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Point Whitmark - 22 - Die blutenden Schlüssel (Universal Music)

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Krimi und Detektiv - Krimi und Detektiv
Mystery - Mystery
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Beschreibung:

In historischer Kostümierung betreten Jay, Tom und Derek die Dampflokomotive "Eternity Express". Begeistert tauchen sie in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts ein. Denn die alte Lok ist ein fahrendes Theater auf Schienen, und jeder Fahrgast spielt seine Rolle in einem inszenierten Kriminalstück.
Doch dann beginnen die ersten Schlüssel zu bluten! Die Regeln des Spiels werden außer Kraft gesetzt und Fahrgäste verschwinden! Die Grenze zwischen Fiktion und Wahrheit löst sich auf. Unaufhaltsam rast der Zug durch die Nacht und das Verhängnis nimmt seinen Lauf...

Dauer: 52.05 Minuten

Nach einer Erzählung von Bob Lexington
Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Decision Products
Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg, Marc Sander & Jens Kriegel
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie: Volker Sassenberg
Produktion: Volker Sassenberg
Aufgenommen und Gemischt unter Finians Regenbogen
Verlegt durch ROBIL BOR Music

VÖ: 25.04.2008

Bestellnummer:
CD: 06025 1748233 3




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Kommentare:

brimbus (20.08.2008)
chrizzz (30.03.2008)
poldi @ poldis hörspielseite (29.03.2008)



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  Kommentar von poldi @ poldis hörspielseite :
Erster Eindruck: Ein mörderisches Hörvergnügen

Jay, Tom und Derek machen eine fahrt im Eternity Express, einem Zug in dem während der Fahrt ein Theaterstück aufgeführt wird, bei dem die Fahrgäste die Rollen selber bekleiden. Kaum sind die drei in dem Zug, bekommen sie von dem Zugführer ihren blutigen Schlüssel überreicht. Darin befindet sich eine rote Flüssigkeit, sobald die anfängt weniger zu werden, ist das das erste Zeichen, dass man das nächste Opfer sein wird. Noch bevor der Zug anfährt, gibt es auch schon die erste "Leiche. Ziemlich schnell haben die drei Juniordetektive den Verdacht, dass es in dem angeblichen Theaterstück nicht mit rechten Dingen zugeht. Verbirgt sich doch mehr hinter dem Ganzen als ein harmloser Freizeitspaß?

Seit dem Jahr 2000 zählt Point Whitmark zur festen Größe in der Hörspielwelt, längst haben sich die drei Leuchtturmdeketive neben den drei ??? und TKKK etabliert. In ihrem 22. Fall nehmen sie Fahrt auf und zwar in wahrsten Sinne des Wortes. Die Story mit der Zugfahrt erinnerte mich etwas an eine Verantstaltung, die seit geraumer Zeit immer mehr an Beliebtheit gewinnt: das "Mordsdinner", einem Event, bei dem die Gäste einen Kriminalfall lösen sollen. Die Idee, sich hiervon insperieren zu lassen, finde ich klasse, mir hat sie Story eine Stunde beste Unterhaltung geboten. Was ich schön fand war, dass der Fall diesmal nicht so durchschaubar war die die letzten.

Der Sprechercast, der sich diesmal neben den drei Hauptakteuren Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foss um das Mikrofon versammelt hat, ist hervorragend ausgewählt. Engelbert von Nordhausen verleiht mit seiner unnachahmlichen Stimme dem undurchsichtigen Mr. Frost die notwendige Glaubwürdigkeit. Ganz groß dabei ist auch Regina Lemnitz als "Die Baronin", eine Rolle die zu ihr passt, als sei sie ihr auf den Leib geschreiben worden. In anderen Rollen bekommen wir weitere tolle Sprecher zu hören wie: Stefan Krause, Bernd Vollbrecht und Diana S. Borgwardt, die ich gerne des öfteren in Hörspielen hören würde.

Die Musik als auch die Geräusche sind wie immer in den Sassenberg-Produktionen großes Kino für die Ohren. Bei wenigen Hörwerken wird so detalliert auf Kleinigkeiten geachtet wie hier, besonders in dieser Folge baut sich von Anbeginn eine intensive Atmosphäre auf.

Das Cover gefällt mir diesmal um Längen besser als das zur Vorgängerfolge. Die im Grünton gehaltene Zeichung von Ingo Masjoshusmann zeigt uns den altertümlichen Zug und einen der blutenden Schlüssel. Die Aufmachung passt hier wieder wunderbar zur Folge.

Fazit: Für mich war diese Episode nach der etwas schwachen Folge 21 wieder ein Highlight der Serie. Point Whitmarkt zählt nicht grundlos zu einer der besten Serien auf dem Markt und ist zu Recht mehrfach ausgezeichntet worden.

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