Wieder sucht sich Maritim für die Fortsetzung der Krimi-Reihe eine eher unbekannte Geschichte heraus. Und wieder springt der Funke schwer über.
Jane heiratet Peter Clifton wegen Ihres Vaters und des Geldes wegen. Dies macht sie ihm schnell klar. Doch loyal ist sie, auch als sie eine Fälscherwerkstatt sieht und mitbekommt, dass die Cliftons allesamt ''gaga' sein sollen. Als ein Mord geschieht, steht Peter dann auch im Verdacht. Doch Peter hat auch Freunde, die nicht an seine Schuld glauben. Diese helfen Jane dann auch, seine Unschuld zu beweisen.
Aber wer ist der ''Gerissene'' - der Geldfälscher, hinter dem alle her sind?
Die Auflösung gibt es dann ganz kurz am Schluss. In der Zwischenzeit plätschert eine Geschichte dahin, in der man das Gefühl hat, dass viele Szenen nur durch den Erzähltext zusammengehalten werden. Der rote Faden fehlt. Sowas ist man sonst von Regisseur Hans-Joachim Herwald eigentlich nicht gewohnt.
Dabei hat man in der Folge ein paar ganz klasse Sprecher dabei: Mark Bremer (''Peter Lundt''), Wolf Frass, Marco Sand (tolle Leistung) und als Sprecher Echhart Dux.
Musikalisch kommen die alten Musikstücke zum Zug, die man auch von der 12-teiligen Klassiker-Serie von Maritim kennt. Oder auch von Tim und Struppi oder Kolumbus und Sohn. Diese Tracks gefallen mir sehr gut!
Das Cover von Timo Würz kann überzeugen und zeigt eine Szene aus dem Hörspiel.
Fazit: Zwar ein Edgar Wallace, aber leider kein Zeug zum Klassiker. Ich denke, hier hätte man mehr draus machen sollen.