Dies ist O-Ton-Hörspiel pur - ohne zusätzlichen Erzähler, ohne zusätzliche Musik...
Jakob Lohbach ist ein 'fieser Möbb'. Er betrügt seine Frau, eine Wirtshausbesitzerin, mit einer ihrer Kellnerin. Dies macht er nicht sonderlich heimlich. Doch dann wird seine Frau ermordet. Jakob Lohmann gerät ins Fadenkreuz von Derrick, doch dieser hat zur Tatzeit Skat gespielt. Wer ist der wirkliche Mörder und in wessen Auftrag könnte er gehandelt haben. Diese Fragen weiss Derrick geschickt zu stellen.
Hier merkt man, wie wenig visuell die Derrick-Folgen sind. Man kan der Handlung auch ohne die Bilder folgen. Dies allerdings ist trotzdem ohne Erzähler ziemlich langweilig.
Die Tonspur den Krimis aus dem Jahre 1986 wird 1:1 übernommen. Eine Sprecherleistung oder Geräusche kann man hier kaum extra bewerten. Musik gab es in der Folge auch nicht (ausser der Titelmelodie, die hier gekürzt wurde).
Ein wenig Probleme habe ich mit der Dynamik. Hier hätte man bei leisen Szenen noch ein wenig mehr machen können.
Fazit: Für den Kult sind € 5,95 sicher gerechtfertigt. Leider hat man sich nicht die Mühe gemacht, dass O-Ton-Hörspiel aufzuwerten. Dennoch glaube ich, dass Derrick und Harry als Ermittler auf Hör-CD eine Zukunft haben.