Der Sonderermittler des BKA kann ich inhaltlich steigern. Leider wurden Kritikpunkte nicht ausgemerzt.
Leon Kramer trifft sich mit einem Journalisten Buchholz, der von ihm wissen will, was er über die Ermordung einer Kollegin weiss. Ein paar Minuten später ist er tot und Leon Kramer mitten in den Ermittlungen. Er weiss über das Interview, dass er geführt hat, nichts mehr. Die Spur führt nach Berlin, wo ein Werwolf-Mörder hinter ihm her ist...
Eine sehr gradlinige Story, die hier in nur 40 Minuten erzählt wird. Leider erfährt man kein Stück mehr über die Loge und das Geheimnis seiner Vergangenheit, wie es mehrfach angedeutet wird. Am Ende wird angedeutet, womit es in Folge 4 weitergehen wird.
Inhaltlich sind ein paar Dinge dabei, die ich nicht verstehe. Ich gebe ein Beispiel: in einem Krankenhaus bricht ein Feuer aus. Als Leons Begleitung Miriam Lindbergh auf den Flur tritt ist die ganze Station leer. Hier hätte man noch ein paar Minuten Hörspielzeit investieren können.
Fabian Harloff wird als Leon Kramer besser, wirkt aber immer noch sehr emotionslos. Genial ist in seiner Nebenrolle Robert Missler. Er spricht eigentlich wie immer sehr überzeugend. Die weiblichen Hauptrollen in dem Hörspiel sind nett besetzt mit angenehmen Stimmen. Für mich die Hoffnung ist Bert Stevens, hier als Kripochef Pfeiffer besetzt. Er darf in Folge 4 hoffentlich loslegen.
Der Titelsong ist einfach klasse. Die Sounds an sich werden spärlich eingesetzt. Das gilt nicht für die Geräuschkulisse, die wirklich sehr gut, wenn auch dezent ist.
Die Illustrationen sind klasse und das CI beeindruckend. Das wird den Einen oder Anderen sicher zum Kauf anregen.
Fazit: Es bleibt Luft nach oben. Leider gibt es die Fortsetzung, auf die ich mich freue, erst im Oktober. Die Serie muss aber an Fahrt gewinnen, wenn man sie lange weiterführen will. Das Potential ist vorhanden.