Ich habe die siebente Folge zuerst gehört, bedingt durch das Titania Hörspieldinner. Aber die sechste Folge ''Das verfluchte Haus'' ist die bessere von beiden, wenn man das überhaupt so bewerten kann, bei den tollen klassischen Produktionen.
Daniel Douglas zieht mit seinem Buttler Edwards in ein Haus, von dem er gehört hat, dass es darin spukt. Fest überzeugt, dass es nichts übernatürliches gibt, wird er durch die Ereignisse während der Nacht eines besseren belehrt. Zusammen mit seinen Erkenntnissen und dem Vermieter kann er sich aus den Puzzleteilen dann das ganze schreckliche Geheimnis zusammenreimen.
Ein perfekt aufgelegter Patrick Winczenwski in der Rolle des Daniel Douglas macht diese Inszenierung zu einem Hochgenuss. Die gruseligen Ereignisse können einem schon eine Gänsehaus hervorrufen. Dies ist ebenfalls perfekt produziert.
Musik und Geräusche wurden hier richtig genial eingesetzt. Das ganze Hörspiel wird nie langweilig, obwohl es über eine Stunde lang ist. Die klassischen Stoffe werden hier penibel umgesetzt.
Eine Menge namenhafter Sprecher geben sich hier die Klinke in die Hand: Claus Wilcke, Torsten Michaelis, Regina Lemnitz, Jurg Löw uvm. machen es neben der hervorragenden Hauptrolle zu einem mehr oder weniger Hollywood-Ereignis.
Fazit: Nicht nur was für Gothic-Fans ist die Serie von Titania Medien. Hier kann man fast ungesehen zuschlagen, wenn man sich (im positiven Sinne) gruseln möchte...