in seine Darstellung eine erfrischend jugendliche Note mit ein, die etwas ganz neues für einen Hörspielhelden dieses Genres ist.

Wie wird es mit der Serie weitergehen?

Markus Topf: „Der Kodex“ ist die Pilotfolge. Vom ihrem Erfolg hängt ab, ob es noch weitere Folgen geben wird. Ich arbeite zwar schon am zweiten Skript, aber die Hörer alleine entscheiden, ob es weitergehen wird.

 

Name:
Markus Topf

Rolle:
Buch, Regie & Produktion

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Hallo, Robert. Viele kennen Dich von „Das 5te Gebot“. Könntest Du Dich trotzdem nochmal vorstellen?

Robert Herrmann: Mein Name ist Robert Herrmann und ich bin freischaffender Komponist und Audio Engineer in Köln. Seit Ende 2002 arbeite ich mit Markus zusammen an der Entwicklung von Hörspielen, wobei ich für den tontechnischen und musikalischen Bereich zuständig bin.

Wieso spielt die Serie „Ein Fall für Leon Kramer“ nicht in Amerika?

Robert Herrmann: Nun ja: „Du bist Deutschland“. Im Ernst: Ich denke mal, dass unsere Heimat durchaus ansehnliche Plätze zu bieten hat. Auch wenn Marienburg nicht Manhattan und Köln nicht New York ist, können sich auch hier recht gruselige Szenarien abspielen. Außerdem denke ich, dass die Geschichte entscheidend ist, und nicht unbedingt der Spielort. Ich musste nur alsbald festellen, dass mein Soundrepertoire bei amerikanischen Polizeisirenen aufhörte. Für die deutschen musste ich selbst ran und habe eine Menge Signalhörner kennen gelernt. Das war laut.

Kann man die Serie mit einer anderen vergleichen? Wo siehst Du die Unterschiede?

Robert Herrmann: Ich finde Vergleiche unangebracht, denn jede Serie hat einen eigenen Charme, den wiederum keine zweite hat. Interessanter sind da die Unterschiede. Einen zentralen Unterschied will ich mal heraunehmen: Markus verzichtet mit Absicht darauf Dämonen und Vampire als Schreckgespenster darzustellen, sondern versucht stattdessen diese Phänomene vermeintlich wissenschaftlich zu begründen. Das ist eine Gratwanderung, die schwierig ist und auch bestimmt polarisieren wird.

Ihr habt Euch einen interessanten Mix aus Prominten ausgesucht. Wie seid Ihr z.B. auf Konrad Halver und Douglas Welbat gekommen?

Robert Herrmann: Konrad und Douglas waren schon in den letzten Folgen von „Das 5te Gebot“ dabei. Da fiel die Wahl nicht schwer, denn die Stimmen passten auch hier perfekt.

Wie wurde die technische Umsetzung vorgenommen?

Robert Herrmann: Wir haben alles „ge-ixt“. Das bedeutet, dass wir alle SprecherInnen nacheinander im Studio hatten. Teilweise gab es die vorhandenen Spuren für die nachkommenden Sprecher schon auf die Ohren, aber größtenteils schlüpfte Markus in die verschiedenen Rollen und vermittelte so die korrekte Gesprächssituation.

 

Name:
Robert Herrmann

Rolle:
Sounddesign, Musik & Produktion

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Die offizielle Website: Audiowerkstatt Köln


Redaktion: Markus Topf


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