Es geht weiter mit Hui Buh und diesmal verspukt er sicht recht heftig.
Hui Buh arbeitet an einer Spuktur. Dabei macht er mächtig Dreck. Zum Aufräumen hat er zwar keine Lust, aber zusammen mit Sophie und Tommy begibt er sich daran. Dabei finden Sie in der Bibliothek ein Buch in einer Geheimkammer. Da zaubern sie einen reimenden Putzteufel herbei und danach durch Übermut einen schlimmen Nebel. Alle vergessen ihre Gedanken, Bücher verlieren Buchstaben - oje. Wird Sophies Tante Roswita weiterhelfen können...?
Eine gute Storyline, grandios produziert. Allerdings fehlt der Charme des 'Originals' und die Erzählung ist mit über eine Stunde ziemlich langatmig. Das spricht natürlich dafür, dass man hier bewußt die jüngeren Hörer ansprechen möchte.
Erzähler Andreas Fröhlich macht seine Sache mehr als gut. Er ist - 'anders' als bei den neuen Wallander-Hörspielen - immer voll dabei. Auch Stefan Krause hat den Bogen für den ''neuen'' Hui Buh raus. Super, dass Jürgen Thormann mehr sprechen darf. Als Kastellan kommt er super. Ich würde ihm wünschen, dass seine Rolle noch größer wird.
Musik und Geräusche sind top - Anders sind wir es von STIL (Edgar Allen Poe, Perry Rhodan) auch nicht gewohnt.
Das Cover sieht sehr nach der Verfilmung von Bully Herbig aus - ist auch so gewollt, denke ich. Das wird viele Käufer, vor allem Junge, ansprechen.
Fazit: man muss aufpassen, dass die Serie nicht in das Mittelmaß abrutscht. Inhaltlich und Unterhaltungstechnisch meine ich das. Ich wünsche mir, dass Hui Buh nochmal einen Sprung nach vorne machen kann!