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Point Whitmark - 15 - Das Geheimnis des Scherbendiebes (Kiddinx)

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Beschreibung:

Ein Fremder ist in der Stadt. Er trägt eine Kette aus Scherben. Ausgerechnet der Milchmann und der Juwelier von Point Whitmark werden zum Opfer mysteriöser Überfälle. Plötzlich stehen auch Jay, Tom und Derek mitten im Visier des Scherbendiebes. Er sprengt gewaltsam die Probe zum Musikwettbewerb an der Highschool, dann wird das Archiv des Radiosenders aufgebrochen. Kurz darauf verschwindet Tom spurlos. Er erwacht über einem tödlichen Abgrund! Derek und Jay stehen vor einem Rätsel, denn die einzigen Zeugen schweigen aus Angst vor Gewalt …

Dauer: ca. 55 Minuten

Nach einem Roman von Bob Lexington
Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge und Decision Productsr
Regie: Volker Sassenberg
Musik: Markus Segschneider, Volker Sassenberg, Matthias Günthert und Manuel Rösler
Ton: Erik Anker
Illustration: MD
Aufgenommen und gemischt unter Finians Regenbogen
Produziert von Volker Sassenberg

VÖ: 05.09.2005

Bestellnummer:
CD:4.25215




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Kommentare:

torpedo (17.07.2007)
brimbus (18.08.2006)
carbonteufel (09.04.2006)
silentchris (22.02.2006)
jane (12.01.2006)
jane (12.01.2006)
grimsby roylott (05.12.2005)
bolle (04.10.2005)
panaray (30.09.2005)
pops (21.09.2005)
chrizzz (13.09.2005)
die hörkuh (13.09.2005)
tuwdc (12.09.2005)
nic (08.09.2005)



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  Kommentar von nic :
"Diese Folge wurde in Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen entwickelt und stellt die Gewaltproblematik unter Jugendlichen vielschichtig und realistisch dar. [...]." So steht's im Inlay der neuesten Folge von den Jungs aus Point Whitmark. Als ich diese Sätze laß, stieg in mir ein unangenehmes Gefühl empor. Ich erinnerte mich prompt an das TKKG-Schulprojekt "Oskar jagt die Drogendealer". Folge 15 geht mit der Point Whitmark-Schulaktion "Stark ohne Gewalt" einher. Dies ist grundsätzlich keine schlechte Idee, kommt aber nicht dem Inhalt des aktuellen Hörspiels zugute. Aus meiner Sicht ist "Das Geheimnis des Scherbendiebes" mit Abstand die schlechteste Folge der Serie. Was einige Fans des älteren Semesters bereits mit Folge 14 befürchteten, hat sich bewahrheitet. Kiddinx setzt auf eine neue Zielgruppe: Schüler der 5. und 6. Klasse. Die Story ist hanebüchen, konstruiert und unlogisch! Es geht um einen Musikwettbewerb, um einen neuen, undurchsichtigen Mitschüler, um zwei Überfälle auf einen Juwelier und einen Milchmann. Ein Fremder sucht die Radiostation heim, entwendet zwei Archivaufnahmen. Zu allem Überfluss wird Tom entführt. Es kommt zu einigen Mordversuchen(!!!): (Spoiler Anfang) Jay und Derek sind in einem Keller eingesperrt. Dieser wird kurz darauf mit Wasser durchflutet. Etliche Stromkabel und Steckdosen machen die Situation aussichtslos. Doch der Zufall entscheidet: Im Keller steht ein alter Computer. Derek schreibt eine E-Mail an seine Rockerfreunde. Just ist die Polizei vor der Tür und verhindert, dass die Jungs bei lebendigem Leibe gegrillt werden. Unterdes erwacht der zuvor narkotisierte und verschleppte Tom in einem alten Brauerei-Schornstein auf einer gitterartigen Plattform. Unter ihm nichts als Schwärze. Ein tiefer Abgrund! Die Szenerie hier bietet zwar Atmosphäre, die Rettungsaktion ist aber dermaßen verworren, dass einem die Haare zu Berge stehen. Gen Ende darf sich Tom an seinem Peiniger unter Aufsicht des Sheriffs "rächen". Soviel zum Thema Gewaltprävention (Spoiler Ende). Die Figuren sind unmotiviert und stolpern von einem Zufall zum anderen. Die Vergangenheit des Täters, als auch seine Motivation in der Gegenwart ist unglaubwürdig. Ich bin nahtlos enttäuscht. Abgesehen von den guten Sprechen (mit einer Ausnahme: Ines Gramsch spricht fürchterlich) und den tollen Musiken, ist nicht mehr viel von der alten Point Whitmark Atmosphäre übrig geblieben. Positiv: Die Protagonisten bangen diesmal wirklich um ihr Leben (im Gegensatz zu den Drei ??? oder TKKG). Dennoch wirkt das Szenario aufgesetzt. Die Story weist Ungereimtheiten auf (wie auch schon die Folge 14 - ich sage nur familiärer Stammbaum) und ist abstrus. Dennoch hoffe ich auf eine bessere Folge 16 - denn Point Whitmark bleibt eine hervorragende Serie mit viel Potential.
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