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Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf - 1 - Der dritte Sohn (Lausch)

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Fantasy - Fantasy
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Beschreibung:

Das Unterreich. Die geheimnisvolle Welt unter der Oberfläche der Vergessenen Reiche. Hier herrschen die Drow, die Dunkelelfen, in ihrer prunkvollen Stadt Menzoberranzan über das Unbeherrschbare. In der Nacht, als das Haus Do'Urden gegen das sechste Haus von Menzoberranzan marschiert, soll Drizzt, der dritte Sohn des Hauses Do'Urden der grausamen Spinnenkönigin geopfert werden. Der Tod seines Bruders rettet ihm das Leben, doch ist es ein Glück, in der glücklosen Welt der Drow zu überleben?

Dauer: 65.53 Minuten

Drehbuch: Günter Merlau
Nach einer Geschichte von R.A. Salvatore
Regie & Produktion: Günter Merlau
Produktionsassistenz: Udo Baumhögger
Lektorat, Disposition und Regieassistenz: Janet Sunjic
Musik: Günter Merlau / BMG Zomba Production-Music
Layout & Gestaltung: Oliver Graute

VÖ: 29.09.2006

Bestellnummer:
CD: 3-939600-04-6




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Kommentare:

jones27 (07.02.2008)
drizztlundt (16.01.2008)
eisenhauer (06.09.2007)
quatermass (13.03.2007)
tuwdc (02.02.2007)
die hörkuh (22.01.2007)
dragoon (20.10.2006)
grimsby roylott (18.10.2006)
chris redfield (14.10.2006)
hoerspieltalk (02.09.2006)
chrizzz (28.08.2006)



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  Kommentar von jones27 :
„Mein Name ist Drizzt Do’Urden und die folgenden Ereignisse finden zwischen 3:00 und 4:00 Uhr statt…“ Ich habe ich mich erst an die andere Rolle von Tobias Meister gewöhnen müssen, sind doch seine Erzählerpassagen in punkto Tonfall und Ingrimm genau wie bei 24. Zuerst mal zu den Unstimmigkeiten, die aber denke ich, aus der Romanvorlage übernommen wurden: Eine durch und durch böse und intrigante Gesellschaft kann nicht existieren. Wenn es erwünscht ist, dass sich die Häuser untereinander auslöschen und sogar dass sich Familienmitglieder gegenseitig umbringen, wie soll da eine Organisation aufrechterhalten werden? Man kann ja niemandem trauen. Der Schlaf wäre unsicher, das Essen wäre unsicher. Jeder müsste im Prinzip sein eigenes Essen im geheimen anbauen oder erbeuten und allein verzehren. Das gleiche gilt für Waffen und Kleidung, eine Handwerkskultur könnte sich nicht entwickeln. Das könnte man beliebig weiterführen. Sicherlich wird ein Löwenanteil der anfallenden Arbeit von Sklaven übernommen werden, doch kann man selbst denen trauen? Ich würde es nicht. Warum sollten Lehrer an der Akademie Angehörigen anderer Häuser etwas beibringen? Warum sollten sie ihren eigenen Angehörigen etwas beibringen, wenn man jederzeit damit rechnen muß, von eben jenen umgebracht zu werden? Also, wie gesagt, dass funktioniert meiner Meinung nach nicht. Weiterhin haben mich an der Sache mit dem Gesichtslosen zwei Dinge gestört. Zum einen ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass Alton sein Gesicht exakt genauso entstellen konnte, zum anderen, ist des dem Haus Do’Urden nicht merkwürdig vorgekommen, dass er seinen Lohn nicht eingefordert hat? Immerhin sind die Drow ja nicht gerade für ihren Altruismus bekannt. Und wenn die weiblichen Drow so viel größer und stärker sind, als die männlichen, warum gibt es keine Kriegerinnen? Die müssten doch eigentlich mit den Männern den Boden aufwischen. Ist noch kein Haus auf die Idee gekommen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber mal abgesehen von diesen allgemeinen Ungereimtheiten hat mir das Hörspiel sehr gut gefallen. Von Anfang an wird man in die Geschichte gezogen, die, genretypisch, episch angelegt ist, so dass die Hauptfigur erst nach einer ganzen Weile ihren ersten Auftritt hat. Die Auslöschung des Hauses De Vir ist gut in Szene gesetzt und bildet einen fulminanten Auftakt. Auch wenn ich mir das etwas ausführlicher gewünscht hätte, so denke ich doch, das Lausch es richtig gemacht hat. Wahrscheinlich wäre es sonst einfach zu lang gewesen und hätte Tempo aus der Geschichte genommen. Die Musik ist fetzig und die E-Gitarren im Thema sollen kaschieren, dass es sich hier um eine klassische high-fantasy-Geschichte handelt, um die Legionen von Fantasy-Muffeln davon zu überzeugen, dass man hier etwas „cooles“ vor sich hat. Außerdem passt es gut zu den hart gesprochenen Erzählerpassagen. Die restliche Musik ist da etwas traditioneller, untermalt das Geschehen aber nicht weniger stimmig. Auch die Soundeffekte wissen zu überzeugen. Ich habe zwar früher auch AD&D (pen & paper) gespielt, weiß aber nicht um welche Wesen es sich bei der Bestrafung des Hauses Teken’Duis, und beim Kampf der Akademieschüler am Ende handelt. Wenigstens eine Namensnennung wäre schön gewesen. Dann hätte ich mir im Internet Informationen holen können. Die Sprecher sind eigentlich durch die Bank erstklassig, nur Rizzen Do’Urden, der von Günter Merlau etwas zaudernd und planlos gesprochen wird und die viel zu übertriebene Briza fallen qualitativ ab. Ein wundervolles Bild einer Drow-Stadt nebst Karte im Booklet sind weitere Pluspunkte, allerdings frage ich mich, warum man nicht die cover der Bücher, sondern die cover der Comics genommen hat. Ich kann das von meinen Vorrednern häufig genannte Argument der verwirrenden Geschichte in keiner Weise nachvollziehen. Mal abgesehen davon, dass die Charaktere nicht Fritz Müller, Meier oder Schulze heißen, sondern ungewöhnliche Namen haben, die aber eingängig sind, handelt es sich um eine absolut geradlinige, eigentlich schon banale Geschichte, die von der Komplexität her den Bereich der Drei ??? nie übersteigt. Kein Vergleich zu solchen Schwergewichten wie dem Herr der Ringe, dem Geheimnis der Großen Schwerter, oder dem Rad der Zeit. Schon allein weil es das im Hörspielbereich chronisch unterrepräsentierte Fantasy-Genre verstärkt ist es hörens- und kaufenswert, aber hier liegt auch eine technisch und inhaltlich hervorragende Produktion vor. Uneingeschränkt zu empfehlen!
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