Beschreibung:

Tom Sawyer ist seines Lebens nicht mehr sicher: der unheimliche Indianer-Joe schmiedet mörderische Rachepläne. Und er wird keine Ruhe geben bis er sein Ziel erreicht hat. Tom gerät in Panik und muss aus der Stadt fliehen! Doch ein wichtiger Grund spricht dagegen: Becky Thatcher, die Tochter des Richters, in die sich der Junge unsterblich verliebt hat.
Dauer: 45.31 Minuten
Bearbeitung und Regie: Claudius Brac
Musik: Tonstudio Europa
Eine Studio Europa-Produktion
VÖ: 06.01.2006
Bestellnummer: CD: 82876 76108 2 / MC: 82876 76108 4

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  Kommentare:
oli.w (27.04.2008)
tom fawley (23.06.2007)
jupiter jones (09.03.2007)
larry (06.06.2006)
mr. murphy (07.05.2006)
chrizzz (04.03.2006)
sledge (03.03.2006)

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Kommentar von
sledge
:
39 Jahre alt ist dieses Hörspiel nun und immer noch up-to-date.
Allerdings hatte ich nach dem hervorragenden ersten Teil einen noch besseren 2.Teil erwartet.
Im Einzelnen:
Natürlich sind einige der guten Sprecher des ersten Teils wieder dabei,ich denke da nur an Horst Fleck,die fiese Stimme vom Indianer Joe.
Allerdings ist dieser nur kurz zu hören und agiert etwas hölzern.Überhaupt sind diesmal wenig Hautrollen vergeben wollen,die meiste Zeit besteht aus Erzählungen von Hans Paetsch und den Dialogen von Tom und Huck.Das langweilt leider etwas.
Bei der STORY hatte ich mich natürlich auf zwei "Schlüsselszenen" besonders gefreut: zum Einen auf das "Spukhaus" und zum Zweiten auf die Abenteuer in der Höhle.
Ist das Spukhaus noch ganz gut gelungen (sieht auf dem Cover aber eher aus wie eine Ferienwohnung auf Mallorca)und die Szene mit dem in der Treppe einbrechenden Indianer Joe echt klasse...so ist die Atmosphäre in der "Höhle" doch sehr enttäuschend,keine Halleffekte beim Sprechen - nur beim Rufen(und die gehören ja dazu in so einer Höhle),keine Dramatik.Da lobe ich mir den grandiosen 3.Teil der Tom+Huck-Serie vom Kiosk/Klax-Label mit dem Sprecher Claus Biederstedt,der diesen Part der Geschichte viel spannender rüberbringt.
Die Geräusche sind ansonsten wieder top,denke da nur an die Gewehrschüsse und die Querschläger.Allerdings klingt der obligatorische blubbernde Bach immer etwas befremdlich und eher wie eine Güllegrube.
Fazit:trotz einiger dramaturgischer Schwächen und etwas zu wenig Musik ein für die damalige Zeit (1967) beachtliches Werk,kommt aber nicht ganz an den ersten Teil heran.4 Punkte.

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