Beschreibung:

Auf Burg Eulenstein haust seit uralten Zeiten ein kleines Gespenst. Es ist eines jener Nachtgespenster, die niemandem etwas zuleide tun, es sei denn man ärgert sie. Tagsüber schläft es in einer alten Eichentruhe auf dem Dachboden, die ihm als Bettchen dient. Jede Nacht, wenn im Städtchen Eulenberg die Rathausuhr zur Mitternacht schlägt, erwacht das kleine Gespenst und dreht seine Runden. Es hat einen Schlüsselbund mit dreizehn Schlüsseln, den es nur durch die Luft zu schwenken braucht und alle Türen und Tore öffnen sich von selbst. Am Liebsten verbringt das kleine Gespenst die Geisterstunde mit seinem Freund, dem ehrenwerten Uhu Schuhu, der im Burgbaum wohnt oder es fliegt mit den Fledermäusen um die Wette. So gerne würde es die Welt wenigstens einmal bei Tageslicht sehen! Aber leider wird es am Ende jeder Geisterstunde so müde, dass ihm gerade noch Zeit bleibt pünktlich vor ein Uhr wieder in seine Truhe zu schlüpfen. Dort schläft es tief und selig bis zur nächsten Mitternacht. Eines Nachts erzählt ihm sein Freund Schuhu vom Umbaulärm im Burgmuseum. Den ganzen Tag konnte der arme Schuhu kein Auge zumachen. Die Veränderungen im Museum muss sich das kleine neugierige und ungestüme Gespenst natürlich sofort anschauen. Doch dabei bleibt es nicht und es richtet ein ziemliches Tohuwabohu an. Es bringt die Münzsammlung durcheinander, spielt mit der burggräfliches Perücke und verwandelt die Burgküche in ein Schlachtfeld. Doch das Schlimmste: Es lässt den goldenen Taschenwecker von General Torsten Torstenson, das Glanzstück der Museumsausstellung, ausgerechnet im gräflichen Nachttopf verschwinden! Tags darauf bemerkt der Burgverwalter Finsterwalder mit Entsetzen das Durcheinander. Er hat sofort das kleine Gespenst in Verdacht. Wer sonst könnte hier sein Unwesen getrieben haben? Vor allem das unauffindbare Kunstwerk der Uhrmacherzunft bereitet ihm große Sorge. Es hilft alles nichts und er erstattet Anzeige bei der Polizei. Doch die Beamten finden weder den goldenen Taschenwecker, noch einen Hinweis auf einen Einbruch und ziehen einfach wieder ab. Sie behaupten sogar, auf Burg Eulenstein gäbe es keine Gespenster! Also legt sich der Burgverwalter selbst zur Geisterstunde auf die Lauer und macht seine erste abenteuerliche Bekanntschaft mit dem kleinen Gespenst. Nach einer wilden Verfolgungsjagt landet Herr Finsterwalder schlussendlich mit dem Kopf im Nachttopf, worin er Torstensons goldenen Wecker wiederfindet. Mit stolzer Brust und fest davon überzeugt, das kleine Gespenst für immer verjagt zu haben, bringt er ein noch größeres Schloss an der Museumstüre an. Endlich kehrt wieder Ruhe auf Burg Eulenstein ein! Wäre da nicht das kleine Detail um den Schlüsselbund des kleinen Gespenstes …
Dauer: ca. 40 Minuten
Technische Leitung: Uwe Janßenharms
Assistenz und Geräuschbearbeitung: Till Falkenberg
Hörspielmanuskript: Tania Freitag
Lektorat: Katharina von Savigny
Musik: Gideon Sperling
Konzept und Regie: Martin Freitag
Aufnahme: Uwe Janßenharms, Martin Freitag
Produktion: Küß Mich Musik Produktion Berlin
VÖ: 19.02.2016
Bestellnummer: CD: 0602547665478

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