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Der wundersame Lord Atherton - 1 - Der wundersame Lord Atherton (Teil 1) (Maritim)

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Beschreibung:

Was ist mit Lord Atherton geschehen? Wohin kann er verschwunden sein, er, der seit einem traumatischen Erlebnis seinen Landsitz so gut wie gar nicht mehr verlässt?
Und noch merkwürdiger: Warum ließ er sich 9.000 Tonnen Stahl liefern, die ebenfalls spurlos verschwunden sind?
Gemeinsam mit dem Stahlmagnat Bradshaw machen sich Lord Athertons Neffen nebst Gemahlinnen und Butler auf die Suche nach dem Einsiedler.
Und schließlich werden sie fündig. Auf Atherton Manor erwartet sie der Beginn einer fantastischen Reise, die sie quer durch das Land führen wird.
Auf der unglaublichsten Route, die je ein Mensch gewählt hat, folgen sie Lord Atherton.

Dauer: ca. 120 Minuten

Autor: Andres Masuth

VÖ: 20.07.2007

Bestellnummer:
2CD: 795701-311




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Kommentare:

drachenauge (11.07.2012)
derlukas (15.07.2008)
goldstatue (23.08.2007)
grimsby roylott (05.08.2007)
chrizzz (04.08.2007)
rockinroll (01.08.2007)



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  Kommentar von grimsby roylott :
Maritim scheint augenblicklich eine ganze Reihe neuer Serien zu starten. Nicht wenige davon aus der Feder von Andreas Masuth, wie etwa die großartige Reihe "Preston Aberdeen", ferner "Die größten Fälle von Scotland Yard" und nun: "Der wundersame Lord Atherton".
Leider hat Maritim ja auch die mit Rode/Groeger so fehlbesetzte Sherlock-Holmes-Reihe gestartet. Ein viel besserer Dr.Watson war einst Mogens von Gadow in den drei "Märchenland"-Folgen von Sherlock Holmes (an der Seite des genialen Joachim Hansen). Eben dieser Mogens von Gadow ist nun wieder im Sprecherensemble der Maritim-Sprecher zurück. Er sprach schon eine kleine Nebenrolle in einer neuen Sherlock Holmes-Folge (Nr. 16), als Butler - und in "Der wundersame Lord Atherton" spricht er wieder einen Butler, Carter mit Namen und seines Zeichens großer Hobby-Zoologe. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wieder zu hören und für ihn gibt es, trotz seines recht überschaubaren Parts, gleich erst mal einen Extra-Stern. Die übrigen Sprecher haben wir alle in den jüngsten Maritim-Produktionen mehrfach gehört. Melanie Manstein als Lady Alice und Dagmar Dempe als Lady Diane, sind hier beste Freundinnen, während sie in der ersten "Preston Aberdeen"-Folge Rivalinnen um die Gunst des charmanten Kuriers Preston waren. Aber auch zusammen klingen sie sehr gut und überzeugend.

Zur Geschichte lässt sich sagen, dass ziemlich eindeutig Jules Verne Pate gestanden hat. Die Entdeckung einer geheimnisvollen und im Stillen errichteten einschienigen Untergrundbahn, sowie das Befahren der dutzende Meilen langen Untergrund-Tunnel mit diversen Abenteuern gegen vor allem wilde Tiere, erinnert schon sehr an Elemente aus den bekanntesten Verne-Romanen.
Generell bleibt man mit der episodenhaften Erzählstruktur wieder den guten Grundsätzen von "Preston Aberdeen" treu, so dass trotz der 2 CDs nur wenig Längen bemerkbar sind (wobei man sicherlich hier und da ein bisschen hätte kürzen können). Auf einen Erzähler wird ebenfalls verzichtet, was immer positiv ist. Inhaltlich driftet der zweite Teil der Folge ein wenig ab, v.a. ab der Dinosaurier-Episode. Selbst wenn man sie nicht nach ihrer Glaubwürdigkeit beurteilt, taucht sie einfach zu früh nach der Spinnen-Episode auf und weckt die Befürchtung, dass jede kommende Episode ein weiteres, geheimnisvolles Monster aufbietet...
Das Ende hält zwar einen tragischen Unfall und den vermeintlichen Tod einer der Hauptpersonen bereit, endet dann aber doch recht plötzlich: der Schnitt an dieser Stelle scheint mir sehr willkürlich gesetzt.

Fazit: Sieht man von der Sherlock Holmes-Reihe einmal ab, waren die jüngsten Produktionen von Maritim immer sehr gelungen. In dieser Folge spricht dann auch endlich der ewige und einzig wahre Dr.Watson, Mogens von Gadow, wieder mit, wofür es ohnehin schon einen Extra-Stern gibt. Die übrigen Sprecher sind ebenfalls gut besetzt. Die Produktion lässt sich hören und die Musik lässt erstaunen. Wenn ich mich nicht täusche, wiederholt sich in den letzten, grob geschätzt, 10 Maritim-Produktionen kein Musikstück und dass, obwohl es sich bei allen um Orchestermusik handelt, die nicht auf dem Synthesizer, sondern von einem echten Orchester eingespielt worden ist. Ein weiterer Extra-Stern. Die Handlung hat auf 2 CDs nur minimale Längen, die dem Hörvergnügen keinen Abbruch tun. Lediglich das plötzliche, etwas willkürliche Ende kommt mir etwas missglückt vor. Insgesamt gebe ich 4,5 von 5 Sternen.

-- grimsby roylott (f.k.a. captaineike) --

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