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Gabriel Burns - 25 - ...dem Winter folgte der Herbst (Universal Music)

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Mystery - Mystery
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Beschreibung:

Die vertrauten Gesichter verblichen zu farblosem Dunst. Häuser stürzten ein, Mauern versanken im Erdreich. Dutzende, Tausende... Rasend schnell verzehrte das Feuer Wald und Land. Zelte loderten auf, Menschen starben, und Vancouver erlebte seinen ersten Untergang.
Sie hingen wie faulendes Obst an der Gewölbedecke. Die Gefolterten, die Zerschnittenen. Als würde der fahle Ort vom Leid und der Hoffnungslosigkeit seiner Opfer zehren, wuchs die unheilvolle Aura mit jedem neuerlichen Schrei.

Dauer: 50.54 Minuten

Idee und Konzeption: Decision Products
Regie: Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert & Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Decision Products
Tontechnik und Schnitt: Erik Anker
Tonassistenz: Sebastian Breidenbach & Michael Krause
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Grafik: Marion Mühlberg

VÖ: 27.07.2007

Bestellnummer:
CD: 06025 1717935




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Kommentare:

sledge (27.12.2008)
brimbus (20.08.2008)
evil (16.09.2007)
jones27 (11.08.2007)
chrizzz (10.07.2007)



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  Kommentar von jones27 :
Diese an sich recht gute Folge hat das Pech direkt nach den letzten drei bahnbrechenden zu kommen. Daher fällt sie im direkten Vergleich insgesamt leider deutlich ab, obwohl sie, wie gesagt, eigentlich überdurchschnittlich gut ist. Sie beginnt schon sehr ungewöhnlich, da alle vier Hauptpersonen gleichzeitig zusammen sind. Wenn das überhaupt schon mal da war, so muß das bereits in Folge zwei oder drei gewesen sein. Mit Julien Cardieux wird eine neue Figur (schöner Brückenschlag zu Folge 1) mit einer ungewöhnlichen Fähigkeit eingeführt. Zeitreisen, wie auch immer geartet, stellen jedoch ein sehr mächtiges (oftmals zu mächtiges) Erzählmittel dar und daher bin ich gespannt, ob er noch lange leben wird, bzw. ob wir noch mal etwas von ihm hören. Die Folge weist klare Parallelen zu "Die Fänge des Windes" auf. Bakerman hat auf sich allein gestellt ein Abenteuer in der Vergangenheit zu bewältigen um an Ila al Khalf heranzukommen und damit auch den bei weitem dominierenden Part. In einer Nebenrolle begegnen wir dem noch sehr lebendigen Aaron Cutter und seiner Nachtkathedrale, die sehr unheimlich in Szene gesetzt ist. Über Cutter erfahren wir aber praktisch nichts Neues. Das wird sicherlich in einer späteren Folge geschehen; es hätte diese Folge auch überfrachtet. Die Figur des Pandialo kann ich nur schwer einordnen. Hat es mehr mit ihm auf sich, als man bisher weiß? Wird er noch einmal eine, wenn wahrscheinlich auch eher indirekte, Rolle spielen? Wenn nicht, müssen sich die Schreiber den Vorwurf gefallen lassen, einen sehr bequemen Deus ex Machina auf die Bühne geschickt zu haben. Nachdem das Versteck des Ila al Khalfs also durch eine, für mich etwas an den Haaren herbeigezogene, Geistesverschmelzung (erinnert schon an Star Trek, oder?) bekannt war, rasen Larry und Steven/Gabriel los es für den sterbenden Bakerman zu holen. Hier droht nun Steven/Gabriel in einer der drei besten Szenen des Hörspiels, den Einflüsterungen (die ich leider nicht verstehen konnte) zu erliegen. Sehr schön, sehr schön! Pandialo hat ja noch davor gewarnt. Selten hat mich im Hörspielsektor etwas so gepackt wie die Frage, wie Steven/Gabriels innerer Konflikt weitergehen und sich auch äußerlich manifestieren wird. Daher sauge ich solche Szenen auf! Der dicke Hammer kommt aber erst noch. Die Schreiber lassen diese Folge nicht mit einem Pauken-, sondern einem Donnerschlag enden! VORSICHT!!!! EXTREMSPOILER!!!!! Joyce entpuppt sich als Schläferin und läßt Bakerman in einer mundaustrocknenden, in ihrer Ruhe und Unspektakularität umso erschütternderen Szene sterben. Damit hatte ich ja nun nicht gerechnet und war entsprechend sprach- und fassungslos. Innerhalb von zwei Minuten wurde mir zweimal der Boden unter den Füßen weggezogen! Mit Bakerman verliert die Serie ihren Grundpfeiler und der "Verrat" von Joyce bringt ein Weltbild ins wanken! Ich finde es großartig, daß es solche Überraschungen und Wendungen gibt, und daß es noch Labels gibt, die sich so etwas trauen! Ob ich mich inhaltlich damit anfreunden kann oder nicht, ist eine andere Sache. Da bin ich ehrlich gesagt doch eher Gewohnheitstier. Doch ist GB nicht von Anfang an eine Serie gewesen, die schon durch ihre Grundkonzeption bewiesen hat, dass sie abseits der ausgetretenen Wege wandelt? Und Larry und Steven/Gabriel (gerade in seiner jetzigen Situation) im "freien Fall" zu erleben wird bestimmt interessant. Ob Joyce jetzt als Agentin der Gegenseite als aktive Widersacherin zurückkehren wird? Wir werden sehen und sind gespannt....
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