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Harris, Robert: Pompeji




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Beschreibung:

Im Sommer des Jahres 79 n. Chr. kommen die Reichen und Schönen wieder aus Rom nach Pompeji, Stadt der Ausschweifung und der Intrigen. Doch plötzlich versiegen die Aquädukte. Attilius, der Wasserbaumeister, soll den Schaden beheben. Die Zeit drängt. Da kommt die Pompejerin Corelia einer Verschwörung auf die Spur und bittet Attilius um Hilfe. Während die beiden fieberhaft dunklen Machenschaften nachspüren, sendet die Natur weitere Vorboten drohender Gefahren …

Dauer: ca. 133 Minuten
Art: Hörspiel

Hörspielbearbeitung und Regie: Sven Stricker
Musik: Jan-Peter Pflug

Technische Realisation: Kay Poppe
Produktion: Der Hörverlag 2006

VÖ: 22.09.2006

Empfohlener VK: 19,95 € (ohne Gewähr)
ISBN-Nummer: 3899408799 (2 CD)
ISBN-Nummer: 3867173885 (2 CD)



Tracklisting anzeigen



goldstatue (15.01.2007)
quatermass (12.01.2007)
grob_i (07.12.2006)
chrizzz (28.09.2006)


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  Kommentar von quatermass :

Pompeji gehört zu den besten Hörspielen, die ich seit langem gehört habe. Hier stimmt wirklich alles.

Da ich die Romavorlage nicht kenne, weiss ich nicht wie stark man die Handlung für diese Umsetzung gerafft hat. Die Geschichte der 2 CDs ist aber schlüssig, spannend und mit wissenschaftlichen und geschichtlichen Fakten gespickt. Das menschliche wird auf dramatische Weise interessant hervorgehoben und so findet man sofort Gefallen an den illustren Charakteren um ganz und gar mitzufiebern.

Ein Historienfilm als Hörspiel, so kommt einem Pompeji vor. Es bilden sich durch die exzellente Adaption Bilder wie in einem epochalen Hollywoodfilm im Kopf. Fast schon denkt man der Fernseher sei ausgeschaltet und nur noch der Surround-Receiver für den Ton an.

Regisseur Sven Stricker schafft es mal wieder durch eine geschickte, verschachtelte Erzählweise und teilweisen in mehreren Schnitten übereinanderliegenden Sprachakrobatiken (besonders hervorzuheben Andreas Fröhlich als Lexikon) ein Audiovison zu erschaffen, die seinesgleichen sucht.

Das hört sich etwas wirr an. Ist es aber nicht. Nur schwer zu beschreiben - man sollte das unbedingt gehört haben.

Exzellente Sprecher wie Patrick Bach, Peter Fricke, Celine Fonanges und der restliche Cast liefern eine bemerkenswerte Leistung ab.

Was mich sehr beeindruckt hat war die Musik von Jan-Peter Pflug. Hier zeigt sich mal wieder das ein gutes Hörspiel durch die Musik leben und atmen kann. Die wunderaren Einspielungen mit der hohen weiblichen Stimme lassen einem regelmässig Gänsehaut auf den Körper zaubern und verleihen dem Katastrophendrama den letzten Schliff. Selten habe ich eine so eindringliche und markante Musik bei einem Einzelhörspiel gehört. Für mich ist Jan-Peter Pflug der Hörspielmusiker 2006.

Frauen und Männer kommen gleichermassen bei dem Machwerk auf ihre Kosten. So gibt es Liebe, Drama, Neid, Hass, Mißgunst und natürlich am Ende die grosse Katastrophe.

Fazit: Epochal, monumental, genial.

Für mich das Beste Einzelhörspiel 2006.

:D quater



Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.de
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