Darf eine TKKG-Folge nicht länger sein als 60 Minuten? Anders kann man das mehr als abrupte Ende nicht erklären.
Brandstifter gehen in der Millionenstadt um. Scheinbar wahrlos stecken Sie Autos an. Beim vierzehnten ist der nicht gerade beliebte Aushilfslehrer an der Reihe. Doch das waren sie nicht - jedenfalls rufen die Brandstifter TKKG an. Nun gilt es zwei Täter zu ermitteln. Die Massenbrandstifter und den Trittbrett-Täter. Der ist schnell ermittelt. Leider kommen TKKG bei den Serientätern nur klebrig weiter. Doch am Ende sieht mal wieder Kommissar Zufall.
Eine Standard-Folge mit mehreren Handlungssträngen, die sich vereinen. Hätte man aber ambitionierter umsetzen können, gerade wo es sich um eine Jubiläums-Folge handelt.
Die Sprecher sind eigentlich auch wie immer. Das Rede-Duel zwischen Wespe und Tim muss man hervorheben. Das hat Spaß gemacht. Zwar ist die Rolle mies, aber Fabian Harloff als Türsteher Plums ist auch witzig.
Bei den Musiken kommen meines Erachtens eine Menge Stücke von Jens-Peter Morgenstern zum Einsatz. Das tut der Folge gut. Die Stücke kennt man aus den Drei ???
Als Bonus ist eine Mini-CD mit einigen Extras dabei, die die Folge sicher zu einem Sammlerstück machen wird. Eine nette Idee, die die Folge aufwertet.
Fazit: Alte Liebe rostet nicht. Das gilt auch für TKKG. Die Folgen sind in der Regel unterhaltsam und ich höre sie immer wieder gerne. Feiern werde ich aber erst, wenn die TKKG-Folgen wieder stärker werden.