Beschreibung:

In dem blinden Waldläufer Montolio DeBrouchee findet Drizzt nach vielen Abweisungen und Nachstellungen endlich einen Freund und Mentor. In dem friedlichen Wäldchen des Montolio erlernt Drizzt die Kunst der Waldläufer und wähnt sich schon am Ziel seiner langen entbehrungsreichen Reise, da schlägt das Schicksal abermals erbarmungslos zu. Drizzt muss sich gegen eine ganze Armee von Feinden bewähren, bis er schließlich doch noch eine Heimat findet. Doch wie lange kann dieser Frieden währen?
Dauer: 68.19 Minuten
Drehbuch: Oliver Elias, Günter Merlau
Nach einer Geschichte von R.A. Salvatore
Regie & Produktion: Günter Merlau
Produktionsassistenz: Udo Baumhögger
Lektorat, Disposition und Regieassistenz: Patricia Nigiani
Sounddesign: Udo Baumhögger, Günter Merlau
Musik: Günter Merlau / BMG Zomba Production-Music
Layout & Gestaltung: Oliver Graute
VÖ: 24.08.2007
Bestellnummer: CD: 3-93960-014-5

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  Kommentare:
die hörkuh (13.07.2008)
jones27 (07.02.2008)
eisenhauer (10.09.2007)
chrizzz (24.08.2007)

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Kommentar von
jones27
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Grandioser Abschluß der ersten Trilogie. Die Schlacht im Wald gegen die Orks ist packend in Szene gesetzt und wird eigentlich nur durch den, wie schon bei der letzten CD bemerkt, allzu klischeehaften und unglaubwürdigen Waldläufer getrübt. Diese Folge wartet mit den bisher größten Zeitsprüngen auf. Da Frage ich mich, ob das auch im Buch so war, oder ob hier mehr weggelassen wurde, als bisher. Wir lernen in diesem Hörspiel auch die Brüder des Leidens kennen. Eine ganz tolle Idee, die erstens gar nicht so übertrieben ist, wie es auf den ersten Blick scheint und zweitens dankenswerterweise nicht völlig ins Lächerliche gezogen wurde. Denn eigentlich sind das Menschen, vor denen man als Bewohner der Vergessenen Reiche tiefen Respekt und Dankbarkeit empfinden sollte. Also, wie gesagt, die Idee fand ich toll. Ihnen haben wir auch die Szene mit dem Drachen zu verdanken, die eigentlich sehr gut war, bei ich aber trotzdem zwei Dinge kritisieren möchte. Zum Ersten: Ich und meine große Klappe. Kaum lobe ich Lausch dafür, wie unglaublich toll sie die Stimmen von Fremdwesen hinbekommen und dann haben wir schon eine, die mich nicht vollends überzeugt. Natürlich ausgerechnet der Drache. Die Stimme ist gut, aber irgendwie….zu wenig. Zum Zweiten sind die Drachen bei AD&D ja mit beträchtlicher Intelligenz gesegnet (müssen sie auch sein, wenn sie Zauber wirken können), dieser hier verhält sich aber wie ein beliebiges Märchenungetüm der Gebrüder Grimm. Leicht zu übertölpeln. McGristle wird in dieser Folge quasi offiziell zu Drizzts Erzfeind, was ich eigentlich nicht gedacht habe und auch Schade finde, da der Charakter mittlerweile zu eindimensional geworden ist. Obwohl der Abschnitt mit ihm auf der Anhöhe eine großartige Leistung vor allem von Wolf Frass ist. So ist die CD schneller zu Ende, als man denkt, Drizzt hat erst einmal eine Heimat gefunden, und man selber geht die Wände hoch, weil man nicht weiterhören kann. Bitte, bitte, bitte Lausch, produziert Drizzt auf Hochtouren weiter! Es dürfen auch ruhig mehr Folgen pro Jahr sein!

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