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Howard Phillips Lovecraft: Bibliothek des Schreckens 4 - Der Flüsterer im Dunkeln




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Grusel und Horror - Grusel und Horror
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Beschreibung:

Außerirdische Kadaver schauderhafter Kreaturen in den Bergen Neuenglands? Die umfassende Korrespondenz zwischen dem Erzähler und Mr. Akeley wird sie fesseln. Und sie werden fühlen wie der Wahnsinn leise über ihnen schwebt. Der unterschwellige suggestive Horror dieser Erzählung lässt Sie den Atem anhalten. Raffiniert und subtil. Spannend ohne Entspannung. Und dabei besser als jeder Horrorfilm!

Dauer: ca. 300 Minuten
Art: Lesung

Regie, Produktion und Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Schnitt, Musik und Tontechnik: Andy Matern

VÖ: 14.11.2005

Empfohlener VK: € 24,95 (ohne Gewähr)
ISBN-Nummer: 3785730594 (4 CD)



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derlukas (13.03.2009)
pitchfork (08.11.2007)
quatermass (22.01.2007)
bolle (02.01.2006)
the authority (27.12.2005)


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  Kommentar von the authority :
Der Flüsterer im Dunkeln
Inhalt:
Professor Wilmarth, fallen beim Studium verschiedene Artikel auf, welche Übereinstimmungen mit alten Legenden der Indianer aufweisen. Als Wissenschaftler ist er natürlich der Überzeugung, es mit purem Aberglauben zu tun zu haben. Eines Tages bekommt er jedoch Post von Mr. Akeley und ab da wird alles anders. Akeley und Wilmarth starten einen Briefwechsel und während dieses Wechsels durchleben die beiden Männer auch einen „Wechsel“ bzw. eine Entwicklung ihrer Persönlichkeiten.

Mr. Akeley, der davon überzeugt ist einer fremden, außerirdischen Macht auf der Spur zu sein, versucht immer neue Beweise derer Existenz zu erbringen. Seien es nicht gänzlich identifizierbare Fotographien oder Aufnahmen von „Sprachen und Geräuschen“. Seine Angst wird immer deutlicher und spürbarer und er ist ständig bemüht, Wilmarth von einem Besuch fernzuhalten. Plötzlich ändert sich die gesamte Einstellung von Mr. Akeley und er fordert Wilmarth dann doch auf, ihn zu besuchen und alle bisher gesendeten Beweise mitzubringen..

Sprecher und Musik:
Danke LPL! Jetzt habe ich ein Problem für den Award 2005!
Zwei der (derzeit) absoluten Topsprecher fackeln hier ein Feuerwerk der Sprachkunst ab!
David Nathan als Wilmarth und Thorsten Michaelis als Mr. Akeley.
Ich hatte mir dieses Hörbuch extra bis zum Ende des Jahres aufgehoben, damit ich finale Gewissheit über einen der beiden Künstler erlange – jetzt habe ich den „Blues“.
David Nathan erzählt die Geschichte aus „seinem Gedächtnis“, jedoch vermittelt er mit seinen großartigen Variationen in seiner Stimme, den Grenzgang zwischen der Sachlichkeit eines Professors und dem unerklärbarem Erlebten. Die ganze Zeit über merkt man ihm an, dass das Geschehene ihm derartig zugesetzt hat und er dennoch keinerlei rationale Erklärung hat. Ein Wandel vom sachlichen Professor zu einem zutiefst erschrockenem Mann.
Thorsten Michaelis übernimmt den Part des Mr Akeley. Zu Beginn noch der erfahrene Mann, der sich in seiner Standfestigkeit nicht erschüttern lässt, wandelt er sich im Laufe der Geschichte immer mehr bis hin zum Flüsterer im Dunkeln. Auch Thorsten Michaelis macht die „Sprachkunstkiste“ weit auf und seine Intonierung lässt die Wandlung des Charakters visuell entstehen. Hut ab plus tiefe Verbeugung!

Last but not least – Dagmar Berghoff liest die „Persönlichen Erinnerungen von Muriel E. Eddy“ auf der Bonus CD und soll den Menschen H.P. Lovecraft etwas transparenter für den Hörer machen. Sehr interessant und hörenswert!
Auch gibt es auf der Bonus CD einige Sound Files von Andy Matern, der meiner Meinung nach mit die besten und atmosphärischsten Musikkompositionen abliefert. Ich warte immer noch auf eine ganze CD auf der es auch mal das komplette Stück von Necroscope 1 in einer langen Fassung gibt.

Fazit:
„Zugegeben, ich habe bis zum Schluss nichts unmittelbar Schreckliches gesehen.“
Das waren die Worte – zumindest so ähnlich – mit denen das Hörbuch beginnt.
Ich möchte mich kurz fassen, indem ich diesen Satz aufgreife und etwas ergänze:

Zugegeben, ich habe bis zum Schluss nichts unmittelbar Schreckliches gesehen, aber ein wirklich gutes Hörbuch gehört!
Cheers
The Authority



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