Erster Eindruck: Story mit Wiedererkennungswert
Hui Buh und Tommy spielen im Schloss, und das tollpatschige Gespenst bastelt aus einer Ritterrüstung eine Spulktur. Doch es kommt wie es kommen muss, das Gebilde fällt krachend in sich zusammen. Von König Julius werden beide dazu verdonnert, das Chaos wieder zu beseitigen. Beim Aufräumen stoßen die beiden auf eine geheimnisvolle Kammer, in der ein mysteriöses, leuchtendes Buch versteckt ist. Selbstverständlich schlagen die beiden alle Bedenken in den Wind und öffnen Buch. Das Unheil nimmt seinen Lauf, aus dem Buch entkommt ein seltsamer Schatten, der nun sein Unwesen auf Schloss Burgeck treibt. Mit ihrer Freundin Sophie aus dem Dorf, begeben sich alle in ein Abenteuer, das diesmal nicht nur die Bewohner des Schlosses bedroht. Wird es gelingen, der Schattengestalt auf die Schliche zu kommen?
Zügig gehts voran mit den neuen Streichen, die Hui Buh das Schlossgespenst so treibt. Die Geschichte um das Geisterbuch ist die dritte Folge seit der Rückkehr Hui Buhs in die Hörspielwelt. Wenn man den Inhalt der Folge so durchlist drängt sich einem der Verdacht auf, dass den Machern schon jetzt die Ideen ausgehen, wie schon in Folge 1 wird unfreiwillig ein Spukwesen befreit, dass nun sein Unwesen treibt. Erst war es ein Gehimgang, nun ein Buch, ich bin gespannt was als nächstes kommt... Dennoch ist der Spannungsbogen gut aufgebaut und kommt nicht in die Länge gezgen beim Hörer an.
Zum dritten mal erleben wir Stefan Krause als neuen Hui Buh, ich mag ihn mittlerweile in der Rolle. Alles eine Sache der Gewöhnung. Als Schlossherrin Königin Konstanzia ist Ulrike Stürzbecher dabei, sie passt wunderbar in die Rolle, eine sehr warme angenehme Stimme. Daniela Hoffmann spielt Sophies Tante Roswitha Rosenbach und als Putzteufel ist Simon Jäger dabei. Schade finde ich, dass der Kastellan nur so spärlich vorkommt.
Musik und Geräusche betten sich, wie auch schon in den vorangegangen Folgen wieder passend in die Handlung ein.
Das Cover zeigt uns Hui Buh in der Kammer vor dem leuchtenden Buch, welches er grade entdeckt hat. Ich finde die neue Aufmachung recht gelungen, hier kann man nichts dran aussetzten.
Fazit: Wenn man auch einige Parrallen zur ersten Folge erkennen kann, macht Hui Buh auch weiter Spaß. Bleibt zu hoffen, dass jetzt nicht in jeder Folge ein Geist befreit wird, den es wieder einzufangen gilt.
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