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Edgar Wallace - 5 - Der rote Kreis (Europa)

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Krimi und Detektiv - Krimi und Detektiv
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Beschreibung:

Der "rote Kreis" ist das gefürchtete Zeichen auf den Briefen eines Erpressers. In London weiß man, daß es lebensgefährlich ist, sich dem Empresser zu wiedersetzen, denn der schreckt vor einem Mord nicht zurück! Scotland Yard scheint dem "roten Kreis" gegenüber hilflos zu sein - doch dann leitet Inspector Parr einen raffinierten Schachzug ein ...

Dauer: ca. 44 Minuten

Buch: Frank Sky
Regie: Heikedine Körting
Titelmelodie: David Allen
Musik und Effekte: Bert Brac / Betty George
Künstlerische Gesamtleitung: Dr. Beurmann

Bestellnummer:
MC: 516.104.5




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Kommentare:

grimsby roylott (11.01.2006)
tom fawley (27.11.2005)
sledge (13.10.2005)
larry (09.08.2002)
markus duschek (18.03.2002)



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  Kommentar von grimsby roylott :

Das Problem mit dem Stimme-Verstellen im Hörspiel

In Edgar Wallace-Geschichten wird sich viel verkleidet. Das mag in einem Film durch eine Vollmaske leicht zu lösen sein, im Hörspiel stellt es den Produzenten vor eine besonders schwere Aufgabe: Denn die Figur kann sich zwar leicht eine Maske auf den Kopf setzen, aber der Sprecher nicht auf seine Stimme. Wir erkennen meistens sofort, wer der Bösewicht ist: ganz einfach an seiner Stimme! (z.B. in den Europa-Folgen "Der Frosch mit der Maske", "Der Hexer" oder gar "Der Zinker" - in letzterer Folge erkennt man die markante Stimme von Douglas Welbat natürlich sofort!).
In diese Falle tappt der Rote Kreis nicht! SPOILER ANFANGClaus Wilckes Stimme ist so geschickt verstellt, dass man sich fragen muss, ob er den Roten Kreis wirklich selber gesprochen hat. Ich würde sogar tom fawleys Kritik dahingehend widersprechen: ich kann selbst nach wiederholtem Hören nicht heraushören, dass Wilcke der Kreis ist!
Und wo wir schon über Sprecher reden: diese sind selbst für Europas ohnehin schon stets starbesetzten Hörspiele, absolut herausragend!
Die Musik ist grandios. Vor allem die kurze Bass+Gitarre-Einspielung gleich am Anfang nach den Worten "...gelang ihm die Flucht!". Sie wird gegen Ende, kurz bevor der Kreis enttarnt wird, noch einmal wiederholt - das hat fast schon etwas leitmotivisches.

Die Handlung selber ist insofern verworren, als sie auf mehreren Ebenen ausgefochten wird: das Detektiv-Wettschnüffeln zwischen Detektiv Yale und Insp.Paar, die einzelnen Erpressungsfälle bei Mr.Froyant und Mr. Beardmore (grandios M.Steffens und H.Paetsch!), die Geschichte von Thalia der Diebin-Inspektorstochter-Geliebten und schließlich natürlich das geheimnisvolle Verbrechernetz des Roten Kreises (alles + die Henker-Vorgeschichte!). Ob diese radikale Kürzung der Geschichte auf diese knapp 45 Minuten dem Hörspiel immer ganz gut getan hat, weiß ich nicht recht - ich musste die Folge schon drei mal hören, um sie ganz zu verstehen. Aber das ist wiederum das Große an ihr: man kann sie auch beim 30. Mal noch genießen! SPOILER ENDE

Fazit: Das Hörspiel ist mE das Beste in der Reihe. Auch wenn etwa der Hexer eine spannendere Geschichte erzählt, funktioniert es durch das Stimme-Verstellen nicht. Diese Falle wird hier hervorragend gemeistert und hält die Folge spannend. Die Sprecher sind in Hochform und so überstarbesetzt, dass einem wenig mehr einfällt, als "Danke" zu sagen. Danke für eine großartige Hörspielfolge!

-- grimsby roylott (f.k.a. captaineike) --



Kontakt: CHRizzz | eMail: chrizzz@hoerspiele.de
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